E3 2019: Square Enix weiß noch nicht, aus wie vielen Teilen Final Fantasy VII Remake bestehen wird

Das "erste Spiel" mit Midgar... und dann?

Bildmaterial: Final Fantasy VII Remake, Square Enix

Bei der E3-Pressekonferenz von Square Enix zeigte man neues Gameplay und einige weitere Charaktere aus Final Fantasy VII Remake. Jason Schreier von Kotaku führte bereits ein erstes Interview mit Final-Fantasy-VII-Remake-Director Yoshinori Kitase nach der Konferenz.

Teil 1 mit Midgar… und dann?

„Wir können nicht allzu viele Details darüber preisgeben“, antwortete Producer Yoshinori Kitase auf die Frage, aus wie vielen Spielen das Remake bestehen wird. Was wir nun wissen, ist, dass der erste Teil komplett in Midgar spielt und laut Square Enix die Größe eines nummerierten Final-Fantasy-Spiels hat. Bedenkt man, wie viel Prozent Midgar im Originalspiel einnahm, könnte man glatt meinen, das Remake werde gigantisch.

„Bevor wir mit den Arbeiten begonnen hatten, wussten wir, dass es einen riesigen Inhalt hat“, erzählte Kitase gegenüber der Presse. „Beim Planen der Handlung für das erste Spiels traf es uns erneut… an diesem Punkt haben wir entschieden, uns beim ersten Spiel auf Midgar, und was in Midgar passiert, zu konzentrieren. Leider können wir nicht mehr zu zukünftigen Spielen sagen, weil wir es selbst nicht wissen.“ Kitase fügte hinzu, dass das Entwicklerteam gerade plane, welchen Umfang das zweite Spiel haben wird, während sie die Arbeiten am ersten Spiel beenden.

Ausgearbeitete Konversationen, authentische Persönlichkeiten

Jason Schreier ging auch auf die Demo ein, welche Besucher der E3 spielen können. „Es ist so, als wäre die PlayStation-Version von Final Fantasy VII ein Entwurf und dies ist die Abschlussarbeit. Während man im Original ein paar Dialogwechsel sah, welche dafür bestimmt waren, Gefühle herüberzubringen – eine flirtende Jessie; Barret, der versucht, Cloud davon zu überzeugen, dass es wert ist, die Umwelt zu schützen – gibt es hier vollständig ausgearbeitete Konversationen, authentische Persönlichkeiten und eine überraschende Menge an Herzlichkeit.“ Es gibt auch einige lustige Kommentare,  wie folgendes Beispiel zeigt:

Barret: Stehst du dort nur rum und tust so, als wenn du es nicht hörst, wie der Planet vor Schmerz schreit?

Cloud: Das kannst du wirklich hören?

Barret: Auf jeden Fall.

Cloud: [nach einer Pause] Such dir Hilfe.

Jason Schreier weiter: „Jessie, ein Mitglied von Barrets Öko-Terroristengruppe Avalanche, hat in den 30 Minuten Material, welches ich heute gesehen habe, mehr Dialoge als im gesamten Final Fantasy VII für PlayStation. Wedge und Biggs haben mehr Persönlichkeit. Es gibt Zwischensequenzen an jeder Ecke. Es fühlt sich wie ein komplett neues Spiel an.“ Wer Schreiers Meinung zum Kampfsystem lesen möchte, kann dies bei Kotaku tun.

Der erste Teil von Final Fantasy VII Remake wird am 3. März 2020 für PlayStation 4 erscheinen. Die Deluxe Edition könnt ihr bei Amazon vorbestellen*.

via Kotaku