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Hellblade: Senua’s Sacrifice erscheint für Nintendo Switch

Bildmaterial: Hellblade: Senua’s Sacrifice, Ninja Theory / Microsoft, 505 Games

Die Geschichte von Senua ist schon lange erzählt, aber noch längst nicht beendet. Nach der Veröffentlichung der Handelsversion im Winter für PlayStation 4 und Xbox One überraschte Nintendo in der nächtlichen Nintendo Direct mit einer Portierung von Hellblade: Senua’s Sacrifice für Nintendo Switch. Die Veröffentlichung soll noch im Frühjahr erfolgen.

Bereits mehr als eine Million Fans weltweit haben Hellblade: Senua’s Sacrifice für sich entdeckt und sind mit der keltischen Kriegerin Senua aufgebrochen, um den sie heimsuchenden Visionen zu folgen und die Seele ihres verstorbenen Geliebten aus der Hölle der nordischen Sagen zu retten. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Neurowissenschaftlern und Personen, die psychotische Episoden erleben, führt das Spiel den Spieler tief in den gesplitterten Geist der Kriegerin Senua.

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11 Kommentare

  1. @RebelliousRam Ach es war ein Indispiel? Danach sieht es gar nicht aus :O
    Ja, wegen dem schwierigen Thema war ich auch immer am hin und her überlegen, weil es so deprimierend sein kann.
  2. Cibi-Sora schrieb:

    @RebelliousRam Ach es war ein Indispiel? Danach sieht es gar nicht aus :O
    Ja, wegen dem schwierigen Thema war ich auch immer am hin und her überlegen, weil es so deprimierend sein kann.
    Es ist von Ninja Theory, den Machern von Heavenly Sword, Enslaved und DMC. Senua ist allerdings ihr eigenes Projekt gewesen, wo sie keinen Publisher hatten und es eben selbst finanzieren wollten. Deswegen kann man sagen, es ist tatsächlich Indie allerdings natürlich mit relativ gutem Budget.

    Persönlich war es bei mir so, vorab war ich total begeistert. Als es erschien habe ich mir dann etliche Testvideos angeschaut und auch viel Twitch zugesehen und wurde zusehends ernüchtert. Ja, es hat eine tolle Prämisse, ein super geniales Sounddesign (gute Kopfhörer sind Pflicht bei dem Spiel) aber es hat auch unglaublich viele Macken.
    Persönlich finde ich z.B, die von vielen so extrem gelobte Schauspielleistung als eher schlecht und totales Overacting, aber das ist noch Geschmackssache.
    Was mich aber richtig gestört hat ist halt das Gameplay. Unglaublich repetitiv, sehr viel Recycling, sehr limitierte Gebiete, immer gleiche Gegner und vor allem nicht sonderlich tolle Rätsel. Da merkte man dann schon, dass sie an allen Ecken und Enden sparen mussten.

    Und ich bin jetzt auch nicht so der super empathische Mensch der bei einer virtuellen Figur mit Depressionen irgendwelchen Horror empfindet. Ich finde das Thema spannend aber nicht emotional berührend.

    Aus diesen Gründen habe ich es dann von meiner Liste gestrichen.
  3. Spiritogre schrieb:

    Und ich bin jetzt auch nicht so der super empathische Mensch der bei einer virtuellen Figur mit Depressionen irgendwelchen Horror empfindet. Ich finde das Thema spannend aber nicht emotional berührend.
    Und ich denke genau das ist der Knackpunkt bei diesem Spiel. Die von dir kritisierten Dinge wie Rätsel und so, darauf legt das Spiel einfach keinen Wert. Es ist nur Beiwerk. Das hat auch nichts mit dem Budget zu tun. Selbst bei mehr Budget wär das nicht anders gewesen, da bin ich mir sicher. Der Fokus liegt halt komplett auf Atmosphäre und die Verdeutlichung Senuas Erkrankung und wie Menschen, die unter solchen Problemen leiden die Welt wahr nehmen. Wie sie sich dabei fühlen. Daher hat man eben auch bei realen Institutionen recherchiert und entsprechende Leute, die damit zu kämpfen haben das Spiel immer und immer wieder vorgeführt und das Feedback einfließen lassen, ob es das realistisch wiederspiegelt oder nicht
    Empathie ist da wohl wirklich der Dreh und Angelpunkt um dieses Spiel großartig zu finden.
    Wer es nicht schafft sich in eine virtuelle Figur hineinzuversetzen, der kann mit dem Spiel wohl auch nicht glücklich werden. Ist aber eben auch nicht immer leicht. Versteh das schon, auch wenn ich mich glaube ich recht leicht hineinziehen lasse, solange ich einen Char mag. (Wobei Leute, die sich zu stark von sowas beeinflussen lassen können, definitiv abgeraten werden sollte das zu spielen, weil es zu heftig für diese sein könnte)
    Das Einzige was mich ja stört ist, dass die Kämpfe so ewig lang dauern... Jeder x beliebige Trash Mob fühlte sich zumindest beim zuschauen schon an, wie Miniboss... Sowas find ich immer furchtbar, vor Allem da es so viele hier gibt. Keine Ahnung, ob man so Abwechslung schaffen wollte oder es künstlich in die Länge ziehen wollte... aber gut
    Ist halt ein interessantes und einzigartiges Konzept. Finde es spannend, wie unterschiedlich es von Leuten aufgenommen wird und am Ende dennoch son riesiger Erfolg wurde
  4. Es ist jetzt allerdings nicht so, dass ich mich wenn ich wollte nicht reinversetzen könnte, das gelänge mir sicherlicher, ich habe nur inzwischen so einen starken Selbstschutz-Panzer aufgebaut, dass ich das bei solchen Themen gar nicht will. Ich habe in der Verwandtschaft durchaus Leute, die auch Depressionen und ähnliche psychische Probleme haben und es reicht das zu sehen. Das zu nah an mich ranzulassen wäre mir schlicht zu gefährlich, deswegen schotte ich bei sowas ab.
  5. Ist ja auch nichts verkehrtes bei.
    Bei son Spiel wie Hellblade ist das wohl dann bei dir wohl auch ganz gut.Ist halt ein wirklich schwieriges Thema womit sich Hellblade befasst. Habe da daher auch echt Respekt davor mit wie viel Respekt man an die Sache rangegangen ist.
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