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Kleine Geschichte des Pachinko in Japan

Japan ist neben Anime und Manga nicht nur bekannt für Sushi, Origami und Geishas, sondern hat mit dem Pachinko ganz nebenbei noch eine extrem populäre Freizeitbeschäftigung erfunden, die mittlerweile fester Bestandteil der japanischen Kultur ist. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Spielautomat mit Gewinnmöglichkeit, Videospiel und mechanischem Arcade-Game im Flipper-Stil.

Ein Pachinko-Spiel ist in etwa vergleichbar mit den Automatenspielen aus Kneipen und Spielhallen, so wie wir sie in Deutschland seit Jahrzehnten kennen. In den japanischen Pachinko-Spielhallen können hunderte der vertikal ausgerichteten Automaten nebeneinander aufgereiht sein und der Geräuschpegel ist dem eines Düsenjets würdig. Die moderneren Geräte verfügen zudem über Bildschirme, auf denen besondere Funktionen, kleine Einspieler oder Animationen gezeigt werden, besonders dann, wenn der Spieler einen Gewinn erzielt hat.

Das Pachinko-Spiel ist sogar derart populär, dass mit Pachinko TV ein eigener Fernsehsender zu diesem Thema existiert, der Zuschauer mit den neuesten Tipps und Tricks versorgt.

Kleine Metallkugeln sind die Währung beim Pachinko

Das Spielprinzip beim Pachinko basiert auf Kugeln. Diese müssen vor Spielbeginn in größeren Mengen gekauft werden (sie stehen gleich in Schüsseln bereit) und werden anschließend in das Spielgerät gefüllt. Mit einem Hebel werden die Kugeln auf das Spielfeld befördert und bahnen sich dort ihren Weg durch zahlreiche Klappen, Stifte, Ausbuchtungen und Kurven nach unten. Beenden sie ihre Reise in einem speziellen Loch, dann hat der Spieler gewonnen und wird in der Regel mit neuen Kugeln belohnt. Im Gegensatz zu klassischen europäischen Automatenspielen gibt es beim Pachinko keine Geldgewinnmöglichkeit. Stattdessen können gesammelte Kugeln gegen Sachpreise eingetauscht werden. Diese dürfen einen bestimmten Wert von umgerechnet ca. 80 Euro nicht übersteigen.

Ein beliebter Gewinn sind kleine Goldbarren, die zum Umtausch der Kugeln bereitstehen. Über spezielle Verkaufsstellen in der näheren Umgebung der Pachinko-Hallen können diese für Bargeld verkauft werden, sodass zumindest ein indirekter Geldgewinn entsteht. Auf diese Weise umgehen die Anbieter das in Japan geltende Verbot von Glücksspielen. Im Gegensatz zu normalem Glücksspiel ist Pachinko in Japan nämlich legal. Die japanische Regierung plant jedoch bereits, zukünftig auch Casinos im Land zuzulassen.

Resident Evil, Tomb Raider und Spider-Man

Pachinko-Automaten gibt es in jüngerer Zeit zunehmend mit starkem Themenbezug. So haben große Medien- und Unterhaltungsunternehmen, darunter auch der Industriegigant Bandai Namco, über die Lizenzvergabe für Titel wie Resident Evil, Seven Samurai, Tomb Raider oder Tekken, das seit Februar dieses Jahres übrigens auch in der mobilen Version auf dem europäischen Markt ist, beträchtliche Einnahmen erzielt. Populäre Anime und Manga sind ebenfalls schon zum Vorbild für Pachinko-Automaten geworden.

Slots sind die europäische Version des japanischen Kultspiels

Mit Blick auf seine Kugel-Spielweise könnte man Pachinko glatt für die asiatische Version der in Europa bekannten Flipper-Automaten halten. Aufgrund seiner indirekten Geldgewinnmöglichkeit wird Pachinko jedoch auch mit klassischen Spielautomaten in Verbindung gebracht, die als sogenannte Fruit Machines oder einarmige Banditen auch einen festen Platz in der deutschen Spielelandschaft haben.

Wer die vielen verfügbaren Games in Deutschland einmal kostenlos ausprobieren und unter die Lupe nehmen möchte, ohne dabei die eigenen vier Wände zu verlassen, der kann sich auf Webseiten wie Online-slot.de umschauen. Hier erhalten Besucher eine Rund-um-Einführung zum Thema Slots. Dabei handelt es sich um die digitale Version der klassischen Automatenspiele. Auf Online-slot.de stehen Slot-Interessierten über 850 Slots kostenlos zum Spielen bereit. Dafür sind weder Download noch Anmeldung nötig, sondern es kann jederzeit einfach drauflosgespielt werden.

Im Gegensatz zu den rein digital verfügbaren Online Slots, wird Pachinko jedoch traditionell am echten Gerät gespielt. Zwar gibt es mit der kostenlosen Software „Visual Pinball“ auch eine Online-Variante des Kultspiels, diese orientiert sich jedoch stark am Flipper-Prinzip.

Bild: Pixabay, CC0

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