GC 18: Unsere Eindrücke zu Shadow of the Tomb Raider

Das Reboot der Tomb-Raider-Reihe, welches vor fünf Jahren erschien, konnte nicht nur Kritiker, sondern auch Fans begeistern. Mit einem Gameplay, welches der...

Das Reboot der Tomb-Raider-Reihe, welches vor fünf Jahren erschien, konnte nicht nur Kritiker, sondern auch Fans begeistern. Mit einem Gameplay, welches der Uncharted-Reihe nicht unähnlich ist, hat die neue Lara alle in ihren Bann ziehen können. Mit dem Nachfolger, Rise of the Tomb Raider, gab es einen weiteren Knaller-Hit mit Lara. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an Shadow of the Tomb Raider, welches am 14. September für PlayStation 4, Xbox One und PCs erscheinen wird. Auf der Gamescom 2018 konnten wir uns in einer kleinen Demo einen weiteren Eindruck von dem neuen Abenteuer mit Lara Croft machen.

Die Demo begann mit einer kurzen Einleitung, in der Lara einen Dolch aus einer verlassenen Maya-Stätte ergattern muss, bevor es die feindliche Trinity-Organisation schafft. Hierfür mussten wir durch eine Höhle bis hin zu eben jener Stätte klettern und schwimmen. Dabei zeigte uns die Demo perfekt, welche Fähigkeiten Lara haben wird, um durch die zahlreichen Areale von Shadow of the Tomb Raider zu gelangen.

Eine nützliche Fähigkeit ist es, auf Knopfdruck das nächste Ziel anzeigen zu lassen oder versteckte Gegenstände zu markieren, damit sie schneller gefunden werden können. Wie bereits in den Vorgängern kam der Bogen viel zum Einsatz, beispielsweise um eine verschlossene Tür aufzureißen oder einen Hangelpfad zu erschaffen. Auch Laras nützliche Kletterhaken sind wieder mit dabei, um Frau Croft dabei zu helfen, an unhandlichen Wänden klettern zu können.

Auch kleine Rätsel erwarten natürlich die Spieler in Shadow of the Tomb Raider. In der Demo musste ich beispielsweise einen Wagen umpositionieren, drehen und mit einem Seil verbinden. Anschließend musste ich ihn einen Berg hochziehen, nur um ihn daraufhin wieder denselben Berg herunterrasen und gegen eine festgeklemmte Sprungplattform brettern zu lassen. Das war nun keine Meisterleistung für mein Gehirn und recht offensichtlich. Der knifflige Teil war dann, Lara ordentlich springen zu lassen. An einem späteren Punkt war das Klettern ein wenig umständlich und funktionierte nicht so perfekt, wie man es sich wünschen würde und ich bin mehrfach in den Abgrund gefallen. Doch dann schaffte ich es und ergatterte den Dolch.

Da Lara aber nicht die Einzige war, welche hinter dem Maya-Schatz her war, musste ich mich anschließend durch ein von den Trinity-Anhängern besetztes Camp schlagen. Hier wurde der Fokus wieder stark darauf gelegt, möglichst unerkannt durch die Feindesreihen zu kommen. Lara besitzt die Fähigkeit, sich anzeigen zu lassen, welche Feinde gerade von keiner anderen Person gesehen werden und kann sich somit von Gegner zu Gegner schleichen und diese unbemerkt ausschalten.

Doch sobald die Action beginnt, weiß sie sich auch mit anderen Waffen neben Pfeil und Bogen zu wehren. Mit Maschinengewehr, Pistole und Schrotflinte sind die kommenden Soldaten schnell erledigt gewesen. Allerdings nicht ganz so einfach, wie ich es mir wünschte, denn Lara hält nicht viel aus und Deckung muss gut genutzt werden. Dabei ist Lara sehr geschickt darin, sich alleine an die Deckung anzupassen und sich hinzuhocken, falls nötig. Wenn man stirbt, wird man übrigens flott wieder an einen nicht weit zurückliegenden Checkpoint gesetzt. Das war in den Kämpfen sowie in den Kletterpassagen sehr angenehm gestaltet.

Kurz darauf war die Demo auch schon vorbei, als Lara letztendlich doch den Dolch an die Trinity-Anhänger verlor und plötzlich eine riesige Flutwelle sie davonspülte. Denn durch das Entfernen des Dolches hat Frau Croft scheinbar eine Apokalypse ausgelöst, die sie nun stoppen muss.

Das Spielen von Shadow of the Tomb Raider fühlte sich nicht sehr anders als die Vorgänger an, was aber durchaus etwas Gutes ist. Ich persönlich bin kein Fan von dem häufigen Einsatz von Quick-Time-Elementen, sprich schnelles Drücken eines Knopfes, um beispielsweise in einer Sequenz schneller zu schwimmen. Grafisch konnte der Titel mich aber absolut begeistern und abgesehen von den QTE-Elementen gefiel mir auch das Gameplay wieder sehr gut. Ich bin sehr auf den neuesten Ableger mit Lara Croft gespannt und vor allem darauf, wie sie eine Maya-Apokalypse aufhalten möchte.