Fortnite: Sony schließt PS4-Nutzer von der Switch aus

Wer mit seinem Account bei Epic Games bisher auf PS4 gespielt hat und nun auf Switch wechseln will, erlebt aber eine böse Überraschung. Das ist nämlich...

Seit dieser Woche ist Fortnite auch für Nintendo Switch erhältlich. Wer mit seinem Account bei Epic Games bisher auf PS4 gespielt hat und nun auf Switch wechseln will, erlebt aber eine böse Überraschung. Das ist nämlich nicht möglich. Bisher hilft nur, sich einen neuen Account zu erstellen. Das bedeutet aber auch den Verlust aller Fortschritte, Skins und des Battle Pass.

Bislang war es möglich, mit einem Epic-Games-Account auf PS4, PCs und Mobilgeräten zu spielen, alles wurde im gleichen Profil gespeichert. Warum es zwischen PS4 und Switch Probleme gibt, war zuerst unklar. Epic schiebt die Schuld recht eindeutig zu Sony. Es heißt, der Account sei „mit einer Plattform verknüpft, die es nicht erlaubt auf der Switch zu operieren“.

Nun hat sich Sony geäußert und die Betroffenen dürfte das kaum beruhigen. Auf die Probleme der Fans geht Sony in dem Statement nämlich gar nicht ein, stattdessen betont man die Größe des PS4-Publikums und dass weiterhin mit PC- und Mobile-Gamern gespielt werden kann.

„Wir sind immer offen dafür, was die PlayStation-Community interessiert, um ihre Spielerfahrung zu verbessern. Fortnite ist auf PS4 bereits ein großer Hit und bietet ein echtes Free-to-play-Erlebnis. Mit 79 Millionen verkauften PS4 auf der ganzen Welt und mehr als 80 Millionen aktiven Nutzern im PlayStation Network haben wir eine riesige Gemeinschaft von Spielern aufgebaut, die gemeinsam spielen kann. Wir bieten auch eine Cross-Play-Funktion mit PCs, Mac, iOS und Android an, um so die Möglichkeiten für Fortnite-Fans auf PS4 noch mehr zu erweitern.

Das klingt nicht danach, als habe man vor, das bisherige Vorgehen zu korrigieren. Das gleiche Problem haben PS4-Nutzer übrigens auch, wenn sie zu Xbox One wechseln wollen. Doch das sorgt weniger für Aufregung, da sich PS4 und Xbox One im Nutzungsverhalten weniger unterscheiden. Mit PS4 und Switch hätten Nutzer hingegen unterschiedliche Spieloptionen.

via GamePro, GamesIndustry