Die Entwicklungsprobleme von Xenoblade Chronicles 2

Die Ausführungen lassen erahnen, was für eine Punktladung die Veröffentlichung Ende 2017 war. Diese Entwicklungsprobleme resultierten vor allem aus knappen...

In einem Special-Interview von Den-fami Nico Gamer (via Siliconera), an dem Monolith-Soft-Präsident Tetsuya Takahashi, Atlus‘ Katsura Hashino und Satoshi Eguchi teilnahmen, plauderte der Monolith-Soft-Boss ein wenig über die Probleme, auf die das Team während der Entwicklung von Xenoblade Chronicles 2 stieß.

Die Ausführungen lassen erahnen, was für eine Punktladung die Veröffentlichung Ende 2017 war. Katsura Hashino, Producer und Director einiger Persona-Games, schwärmt zunächst gegenüber Takahashi von den Charakter-Modellen. Daraufhin erklärt Takahashi, dass die meisten zwar bei Monolith Soft entstanden sind, einige aber ausgelagert wurden. Außerdem hatte man große Probleme mit der Benutzeroberfläche. Diese Entwicklungsprobleme resultierten vor allem aus knappen Ressourcen.

Mitten in der Entwicklung habe man drei Programmierer verloren und hatte keine andere Wahl, als mit den verbleibenden Entwicklern weiterzumachen. Das Team arbeitete weiter hart, aber diese Zeit war sehr frustrierend. Takahashi stellt zwar keine direkte Verbindung her, erklärt aber später im Interview, dass Monolith Tokyo nur aus etwa 100 Entwicklern besteht, von denen 50 bis 60 bei Mutterfirma Nintendo an der Arbeit von Zelda: Breath of the Wild aushelfen mussten.

In der Zeit habe man einige Dinge outsourced, sie dann überprüft und das sei einige Zeit lang der Lauf der Dinge gewesen. Das Event-Design und Szenario seien aber komplett bei Monolith entstanden. Hashino zeigte sich anschließend nicht weniger begeistert, dass es Monolith geschafft hat, unter diesen Umständen ein solch großes Abenteuer zu erschaffen.