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Hideo Baba spricht über Studio Istolia und das erste Spiel

Gestern gab es die überraschende Ankündigung, dass Hideo Baba ab sofort Kopf des neuen Square-Enix-Studios Studio Istolia ist. Mit Project Prelude Rune arbeitet das Studio auch schon an seiner ersten IP, für die Hideo Baba als Producer fungiert. Die Weekly Famitsu hat nun ein Interview mit Hideo Baba veröffentlicht.

Zunächst ging Baba auf seine Zeit bei Bandai Namco ein, wo der jahrelang Tales-of-Producer war. Er sei mit einer „großen IP“ betraut gewesen und habe im Anschluss nicht mehr direkt an Videospielen gearbeitet. Zu dieser Zeit hat er den Staffelstab an seine jüngeren Kollegen weitergegeben. Es war ein Wendepunkt und gleichzeitig auch der Punkt, an dem er sich dazu entschieden hat, die Firma zu verlassen.

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Das Firmenmaskottchen

Er dachte dann darüber nach, wieviele Spiele er in Zukunft wohl machen würde. Er dachte, er wolle es bei einem anderen Hauptakteur der RPG-Welt versuchen. „Deshalb klopfte ich im Oktober an die Türen von Square Enix“, so Baba. Square Enix Präsident Yosuke Matsuda wollte dann, dass Baba mit seinem Talent eine neue IP entwickelt. Man gründete Studio Istolia, dessen noch namensloses Maskottchen übrigens aus der Feder von Toshiyuki Itahana stammt, Charakter-Designer der Chocobo-Serie.

Über sein erstes Spiel „Project Prelude Rune“ verliert Baba nur wenige Worte. „Ich möchte gerne Liebenswürdigkeit und Wärme mit dem Setting für meinen neuen Titel ausdrücken. Es wird keine blutrünstige Atmosphäre haben, ich möchte stattdessen ein Spiel machen, wo man denkt: Ich möchte diese warmherzige Welt betreten.“ Viele Inspirationen kommen demnach von Anime und Manga aus seiner Kindheit. Das Spiel soll ein „Middle-Fantasy-RPG“ sein, es gibt also auch zahlreiche Rassen wie Zwerge und Elfen.

Auf welcher Plattform „Project Prelude Rune“ erscheint, ist nicht bekannt. Baba selbst hat aber den „starken Wunsch“ bei stationären Konsolen zu bleiben. Er zieht jedoch auch Plattformen mit „Geschäftschancen“ in Betracht, darunter auch Smartphones. Und natürlich wolle er auch in Übersee veröffentlichen.

via Gematsu