Angespielt! Just Cause 3

Auf der diesjährigen Gamescom hatten wir die Möglichkeit, uns den dritten Teil der beliebten Just-Cause-Reihe von den Avalanche Studios näher...

Auf der diesjährigen Gamescom hatten wir die Möglichkeit, uns den dritten Teil der beliebten Just-Cause-Reihe von den Avalanche Studios näher anzuschauen. Art Director Zach Schläppi von Avalanche Studios gab uns in Köln eine exklusive Präsentation zum Spiel, deren Eindrücke wir euch nicht vorenthalten wollen.

Eine gewaltige Befreiung

just-cause-3-4Wie schon in den vorherigen Teilen wird der Spieler in die Rolle des ehemaligen Geheimagenten Rico Rodriguez versetzt, dessen Spezialität Gewalt und Waffen sind. Diesmal lautet seine persönliche Mission, die mediterrane Insel Medici von der Herrschaft des bösen Diktators Di Ravello zu befreien.

Art Director Schläppi versprach uns, dass die Präsentation der Handlung sich vor Action-Filmen wie The Expendables oder Tropic Thunder nicht verstecken muss. Die Inszenierung des Spieles wird sich an derben und gewaltigen Blockbustern orientieren. Passend dazu ist der Protagonist Rico Rodriguez der ultimative Action-Held, der quasi unbesiegbar ist und mit jeder Art von Waffe höchst effizient umgehen kann.

Im Spielverlauf muss Protagonist Rodriguez die verschiedenen Städte der Insel aus den Fängen des skrupellosen Diktators befreien. Rico wird das auf seine ganz eigene Weise machen, indem er möglichst stilvoll und laut die militärischen Truppen Di Ravellos vernichtet. Ein riesiges Arsenal an Waffen, Autos und Flugzeugen steht ihm dabei auf Knopfdruck zur Verfügung. Schläppi erzählte uns, dass man beim Waffenarsenal so viel Spielraum wie möglich geben möchte.

Auf Knopfdruck seien Fahrzeuge und Gewehre durch Lufttransport lieferbar. Bei einer Live-Demo konnten wir schon erahnen, wie groß die Auswahl an Tötungsutensilien sein wird. Wir können euch versprechen: Es wird sehr viele Werkzeuge geben, mit denen ihr auf Medici für Chaos sorgen könnt.

Bombastische Explosionen und grazile Luftfahrten

Avalanche Studios gab uns auf der Gamescom auch die Chance, den Titel für eine halbe Stunde selbst anzuspielen. Leider konnten wir nicht das Hauptspiel ausprobieren. Wir durften zwei verschiedene Arten von Kursen absolvieren, die im Spielverlauf auf der ganzen Karte verteilt sind. In der ersten Art von Mission wurde uns die Aufgabe gestellt, mit einem Raketengewehr bewaffnet in 90 Sekunden so viele Explosionen zu verursachen wie nur möglich.

just-cause-3-8Am meisten beeindrucken konnte uns die Physik-Engine des Spiels. Als wir mit einer Rakete einen Satelliten-Mast zum Einsturz brachten, zerfiel dieser realistisch und zugleich explosiv in kleine Einzelteile. Durch die realistische Präsentation kommt daher die Zerstörungskraft der verschiedenen Waffen besonders gut rüber. Zudem fand das Fahrgefühl der Fahrzeuge einen guten Mittelweg zwischen Realismus und Simplizität.

Bei der anderen Art von Kurs musste Rico mit seinem nagelneuen Wingsuit durch Ringe fliegen. Die Steuerung war intuitiv und konnte uns zufriedenstellen, jedoch war das Gameplay des Kurses eher weniger spannend. Jedoch konnte man beim Flug über die Insel die beeindruckende Landschaft gut beobachten.

Action-Enthusiasten kommen auf ihre Kosten

Obwohl wir leider nicht Hand an das Spiel selbst anlegen konnte, wurden wir positiv überrascht. Beim dritten Titel der Just-Cause-Reihe konnte Entwickler Avalanche Studios die Qualität von Gameplay und Präsentation deutlich steigern. Im Vergleich zu den Vorgängern vermag Just Cause 3 zu einem echten AAA-Titel zu werden. Fans von roher Action werden bei Just Cause 3 auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Ob die Story uns auch langfristig unterhalten kann und ob das Gameplay nicht zu einfach ist, wird sich bei Release herausstellen.

Just Cause 3 wird hierzulande am 1. Dezember für PCs, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.