Naoki Yoshida holt sich Glück am Sensōji in Asakusa

Auch das Entwicklerteam von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn ist schon seit über zwei Wochen wieder hart an der Arbeit. Im neusten Produzentenbrief gibt...

Immerhin „Kleines Glück“.

Auch das Entwicklerteam von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn ist schon seit über zwei Wochen wieder hart an der Arbeit. Im neusten Produzentenbrief gibt Producer Naoki Yoshida aber dennoch mal erfrischend andere Eindrücke preis. Diesmal geht es weniger um A Realm Reborn, das kurz vor seinem Beta-Test steht. Yoshida berichtet vom Ausflug seines Teams zum Sensōji in Asakusa. Dort wollte man sich getreu dem Brauch Glück für das neue Jahr holen.

Wenn man ein Omikuji (einen Streifen Papier, auf dem das künftige Schicksal geschrieben steht) am Sensōji in Asakusa zieht, gibt es sieben mögliche Orakelergebnisse: Großes Glück, Glück, Halbes Glück, Kleines Glück, Am Ende doch noch Glück, Am Ende doch noch kleines Glück und schließlich Unglück. Zum Entsetzen der Besucher des Sensōji beträgt die Chance, ein „Unglück“ zu ziehen, ganze 30 % – jaha, das sind 3 von 10 Leuten! Diese Unglückseligen strengen sich besser das ganze Jahr über hart an, oder sie müssen mit den Konsequenzen leben.

Yoshida präsentierte stolz ein „Großes Glück“ in die Kamera, aber dieser Zettel gehörte seiner Projektmanagerin, wie er zugab. Immerhin zog er aber „Kleines Glück“, womit er sehr zufrieden war. Besonders mit den kleinen Nachrichten, die die Nachricht begleiten. Auch diese Nachrichten teilt Yoshida im Produzentenbrief mit euch:

  • So wie die Schätze am gegenüberliegenden Berghang sind die Dinge, die du ersehnst, nicht leicht zu erlangen, mögen sie auch nah erscheinen.
  • Lass dich nicht von Verlangen übermannen. Geduld ist der Schlüssel, um deine Ziele zu erreichen.
  • Bleib gelassen und beständig in deinem Tun. Ist die Zeit reif, so wirst du ganz von selbst mit dem Erstrebten gesegnet werden.
  • Vertrau auf die Hilfe anderer. So wie sich der Phönix in den Himmel erhebt, wirst auch du zum Erfolg emporgeführt werden.

Klingt super, findet Naoki Yoshida, der auch weiterhin „unermüdlich arbeiten“ will. Yoshidas armer Kollege „Komoto“ zog im dritten Jahr in Folge „Unglück“, nimmt es aber offenbar inzwischen recht locker, wenn man seinem Gesichtsausdruck Glauben schenken darf.

Zuletzt beschreibt Yoshida noch den Besuch zweier Freunde in seinem Büro. Jeff Skalski von EA Mythic, der seit Beginn von Yoshidas Zeit mit FF XIV ein guter Freund sei und Mesanna, die derzeitige Produzentin von Ultima Online, waren zu Gast. Bei einem gemeinsamen Abendessen sprach man über die Zukunft der MMOs. Lest den kompletten Produzentenbrief für weitere Einblicke.