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Warum Square Enix so viele Social Games entwickelt

Square Enix entwickelt schon seit einer Weile sehr viele Social- und Browser-Games. Es gibt Traveling Fairy für Mobage, Emperors SaGa für GREE und Final Fantasy: Airborn Brigade, um nur ein paar zu nennen. Vor kurzem kündigte Square Enix auch Circle of Mana und Star Galaxy an. Warum aber so viele Social Titel? Weil sie günstig in der Entwicklung sind und weil sie durchweg profitabler sind als Konsolenspiele, so Square Enix Präsident Yoichi Wada. Das unten zu sehende Diagramm zeigt den Status von Square Enix‘ Social Games und gibt einen Einblick dahingehend, wie viele profitabel (blauer Balken), wie viele unprofitabel (roter Balken) und wie viele noch in Entwicklung (grüner Balken) sind.

Wie man sieht, werfen die meisten Profit ab. Wenn ein Social Game floppt, tut dies Square nicht so weh, da diese Titel bei der Entwicklung nicht sonderlich teuer sind. “Bei HD Spielen haben wir für gwöhnlich einen Mix aus profitablen und unprofitablen Titeln, wodurch wir im Ganzen Profit machen,” sagte Wada. “Bei unserer Social Gaming & Others [Division] haben wir nur sehr wenige Titel, die nicht profitanel sind.” Als Ergebnis fügt Wada hinzu, dass Square Enix das Investment beim Social Gaming erhöhen wird.

Das bedeutet aber nicht, dass Square Enix aufhört, „normale“ Spiele zu entwickeln. Wie bereits bekannt ist, gibt es derzeit aufgrund der Herausforderungen von Final Fantasy XIV weniger Spiele für Handhelds und Konsolen, aber man versucht, dies zu korrigieren. Jedoch erwartet Square kein signifikantes Wachstum bei den Einnahmen von Konsolenspielen innerhalb der nächsten 2-3 Jahre. Danach sagte Wada, dass er ein beträchtliches Wachstum dank neuen Business Modellen sieht.

via siliconera