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Im Test! Rune Factory: Oceans

Neben der Harvest Moon-Reihe, die seit 1996 in Japan existiert, gehört Rune Factory seit 2006 ebenfalls zu den bekannteren Farm-Simulationen, wobei Rune Factory  ein Element enthält, auf welches man in Harvest Moon komplett verzichtet. In der Rune Factory-Reihe geht es nicht nur um den Aufbau einer Farm und den damit verbundenen Aufgaben, sondern man erkundet nebenbei Dungeons und kämpft gegen Monster. Mittlerweile gibt es 6 Ableger der Serie, wobei erst im Juli Rune Factory 4 für den Nintendo 3DS in Japan erschienen ist.

Heute wollen wir uns doch den neusten Vertreter für Europa, Rune Factory: Oceans, näher ansehen. In Japan ist das Spiel für die Wii und als Port für die Playstation 3 erschienen, der nun auch hierzulande veröffentlicht wurde. Die Besonderheit an diesem Teil ist die Einführung eines neuen Elements in die Serie. Das Spiel beschränkt sich  nicht nur auf eine Stadt, sondern man wird einen großen Ozean und zahlreiche Inseln entdecken können. Doch wie fügt sich das Element Wasser in eine Mischung aus Farm-Simulation und Action RPG-Serie mit ein? Wir man durch die neue Erfahrung in eine fantasiereiche Welt abtauchen können oder treibt das Spiel wie eine Bleiente auf dem Wasser? Finden wir es in unserem Test raus!

Ein Körper für zwei Seelen

Aden und Sonja sind noch getrennt.

Es ist ein ganz normaler Tag für die beiden Freunde, Aden und Sonja. Bevor Aden seine tägliche Arbeit beginnt, bringt Sonja ihm sein Essen, weil er ein schlechter Koch ist und zudem auch jedes Mal sein Essen vergisst. Die beiden kennen sich seit einer langen Zeit und wie oft neckt Aden seine beste Freundin. Doch an diesem Tag sind die Erzdrachen der Insel Fenith unruhig und als dunkle Wolken am Horizont aufziehen, fühlen die beiden, dass eine Bedrohung naht. Ein grelles Licht umhüllt die Insel und Aden wirft sich schützend um Sonja, doch die beiden verlieren das Bewusstsein.

Als Aden aufwacht, ist er alleine und befindet sich an einem fremden Ort. Zumindest fühlt er sich alleine, denn er sieht Sonja nicht, doch merkwürdigerweise kann er sie hören. Wie Sonja es ihm erzählt, ergeht ihr es ähnlich. Aden sucht die Umgebung nach ihr ab und als er in eine Quelle blickt, bemerken die beiden, dass es einen Unfall gegeben hat. Sonjas Seele befindet sich in Adens Körper. Doch bevor sie sich weitere Gedanken über diesen Zustand machen können, werden sie von Odette, eine Bewohnerin dieser Insel, die ebenfalls Fenith heißt, in Empfang genommen.

Wie Aden kann Odette Sonja nicht sehen, aber sie kann ihre Stimme hören und somit können die beiden erklären, was ihnen geschehen ist. Odette kümmert sich um die beiden, sodass der erste Schock verdaut werden kann und zeigt ihnen eine Wohnung, in der sie erst einmal leben können. Im Laufe der Zeit bemerken Aden und Sonja, dass auch hier dunkle Wolken aufziehen und diese Insel ebenfalls bedroht ist. Können die beiden diese Welt vor ihrem Untergang beschützen und werden sie auf ihrer Reise durch den Ozean einen Weg finden, Sonja von ihrem Fluch zu befreien?

Sei freundlich zu deinen Nachbarn

Tägliche Gespräche sind wichtig.

Und somit beginnt Adens und Sonjas Abenteuer auf der fremden Insel. Ein großer Teil von Rune Factory: Oceans spielt sich auf Fenith ab und natürlich ist Odette nicht die einzige Bewohnerin. Mit einer ihrer Schwestern, Lili, betreibt sie das Gasthaus. Auf der Insel werdet ihr auf weitere Figuren treffen, die alle ihren eigenen Charakter haben und zum Teil sehr aussagekräftig dargestellt werden. Eine Aufgabe lautet, mit diesen Leuten eine Freundschaft zu schließen.

Eure Wohnung ist zu Beginn sehr klein, lediglich eine Truhe, ein Bett, ein Kalender und ein Tagebuch, an dem ihr jederzeit euren Fortschritt abspeichern könnt, befinden sich in eurem Besitz. Der Kalender ist wichtig, um besondere Feste und Geburtstage der Inselbewohner festzuhalten und ein Nickerchen beendet den aktuellen Tag.

Euer Tag beginnt normalerweise um 6 Uhr am Morgen. Verlässt Aden das Haus, beginnt die Uhr zu laufen, in Gebäuden friert die Zeit ein. Ein Tag in Rune Factory: Oceans dauert ca. 20-30 Minuten, je nachdem, wie lange man diesen ausreizt. Natürlich könnt ihr euch entscheiden, wann ihr schlafen geht, doch um 5 Uhr am Morgen kippt Aden um und landet automatisch im Bett. Die Folgen sind, dass er später aufwacht und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er krank wird.

Auf der Insel leben nicht nur die anderen Figuren, sie arbeiten dort und gehen anderen Tätigkeiten nach. Jede der Figuren lebt nach ihrem Alltag, der sich je nach Wochentag auch durchaus unterscheiden kann. Dabei besitzt jede von ihnen einen eigenen und hervorstechenden Charakter. Die Profile der Figuren werden während eines Dialoges liebevoll dargestellt, auch wenn sich ihre Gesten sehr oft wiederholen. Je nach Tageszeit, die von der Morgendämmerung bis in die dunkle Nacht passend animiert wird, befinden sich die NPCs an anderen Orten. Eine Karte der Insel verrät euch allerdings, wo genau die NPCs sich aufhalten.

Durch tägliche Gespräche und/oder Geschenke kann Aden die Freundschaft zu den anderen Bewohnern der Insel erhöhen. Aber auch Quests, die man am Schwarzen Brett im Gasthaus findet, verfestigen die Freundschaft zum Auftraggeber. Im Menü kann man jederzeit überprüfen, auf welchem Level sich die Freundschaft befindet und man sieht dank einer Leiste, wie lange man benötigt, um auf die nächste Stufe zu kommen. Eine besondere Event-Szene mit einem Bewohner markiert den Level-Aufstieg. Dabei lernt man die NPCs besser kennen.

Die kurzen Gespräche, die man mit den Bewohnern führt, wiederholen sich leider sehr oft, doch man bemerkt die Mühe der Entwickler. So reagieren die Dorfbewohner, wenn Aden sich mit einem neuen Gegenstand ausgerüstet hat oder sprechen ihn selbst kurz an, wenn er mit einer Aufgabe, zum Beispiel Angeln, beschäftigt ist. Verschenkt Aden Accessoires, kann man diese den Bewohnern während eines Gespräches anziehen. Dies haucht dem Spiel mehr Leben ein.

Aden unterhält sich mit Lili.

Leider wirken einige Animationen der NPCs leblos. Zwar sind diese oft in Bewegung, wenn sie von einem Punkt zum nächsten spazieren oder wenn sie speziellen Arbeiten, wie dem Putzen, nachgehen. Aber wenn sie ihren Zielpunkt erreicht haben, dann stehen sie einfach auf der Stelle, wie am Strand, und schauen nur in die Landschaft. Hier hätte man vielleicht noch einige Animationen mit in das Spiel einfügen können.

In der Stadt selbst kann Aden Gerichte kochen, Accessoires herstellen, Waffen schmieden, Medizin herstellen und Angeln. Dabei müsst ihr eure Geschicklichkeit unter Beweis stellen, damit Aden etwas herstellen oder fangen kann. Eine Leiste, die aus drei Farben besteht, taucht während einer solchen Aktion auf und ihr müsst einen Zeiger anhalten. Wenn sich dieser im blauen oder grünen Bereich befindet, gelingt die Herstellung, im roten Bereich versagt Aden.

Diese ganzen Tätigkeiten gehören zu Adens Fertigkeiten und verbrauchen Runenpunkte (außer Laufen und Springen). Je öfter Aden Fertigkeiten einsetzt, umso höher wird der Level der jeweiligen Fähigkeit und er kann dadurch leichter komplizierte Gegenstände herstellen. Da jede Aktion Runenpunkte verbraucht, solltet ihr immer ein Auge auf die Leiste haben, denn sind alle Runenpunkte aufgebraucht, verliert Aden bei jeder Aktion Lebenspunkte. Die Leiste füllt sich etwas auf, wenn eine Fertigkeit sich erhöht, ein Bad oder ein Nickerchen regenerieren die kompletten Punkte.

Der Golem und das weite Meer

Natürlich kann man, um einen Inselkoller vorzubeugen, die Insel Fenith verlassen. Als Transportmittel steht Ymir, ein Pflanzengolem, sehr früh im Spiel zur Verfügung. Mit ihm erkundet ihr den Ozean und hebt Inseln oder Wracks aus den Tiefen der Meere. Oft bekommt ihr von den Bewohnern der Insel einen Quest mit einem Tipp, wo die nächste Insel sein könnte.

Auf einer Karte wird euch die bereits entdeckte Umgebung anzeigt und eine Markierung verrät , wo ihr nach neuen Inseln suchen müsst. Ymir besitzt wie Aden ebenfalls eine Lebens-und eine Runenleiste. Jedoch verbraucht der Golem auch Punkte, wenn er sich bewegt. Habt ihr euch für eine lange Strecke entschieden, könnt ihr Reise jederzeit unterbrechen, wenn die Punkte zur Neige gehen.

Ymir-der gigantische Pflanzengolem.

Um eine Insel zu entdecken, kann Ymir ins Wasser schlagen, dabei werden verdächtige Stellen als Leuchtkreis dargestellt. An diesen Punkten kann der Golem eine Insel bergen. Manchmal trefft ihr dabei auf gigantische Gegner, die man zuerst besiegen muss. Diese Kämpfe sind doch sehr einfach gestrickt.

Man kann den Gegner mit Brocken bewerfen oder man stürzt sich in den Nahkampf und blockt gelegentlich die gegnerischen Angriffe. Ist der Feind durch eine eurer Angriffswelle betäubt, kann man diesem im richtigen Moment mit einem Spezial-Angriff aus dem Wasser gen Himmel befördern.

Hat Ymir eine Insel geborgen, könnt ihr diese sofort erkunden, aber solltet eine Waffe bereithalten, denn überall werdet ihr auf Gegner treffen. Dabei erscheinen die Gegner aus Monsterkugeln und rücken solange nach, bis diese Kugel zerstört wurde. Eure Feinde könnt ihr entweder bekämpfen, oder zähmen, damit sie für euch als Kämpfer oder beim Ernten helfen.

Um die Monster friedlich zu stimmen, müsst ihr sie während eines Kampfes,  mehrmals bürsten, bis sie euch gehorchen und automatisch in die Monsterscheune, die sich in Ymirs Bauch befindet, transportiert werden. Damit sie euch mögen, müsst ihr sie täglich bürsten und Monsterkekse bereitstellen, damit sie sich um eure Pflanzen oder Mineralien kümmern, andere Erzeugnisse, wie Milch, Wolle oder Eier abliefern oder für euch kämpfen.

Ein Farmer zieht seine Waffen

Die Kämpfe in Rune Factory: Oceans laufen in Echtzeit ab. Zwar bietet das Spiel eine Auswahl an verschiedene Waffen, wie Axt, Langschwert, Speer, Katana, Stab, Hammer und Doppelschwert an, doch im Prinzip fällt kein großer Unterschied, außer ihrer Reichweite, auf. Zuerst besitzt man einen normalen Angriff, den man mit einer Taste ausführt, später kommen noch einige Angriffe, die jedoch nichts Spektakuläres zu bieten haben und sich immer sehr ähnlich sind, dazu. Für jede Waffe gibt es Runenfertigkeiten, die einen weiteren Angriff hinzufügen. In diesem Sinne wirkt das Kampfsystem sehr monoton und angestaubt. Für die Kampffertigkeiten werden ebenfalls Runenpunkte verbraucht.

Ein Kampf gegen die Monsterhorden.

Zu den kleineren Insel gibt es Dungeons, die man erkunden muss, damit man in der Story von Rune Factory: Oceans voranschreiten kann. Zwar steht jeder Dungeon für ein anderes Element, doch vom Aufbau und vom Konzept unterscheiden sich diese kaum voneinander.

Die Dungeons bestehen aus mehreren Etagen, durch die man sich erst einmal kämpfen muss. Durch den ähnlichen Aufbau trifft man immer wieder auf die Schalter, die man betätigen muss, um Türen zu öffnen oder man wird in einem Raum eingesperrt, indem man alle Gegner vernichten muss, um weiterzukommen. Solltet ihr während eurer Erkundung von den Monstern bezwungen werden, so gibt es kein Game-Over für euch. Stattdessen erwacht Aden am nächsten Tag sehr unerholt wieder auf. Aus sehr brenzligen Situationen könnt ihr euch, leider nicht aus allen Kämpfen, mit einem Teleport retten.

Damit ihr es etwas leichter gegen die gewaltigen Gegnerhorden habt, könnt ihr bis zu drei Monster mit in den Kampf nehmen, die euch tatkräftig unterstützen. Zwar könnt ihr diese nicht direkt befehligen, aber mit einem Pfiff immer zu euch rufen. Mit dieser Taktik könnt ihr dafür sorgen, dass sie den Nahangriffen der Endgegner ausweichen. Wie Aden erhalten die Monster ebenfalls Erfahrungspunkte und können ihre Stufe erhöhen.

Eine sehr gut durchdachte Funktion ist die Schnellnutzung von Gegenständen. Bestimmte Heilitems können aus dem Inventar auf die vier Steuerkreuztasten gelegt werden. Somit kann man in einer brenzligen Situation sehr schnell zu den Heilitems greifen.  Andere Gegenstände können zur zügigen Verwendung in einen Rüstungsring gelegt werden, von denen vier zur Verfügung stehen und ebenfalls eine Abkürzung zum Inventar darstellen.

Zurück zu den Wurzeln

Pflanzen mittels Magie ist sehr einfach.

Kommen wir nun zu der Farm-Komponente im Spiel. Rune Factory besaß schon immer mehr Action als Harvest Moon, doch in diesem Teil spielt das Farmen nur noch eine untergeordnete Rolle, die Erkundung der Welt und die Kämpfe werden deutlich in den Vordergrund gestellt. Da Fenith keinen fruchtbaren Boden besitzt, müsst ihr euch andere Stellen suchen, auf denen ihr eure Saat pflanzen könnt.

Im Laufe der Story werdet ihr Insel entdecken, auf denen das ganze Jahr über die identische Jahreszeit herrscht. Die Setzlinge pflanzt ihr mittels eines Stabs, in dem Geistesmagie steckt und erntet nach einiger Zeit die fertigen Früchte. Eure Monster kümmern sich um das Wachstum der Pflanzen, die Art der Erzeugnisse ist abhängig von den eingesetzten Monstern auf der Insel und von ihrem Zustand.

Jede der Jahreszeiten-Insel ist zuerst erstarrt. Auf den anderen Inseln und in den Dungeons findet ihr Element-Geister, mit denen man eine Insel aufbauen kann. Es gibt vier verschieden Arten von Element-Geistern, die je nach Farbe auf den Inseln verteilt werden können. Setzt man die passende Farbe auf die richtige Insel, erhöht sich das Wachstum um 2%, andere Farben geben nur 1% dazu.

Die geernteten Früchte und Mineralien könnt ihr verkaufen, verschenken oder zur Herstellung von Gegenständen einsetzen. Jeden Tag wird am Schwarzen Brett berichtet, welche Erzeugnisse sehr gefragt sind, um diese für viel Geld zu verkaufen. Alternativ könnt ihr auch immer mit den Verkäufern feilschen, was natürlich sich auch zu euren Ungunsten auswirken kann.

Grafisch nicht mehr reif für diese Zeit

Eine der vielen Anime-Szenen.

Man erkennt bei Rune Factory: Oceans die Vergangenheit zu der Wii-Version. Auch die dezente HD-Grafik kann die verwaschenen und kantigen Texturen nicht überdecken. Die Welt und die  detailreichen Charaktere werden sehr bunt und knuffig dargestellt, ebenso wie die Monster , doch wirkt das ganze Zusammenspiel nicht mehr zeitgemäß. Die Dungeons und Insel bieten vom Aussehen sehr wenig Abwechslung. Die Story wird in schönen Anime-Szenen präsentiert und Adens aktuelle Ausrüstung wird immer in der Ingame-Grafik angezeigt.

Die Musik klingt immer fröhlich und passt in diese bunte Welt. Leider wird dabei nur wenig Abwechslung geboten. Wichtige Dialoge sind sehr gut auf Englisch vertont, die restlichen Gespräche müssen sich mit Hintergrundgeräuschen, wie einem Donnergrollen oder Kichern zufrieden geben. Leider wird keine deutsche Sprachausgabe angeboten, dafür gibt es deutsche Bildschirmtexte mit einer guten Übersetzung.

Ein gewisses Suchtpotential steckt in Rune Factory: Oceans, schließlich gilt es eine große Welt zu entdecken und man kann unzählige Fertigkeiten meistern. Kenner der Serie müssen sich nur darauf einstellen, dass diesmal die Action eindeutig im Vordergrund steht und das Farmen nur noch einen kleinen Bereich im Spiel findet. Auch für Einsteiger ist das Spiel gut zu empfehlen, es werden keine Kenntnisse der Vorgänger benötigt. Doch man sollte beachten, dass gerade das bekannte Spielprinzip von Rune Factory für manche Spieler eintönig werden kann.

Mit den wechselnden Jahreszeiten, den Festen, Wettbewerben und dem Wetter versuchen die Entwickler etwas Abwechslung in das Geschehen zu bringen, doch diese können den Alltag im Spiel nicht komplett auffrischen. Irgendwann entwickelt sich ein Trott, man kümmert sich zum Beispiel zuerst um die Monster oder um die Ernte, danach spricht man mit den Bewohnern und nutzt den Rest des Tages um Inseln oder Dungeons zu erkunden. Spieler, die mehr Abwechslung brauchen, sollten einen Kauf überdenken.

Die Story ist sehr schlicht gehalten, wobei einige Überraschungen für die Spannung sorgen. Nach dem Hauptspiel darf man sich zwischen zwei Charaktere zum Weiterspielen entscheiden und man kann einen Partner finden, diesen heiraten und ein Kind zeugen. Für das Hauptspiel benötigt ihr, wenn ihr zügig spielt, ungefähr ein Jahr Spielzeit. Ein Monat dauert im Schnitt 10-15 Stunden, sodass ihr auf eine Spielzeit von etwa 40-60, je nach Nutzung der Tage, für das Hauptspiel braucht.

Fans  der Serie dürfen sich einen halben Punkt zu der Wertung addieren, wenn ihnen die Farm-Komponente nicht so wichtig ist, denn in Rune Factory: Oceans steht eindeutig die Action im Vordergrund. Das neue Element, Wasser, wurde sehr gut in das Spiel eingebaut und bietet eine völlig neue Spielerfahrung für die Rune Factory-Serie. Ansonsten dürft ihr euch auf ein buntes Abenteuer mit einem gewissen Suchtfaktor freuen.

Story: Etwas schlicht gehalten, enthält jedoch einige Überraschungen.

Gameplay: Das Kampfsystem ist sehr einfach gehalten, die verschiedenen Waffentypen zeigen keinen großen Unterschied. Farm-Elemente gehen in diesem Teil etwas unter, dafür können dutzende Fertigkeiten trainiert und eine große Welt entdeckt werden. Das Spiel unterstützt die Playstation-Move Steuerung, die sehr kurzen Ladezeiten fallen positiv auf.

Sound:  Fröhliche Lieder, aber nur wenig Abwechslung, kann daher auf  Dauer etwas nervig werden.

Grafik: Man bemerkt die Wurzeln zum Wii-Original, verwaschene und kantige Texturen. Die Charaktere werden jedoch sehr liebevoll und detailreich dargestellt. Hübsche Anime-Szenen präsentieren wichtige Ereignisse in der Story.

Sonstiges: Der Ozean lädt zu einer großen Entdeckungsreise ein. Sidequests bringen Abwechslung in den Spieltrott. Nach dem Hauptspiel kann man sich zwischen zwei Charakteren entscheiden und einen Partner finden.