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	<description>Die ganze Welt der japanischen Videospiele</description>
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		<title>Im Test! Persona 4 Arena</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 17:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saebaxyz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach mehr als einem halben Jahr kommen nun auch wir in den Genuss des 2D-Fighters. Wie das Spektakel umgesetzt wurde, lest in unserem Test!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach mehr als einem halben Jahr kommen nun auch europäische Fans des Persona-Franchises in den Genuss des 2D-Prüglers. Persona 4 Arena, welches Arc System Works mit der Hilfe von Atlus entwickelte, führt bekannte Charaktere aus Persona 3 und 4 auf ein ungewöhnliches Parkett. Anstatt, dass man sich hier auf die Jagd von Shadows macht und die Welt rettet, werden die Persona-Träger unbeabsichtigt Teil eines Kampfturniers und müssen sich fortan gegeneinander in feinster 2D-Fighter-Manier behaupten.</p>
<p style="text-align: justify;">Arc Sytem Works bewies unter Anderem mit der BlazBlue Reihe sein Geschick in der Entwicklung von 2D-Kampfspielen und Atlus selbst fütterte die Konsolenversion mit einem umfangreichen Story-Modus, so dass auch Genre unkundige Fans ihren Spaß an Persona 4 Arena finden sollten. Wie das Spektakel nun umgesetzt wurde und ob es überzeugen kann, lest ihr in unserem Test.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Welcome to the Midnight Channel&#8230; again</h2>
<div id="attachment_65674" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/05/persona_4_arena_63.jpg"><img class="size-medium wp-image-65674" title="persona_4_arena_63" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/05/persona_4_arena_63-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Visual-Novel lässt grüßen</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zwei Monate nach den Geschehnissen in Persona 4 kehrt unser Protagonist, Yu Narukami, – Der Name wurde von Persona 4 The Animation übernommen – nach Inaba zurück, um sich über die Golden Week mit seinen Freunden zu treffen. An alter Wirkungsstädte angekommen erinnert er sich an die aufregenden Zeit, die das Team von Aushilfsdetektiven vor gar nicht langer Zeit erlebt hatte. Wohl wissend, dass eigentlich keine Gefahr mehr von dem Midnight Channel, der sie das letzte Jahr mit Mordfällen auf Trab hielt, ausgeht, setzt sich Yu vor den Fernseher. Doch er traut seinen Augen nicht, als er eine Art Werbung für ein Kampfturnier sieht. Der Midnight Channel ist wieder auf Sendung und das mit einigen bekannten Gesichtern. Ein verkleideter Teddy glänzt als Moderator im Rampenlicht und stellt die Kontrahenten vor, die keine geringeren sind als seine Freunde und sogar er selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem Treffen mit seinen Weggefährten machen sich Chie, Yosuke, Yukiko und Yu auf ein Neues in den Fernseher, um der seltsamen Show auf den Grund zu gehen. In der Welt des Midnight Channels angekommen offenbart sich der Gruppe jedoch ein ungewohntes Bild.</p>
<p style="text-align: justify;">Getrennt und auf sich allein gestellt findet man sich wieder und muss von nun an gegeneinander in Kämpfen antreten. Verwirrt durch das seltsame Verhalten seiner Schulkameraden und von einem noch seltsameren Teddy dazu genötigt, bahnt man sich seinen Weg durch die Schule und trifft auf ein unbekanntes Mädchen, das sich als Schülerpräsidentin vorstellt und wohl noch einige Geheimnisse mehr zu bieten hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Story-Modus von Persona 4 Arena muss erst komplett freigeschaltet werden, denn man starten zunächst mit den Geschichten der vier Hauptcharaktere aus dem vierten Persona Teil. Nach und nach werden die weiteren Charaktere, sowie deren Geschichten und Sichtweisen dem Geschehen gegenüber freigeschaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Spielmodus setzt hierbei ein besonderes Augenmerk auf die erzählerische Komponente, als auf das eigentliche Kampfgeschehen. Wie eine Art Visual-Novel klickt man sich durch viel Text, der aber größtenteils sehr gut vertont ist. Ab und an bekommt man sogar Entscheidungsmöglichkeiten geboten, die das Ende ein wenig beeinflussen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da das Geschehen zwar unabhängig von Persona 3 und 4 ist, jedoch an die Ereignisse anknüpft, müssen Spieler, die vor allem Persona 4 noch nicht beendet haben mit kleineren Spoilern rechnen. Doch Persona 4 Arena hat natürlich als Fighter auch andere Vorzüge und Punkte, die über einer gut durchdachten Story hinweg eine andere Spielgenre-Klientel ansprechen sollten.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Round 1&#8230; Persona!</h2>
<div id="attachment_65675" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/05/p4a_screens_ui_prefight.jpg"><img class="size-medium wp-image-65675" title="p4a_screens_ui_prefight" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/05/p4a_screens_ui_prefight-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Let&#8217;s get ready to rumble!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Persona 4 Arena ist in erster Linie ein Fighter, also liegt in der Spielbarkeit die Priorität. Arc System Works sind in diesem Genre keine Neulinge. Im Gegenteil, denn in der Sparte 2D-Prügler spielen sie ganz oben mit. Die einsteigerfreundliche Steuerung gepaart mit einem hohen taktischen Anteil findet auch in Persona 4 Arena seine Anwendung. Das fängt schon bei der zunächst simpel erscheinenden Steuerung an, denn beschränkt man sich bei der Eingabe auf lediglich vier Knöpfe. Neben einem schwachen und schnellen Angriff verfügt man über einen stärkeren Angriff. Doch was wäre ein Persona Spiel ohne die Personas. Per Knopfdruck lässt sich die jeweilige Persona beschwören, die ebenfalls über eine schwache und starke Angriffsvariante verfügt. Die Persona kann hierbei auch als eine Art Supportcharakter genutzt werden und gepaart mit normalen Angriffen zu verheerenden Combos verkettet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch sollte man vorsichtig mit der Persona umgehen, denn wird sie vom Gegner mehrmals angegriffen, ist das Beschwören erst einmal nicht möglich und versetzt den Spieler in eine unvorteilhafte Position.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man schon von unvorteilhaften Positionen spricht, sollte man nicht die negativen Statusveränderungen außer acht lassen. So können manche Attacken einen vergiften, oder in der Bewegung einschränken. Ganz ohne Gegnereinwirkung bekommt man sogar eine negative Statusstrafe, wenn man sich im Kampf zu passiv verhält und ständig das Weite sucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das zeigt schon wie wichtig die taktische Komponente in Persona 4 Arena ist. Taktische Maneuver, wie das Ausweichen zu Boden und in der Luft, sowie Ausweichschritte und getimetes Blocken sind essentiell für das Bestehen eines Kampfes. Darüber hinaus gibt es noch Aktionen für die fortgeschrittene Nutzung. Die sogenannte <em>Furious Attack</em>, welche nicht zu blocken ist und einen aus einer brenzlichen Situation befreien kann, jedoch einen Teil der Lebensenergie abzieht. Oder der Burst-Angriff – In Form der Aufschrift Burst neben dem Charakterbild &#8211; , der sogar gegnerische Angriffe unterbricht, um dem Charakter Luft zu verschaffen. Letzteres ist im Kampf jedoch nur einmal möglich und kann defensiv, sowie auch offensiv genutzt werden. Die offensive Nutzung hat einen Boost des SP-Balken zur Folge, welcher ebenfalls ein sehr wichtiger Teil des Kampfgeschehens ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einer gewissen Anzahl an SP kann man seine Spezialattacken verstärken, eine Counterattacke ausführen, oder einen mächtigen und schön in Szene gesetzten SP-Skill vollführen. In Persona 4 Arena muss man also auf einige Dinge achtgeben und zwar schnell auf die Gegebenheiten reagieren, allerdings nie ohne seinen nächsten Zug zu planen.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich denkt der ungeübte Spieler nicht an solche Dinge und braucht erst einmal seine Zeit, um sich solche fortgeschrittene Fähigkeiten anzueignen. Dieser Lernprozess hat des öfteren zur Folge, dass man zunächst einiges an Lebenspunkten einbüßen wird. Doch auch an diesen Fall hat man gedacht, so dass der Charakter bei hohem Energieverlust in den sogenannten Awaken-Status übergeht. Dieser gibt dem Charakter erhöhte Angriffskraft und erlaubt es sogar einen noch mächtigeren Awaken-Skill auszuführen, welcher mitunter das Blatt noch einmal wenden kann. Einsteigerfreundlichkeit und taktisches Vorgehen werden also auch in Persona 4 Arena groß geschrieben und verleihen dem Spiel so einen großen Teil an Spielspaß.</p>
<div id="attachment_65676" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/05/2274169-p4a_screens_challengemode_04.jpg"><img class="size-medium wp-image-65676" title="2274169-p4a_screens_challengemode_04" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/05/2274169-p4a_screens_challengemode_04-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Übung macht den Meister</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Spiel bietet mit dem Lesson Mode einen schnellen Einstieg in die Steuerung und deckt innerhalb kürzester Zeit das gesamte Repertoir an Angriffen und Gegebenheiten im Kampf ab. Will man sich genauer mit einem Charakter vertraut machen, bekommt man im Trainingsmodus die Möglichkeit dazu. Wer sich mit den anspruchsvollen Combos beschäftigen möchte, der sollte sich an dem Challenge-Modus versuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat man nun genug vom Trainieren, kann man sich neben dem Story-Modus auch in den Arcade oder Score Attack Modus heranwagen. Letzteres stellt unabhängig vom Schwierigkeitsgrad schon eine große Herausforderung dar, denn sind die Gegner unglaublich stark modifiziert und gehen ohne Skrupel auf einen los. Natürlich bietet Persona 4 Arena auch einen Versus-Modus an, der offline mit Freunden in Angriff genommen werden kann, oder man versucht sich online gegen Spieler aus der ganzen Welt in einem soliden Online-Modus.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Style für Augen und Ohren</h2>
<div id="attachment_65677" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/05/persona_4_arena.jpg"><img class="size-medium wp-image-65677" title="persona_4_arena" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/05/persona_4_arena-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Kämpfen mit Stil</p></div>
<p style="text-align: justify;">Für Persona-Kundige wird der poppige und bunte Stil nichts Neues sein. Persona 4 Arena steht dem in nichts nach und begrüßt den Spieler schon mit einem stylischen Intro und extravaganten Menüführung. Fans werden sich hier direkt heimisch fühlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Des weiteren hat man sich mit dem Design der 2D-Sprites sehr viel Mühe gegeben und die Hintergründe der Kampfarenen wirken sehr belebt und glänzen mit Detailverliebtheit. Der Story-Modus wartet darüber hinaus mit den Persona-typischen Charakterartworks auf. Als extra Menüpunkt steht dem Spieler sogar eine Bildergalerie zur Verfügung, die Artworks aus dem Story-Modus bereitstellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Soundtechnisch ist wiedereinmal Persona-Komponist Shoji Meguru von der Partie. Neben Stücken aus Persona 3 und 4 in originaler Version und neuarrangierter Fassung, finden sich auch ein paar eigens für Persona 4 Arena produzierte Stücke in gewohnt poppiger Aufmachung. Die gute Vertonung der Charaktere in englischer und japanischer Sprache erfreut nicht nur Fans der Reihe, die fast alle ursprünglichen Sprecher zu hören bekommen. Die Stimme des Kampfansager kann ebenfalls geändert werden, sofern man die Stimmen freispielt</p>
<h2 style="text-align: justify;">I am thou …</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/jpg_siegel_empfehlung.png"><img class="alignleft size-full wp-image-62242" title="jpg_siegel_empfehlung" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/jpg_siegel_empfehlung.png" alt="" width="200" height="200" /></a>Persona 4 Arena schafft den ungewöhnlichen Sprung von RPG zu 2D-Prügler. Das Spiel weiß mit gut durchdachtem Gameplay zu überzeugen und bietet Einsteigern, sowie Veteranen einen schnellen und anspruchsvollen Einstieg ins Spiel mit einer Menge Spielspaß und langzeit Unterhaltung. Challenge und Score Attack Modus halten Genre-Kenner am Ball und Persona-Fans werden mit einem umfangreichen und atmosphärischen Story-Modus beglückt.</p>
<p style="text-align: justify;">Persona 4 Arena schlägt so eine Brücke zwischen Fans der RPG-Reihe und Freunde des Fighting-Genres, die beide gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Natürlich ist das Spiel immer noch ein Fighting-Game und Spieler, die absolut nichts damit anfangen können und auch keine Fans der Persona Spiele sind, wird Persona 4 Arena auch nicht eines besseren belehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Fans und Freunde des 2D-Prüglers überzeugt es jedoch umso mehr. Der Fakt, dass das Spiel Region geblockt ist und europäische Fans so lang auf das Spiel warten mussten wirft allerdings ein etwas negatives Licht auf das Ganze. Zumal man noch nicht einmal deutsche Texte im Spiel geboten bekommt. Mehr als ein halbes Jahr auf eine mit der US-Version nahezu identische Fassung warten zu müssen, die schon lange vorher erschienen ist, aber nicht Spielbar auf europäischen Konsolen ist, verwirrt und verärgert den Fan doch sehr. Abgesehen davon bleibt ein stylisches Prügelspektakel.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story:</strong> Knüpft an die Geschehnisse aus Persona 3 und 4 an und weiß zu überzeugen. Im Visual-Novel Stil erzählt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay:</strong> Einsteigerfreundlich und anspruchsvoll taktisch gestaltet. 2D-Fighter-Fans kommen voll auf ihre Kosten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik:</strong> Schöne 2D-Sprites und detailverliebte Hintergünde. Persona-Fans bekommen den poppig bunten Stil der Spiele geboten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound:</strong> Originale und neuarrangierte Stücke aus Persona 3 und 4, sowie neue poppige Stücke von Shoji Meguro. Synchronisation weiß zu überzeugen und wartet mit bekannten Sprechern in englisch und japanisch auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges:</strong> Viele Spielmodi für Spaßspieler, Fans und Genreveterane. Solider Online-Modus. Bildergalerie, verschiedene Kampf-Sprecher zur Auswahl. Keine komplette Lokalisierung nach mehr als einem halben Jahr. Regionsblock.</p>
<p style="text-align: right;"><em>von saebaxyz</em></p>
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		<title>Im Test! Fire Emblem: Awakening</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 16:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robertastic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Start der Spieleserie Fire Emblem im Westen war besonders träge. Erst durch die Popularität der Figuren Marth und Roy in Super Smash Bros. Melee...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Start der Spieleserie Fire Emblem im Westen war besonders träge. Erst durch die Popularität der Figuren Marth und Roy in Super Smash Bros. Melee erlangte die Serie an Bekanntheit und eröffnete den Weg zur europaweiten Veröffentlichung von Fire Emblem &#8211; eigentlich Fire Emblem: Rekka no Ken und der bereits siebte Ableger der Reihe. Seitdem erschien fortan jeder darauf folgende Titel zu Fire Emblem auch in europäischen Gefilden &#8211; fast. Da man mit Fire Emblem: Shadow Dragon als Remake vom Erstling Fire Emblem: Ankokuryuu to Hikari no Tsurugi zu den Wurzeln zurückkehrte und viele bis dahin erarbeitete Spielelemente vernachlässigte, was sich auch auf die Verkaufszahlen auswirkte, entschied man sich gegen die Lokalisierung des nächsten Titels und Remakes Fire Emblem: Shin Monshou no Nazo ~ Hikari to Kage no Eiyuu ~.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Nintendo 3DS als neue Plattform möchte Fire Emblem: Awakening genau ein Jahr nach der japanischen Veröffentlichung in Europa reinen Tisch machen. Bringt der Titel tatsächlich neuen Schwung in die Serie und auch ein Erwachen? Stellt sich dieses letztendlich als Gut oder Böse heraus? Erfahrt es hier!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Der Feind ist unklar</h2>
<p style="text-align: justify;">Bevor ihr durchstarten könnt, müsst ihr einige grundlegende Dinge für euren Spielstand bestimmen. Zuerst müsst ihr euch für einen Schwierigkeitsgrad entscheiden. Zur Auswahl stehen Anfänger, Schwer und Extrem. Lasst euch dabei nicht von dem Wort Anfänger täuschen, denn auch diese Stufe weist eine moderate Herausforderung auf. Danach müsst ihr euch entscheiden, ob eure besiegten Einheiten in der nächsten Schlacht wieder bereit sind oder auf ewig dahin scheiden. Letztere Option ist eines der Markenzeichen der Serie und stärkt die Bindung zu den Charakteren immens.</p>
<p style="text-align: justify;">Solltet ihr eine eurer Einheiten verlieren, könnt ihr auch das jeweilige Kapitel neu starten, um sie zu erhalten – später dazu mehr. Wollt ihr euch aber aus irgendwelchen Gründen vehement nicht auf diese Tradition einlassen, könnt ihr natürlich auch die leichte Variante wählen. Im dritten und letzten Schritt dürft ihr euch euren Avatar erstellen, der euch über den gesamten Spielverlauf begleiten wird. Neben dem Geschlecht habt ihr auch Einfluss auf das Aussehen eures Charakters. Statur, Gesicht, Frisur, Haarfarbe und Stimme lassen sich aus mehreren Auswahlmöglichkeiten frei zusammenstellen. Zum Abschluss muss der Avatar noch benannt werden und einen Geburtstag erhalten. Hier bestimmt ihr auch, welcher Wert besonders positiv ausgeprägt ist und welcher Wert beim Wachstum etwas vernachlässigt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem diese essenziellen Vorbereitungen abgeschlossen sind, geht es schon heiß her. Überraschend erscheint das düstere Setting des ersten spielbaren Kapitels, wo ihr im Duo mit Chrom gegen den Zauberer Valldar kämpfen müsst. Genauso überraschend, wie es anfängt, endet das Kapitel auch und der tatsächliche Prolog beginnt. In diesem werdet ihr von Chrom, seiner Schwester Lissa und deren Diener Frederick auf den Wiesen der Nation Ylisse aufgelesen. Als ihr den Eindruck einer selektiven Amnesie aufweist, schenkt man euch Misstrauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ihr euch allerdings bei einem Überfall von Banditen Chrom unterstützt, gewinnt ihr sein Vertrauen und werdet bei den Hirten aufgenommen – der Bürgerwehr von Ylisse. Auf eurer Reise zur Hauptstadt Ylisstol werdet ihr von untoten Gefallenen überrumpelt, die aus einem Portal fallen. Kurz bevor Lissa tödlich verwundet wird, erscheint aus demselben Portal ein maskierter Krieger und rettet sie, verschwindet sogleich aber wieder – hinterlässt lediglich seinen Namen.</p>
<div id="attachment_63960" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/04/Fire-Emblem-Awakening-Test1.jpg"><img class="size-medium wp-image-63960" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/04/Fire-Emblem-Awakening-Test1-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">Marth &#8211; Freund oder Feind?</p></div>
<p style="text-align: justify;">In Ylisstol angekommen, erfahrt ihr von Chroms und Lissas adeliger Herkunft. Während Chrom mit seiner Schwester – der Erhabenen Emmeryn – über die neuesten Begebenheiten spricht, lernt ihr die übrigen Hirten kennen. Schließlich erhaltet ihr den diplomatischen Auftrag, Hilfe aus Regna Ferox gegen die Plünderer aus Plegia zu ersuchen. Auch wenn der erste Empfang aufgrund von Betrügern nicht sehr erfreulich ausfällt, gelingt euch euer Unterfangen dennoch, inklusive einem zweiten Treffen mit dem mysteriösen Marth. Währenddessen droht in Ylisse eine Eskalation. Wegen einem inszenierten Missverständnis nimmt König Gangrel von Plegia die adelige Maribelle als Geisel und verlangt zur Herausgabe das Fire Emblem – den behütetsten Schatz Ylisses, der den Kontinent vor einer Katastrophe bewahren soll. Als Gangrel weitere Drohungen ausspricht, sieht Chrom keine andere Möglichkeit als einzuschreiten. Maribelle kann befreit werden und das Fire Emblem befindet sich weiterhin im Hause Ylisse. Gangrel handelt nicht grundlos, doch wird es Chroms Hirten gelingen, eine friedliche Lösung für den andauernden Konflikt zu finden oder wird letztlich der Krieg unvermeidlich sein?</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt präsentiert sich der Plot prägnant, aber informativ mit vielen Überraschungen und Wendungen. Vor allem liegt dies daran, dass ihr die gesamte Geschichte aus der Perspektive eures eigenen Charakters erlebt. Die magere Vorstellung einiger Charakter wirkt seltsam, hierbei muss jedoch bedacht werden, dass sich diese Charaktere bereits untereinander kennen. Indem Unterstützungsgespräche ausgeführt werden – später mehr dazu – gibt es zahlreiche Einblicke in das Leben der mehrschichtigen Charaktere. Keine Figur gleicht dabei der anderen. Im Vergleich zu früheren Titeln der Serie wirken die Eigenschaften vieler Figuren unverbraucht und kreativ – wo gab es denn schon den Dieb, der für Süßigkeiten töten würde? Im Vergleich wirkt der Plot flüssiger und unterhaltsamer durch lustige Einlagen, die ganz plötzlich durch unvorhersehbare Ereignisse stark umschlagen können.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Grafik und Sound im neuen Gewand</h2>
<p style="text-align: justify;">Den grafischen Höhepunkt in Fire Emblem: Awakening bilden die Zwischensequenzen. Diese holen wirklich viel aus dem System heraus. Lavafontänen und Gras sind nur einige Elemente, die besonders passend umgesetzt wurden. Doch auch abseits der aufwändigen Sequenzen macht das Spiel einen guten Eindruck. Zwar mögen die deformierten Charaktermodelle etwas seltsam erscheinen, diese vermitteln gleichzeitig aber ein solides Werk und wirken sogar charmant, sobald man mit ihnen warm geworden ist. Während die Landschaft in friedlichen Gegenden verträumt mit entsprechenden Filtern leicht blumig wirkt, sind abgelegene Areale trostlos und passend zur Begebenheit gestaltet.</p>
<div id="attachment_63961" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/04/Fire-Emblem-Awakening-Test2.jpg"><img class="size-medium wp-image-63961" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/04/Fire-Emblem-Awakening-Test2-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ausweichmanöver mit Pegasus.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Spielsequenzen werden zum Großteil mit Porträts der Figuren und Textboxen vorangebracht, wobei auch die Charaktermodelle zwischendurch mit ihrer Umgebung agieren. Den Einfluss von Toshiyuki Kusakihara – unter anderem bei No More Heroes am Werk – erkennt man insbesondere an den Porträts der Charaktere mit mehreren Ausdrücken. Die Gesichter sind markant und unterscheiden sich voneinander und auch die weibliche Haarpracht darf hier mal extravaganter ausfallen. Durch Filter werden die Porträts auch angepasst – in Anbetracht eines Waldbrandes sind sie beispielsweise mit einem dezenten Rot versehen. Über das ganze Spiel kommt auch der 3D-Effekt gut zur Geltung. Lediglich die arg kleinen Grafiken der Einheiten auf der Gefechtskarte können etwas störend wirken, dennoch wird man keine Schwierigkeiten haben, die Einheiten voneinander zu unterscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch akustisch geht man neue Wege. Nicht nur in den Storysequenzen begegnet man einer großen Vielfalt an atmosphärischen Musikstücken, auch in Kämpfen wird man von der Monotonie verschont. Jede Musik für den Kampf – deren Auswahl auch recht beschaulich ist – besitzt zwei Varianten, eine ruhigere Version beim Ziehen der Einheiten und eine energische Version, die bei Kämpfen eingespielt wird. Der Übergang erfolgt dabei nahtlos, sodass insbesondere bei Kämpfen viel Abwechslung aufkommt. Während Filmsequenzen vollständig synchronisiert sind, bekommt man in den üblichen Konversationen nur Satzteile und Gefühlsausdrücke zu hören. Dies kommt zwar keiner vollständigen Synchronisation gleich, aber verleiht den Gesprächen durchaus Leben. Im Übrigen sind die Stimmen sowohl auf Englisch als auch Japanisch verfügbar, wobei sich beide Sprachen qualitativ nicht voneinander unterscheiden.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Strategie, Dating-Sim und mehr</h2>
<p style="text-align: justify;">Primär ist und bleibt Fire Emblem: Awakening ein Strategierollenspiel. Die Gefechte sind in Spielerphasen und Gegnerphasen unterteilt. Während ihr in letzteren den Feinden ausgeliefert seid, habt ihr in den Spielerphasen vollständige Kontrolle über eure Einheiten. Diese gehören den unterschiedlichsten Klassen an. So ist der Ritter zwar langsam, verfügt aber über eine hohe Defensive, wohingegen der Myrmidone zügig und kräftig zuschlägt, aber nicht gut verteidigen kann. Die verschiedenen Klassen können nur bestimmte Waffengattungen anlegen, die diverse Stärken und Schwächen aufweisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch das Besiegen von Feinden erhalten eure Einheiten Erfahrungspunkte, die schließlich zu einem Level Up führen. Bei diesen steigen die verschiedenen Werte – je nach Charakter und Klasse unterschiedlich stark – an, ebenso können auch neue Fähigkeiten erlangt werden, die ebenso klassenspezifisch sind. Mit häufigem Einsatz einer Waffenart kann auch die Waffenfertigkeit erhöht werden, womit bessere Waffen angelegt werden können. Mit den anfangs seltenen Meistersiegeln können die meisten Einheiten ab Level 10 in eine höhere Klasse aufsteigen, wobei in der Regel zwei fortgeschrittene Klassen zur Auswahl stehen. Mit einem Zweitsiegel kann hingegen der komplette Klassenzweig gewechselt werden, wobei auch hier in der Regel eine Option von zweien gewählt werden muss. So kann der ursprüngliche Lord Chrom beispielsweise auch den Pfad des Schützen erkunden.</p>
<div id="attachment_63962" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/04/Fire-Emblem-Awakening-Test3.bmp"><img class=" wp-image-63962" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/04/Fire-Emblem-Awakening-Test3.bmp" alt="" width="400" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Kampf im Doppelpack</p></div>
<p style="text-align: justify;">In diesem Titel der Serie sind Unterstützungen ein wichtiger Faktor. Wenn eine von Verbündeten umgebene Einheit angreift, erhält sie einen Schub an Treffgenauigkeit und Ausweichquote. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit können die unterstützenden Verbündeten zusätzliche Angriffe ausführen oder auch vor einem gegnerischen Angriff schützen. Weiterhin können zwei Einheiten auf einem Feld ein Team bilden. Auch hier werden die genannten Boni angewandt, doch zusätzlich erhält die Einheit Wertsteigerungen des Verbündeten, entsprechend dessen Klasse. Die Rollen können dabei auch vertauscht werden. Sind die Charaktere kompatibel zueinander, können sie ihre Beziehung durch Unterstützungsgespräche stärken und so die entsprechenden Boni im Kampf noch weiter erhöhen. Männlein und Weiblein können ihren innigsten Beziehungspartner heiraten. Dies ist für den Spielverlauf nicht notwendig, aber ausdrücklich zu empfehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den Kapiteln der Hauptgeschichte gibt es auch zahlreiche optionale Nebenquests, die zwar selten den Plot berühren, dafür aber mit vielerlei Belohnungen aufwarten, wie Items oder neuen Einheiten. Weiterhin tauchen auf der Weltkarte auch untote Legionen für quasi unendlich viele Gefechte und Händler mit seltenen oder reduzierten Waren auf – beide können auch mit bestimmten Gegenständen hervorgerufen werden. Über StreetPass könnt ihr euer bestes Team aufstellen und anderen Spielern übertragen, was auch über SpotPass funktioniert. So lassen sich neue Kapitel und auch Truppen von vergangenen Helden und Antagonisten herunterladen – kostenlos! Über StreetPass können auch Gefechte gegen besondere Gegner in Kooperation mit einem anderen Spieler bezwungen werden. Wer noch mehr will, wird auf eine große Palette an DLCs zurückgreifen können. Auch in eurer Abwesenheit leben die Figuren weiter und können in der Kaserne für die unterschiedlichsten Effekte im Spiel belauscht werden – allesamt positiv!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tatsächlich erwacht</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/jpg_siegel_empfehlung.png"><img class="alignleft size-full wp-image-62242" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/jpg_siegel_empfehlung.png" alt="" width="200" height="200" /></a>Mit Fire Emblem: Awakening ist es Intelligent Systems und Nintendo gelungen, die in Winterschlaf geratene Spieleserie durch frischen Wind wieder aufzuwecken. Die zahlreichen Möglichkeiten der Modi-Kombinationen schaffen einen Weg, Neueinsteiger und Veteranen gleichermaßen zu befriedigen. Grafik und Sound geben einen guten Eindruck, was in diesem Genre mit Nintendos 3DS derzeit möglich ist. Der Plot wird frisch präsentiert und bietet mitunter spannende Wendungen zu den besten Zeitpunkten. Alleine der Hauptinhalt ohne jeglichen Zwischenhalt verspricht etwa 20 Stunden Spielspaß mit einem zunächst einfachen, aber tiefen Gameplay und viel Inhalt. Insgesamt zeigt Fire Emblem: Awakening, wie sämtliche Elemente eines Spiels harmonieren können.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_halb.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60317" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_halb.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story</strong>: Frische Präsentation, solide Erzählung aus der Perspektive des eigenen Charakters, interessante Wendungen gut in Szene gesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay</strong>: Auf den ersten Blick einfach, strategisch ausgeklügelt, viele Anpassungsmöglichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik</strong>: Ungewöhnlich charmante Charakterdeformierung, tolle Zwischensequenzen in 3D, lebhafte Porträts.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound</strong>: Teilsynchronisation in Englisch und Japanisch, atmosphärischer Soundtrack, vollständig vertonte Zwischensequenzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges</strong>: Vier Schwierigkeitsgrade, massig Spielinhalte, Hauptgeschichte ohne Umwege etwa 20 Stunden, Unterstützung von Street- und SpotPass, hoher Wiederspielwert.</p>
<p style="text-align: right;"><em>getestet von Robertastic</em></p>
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		<title>Im Test! Luigi&#8217;s Mansion 2</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 11:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Final Radio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Luigis Mansion 2]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Jahre 2002 erschien zum Launch des Nintendo Gamecube der erste Titel, der den nervösen Bruder des Videospiel-Superstars Mario zum Protagonisten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Jahre 2002 erschien zum Launch des Nintendo Gamecube der erste Titel, der den nervösen Bruder des Videospiel-Superstars Mario zum Protagonisten machte. Mit einem Staubsauger im Stile von &#8220;Ghostbusters&#8221; hat der namensgebende Klempner in &#8220;Luigi&#8217;s Mansion&#8221; sich damals auf eine Geisterjagd gemacht. Nun nach mehr als zehn Jahren erscheint der Nachfolger Luigi&#8217;s Mansion 2 auf Nintendo 3DS. Ob Luigis portables Abenteuer für gruselige Spannung sorgt, erfahrt ihr in unserem Review.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><img class="  " title="Luigi" src="http://www.nintendo.de/games/oms/luigis_mansion2/img/gallery/scr_01.jpg" alt="" width="288" height="173" /><p class="wp-caption-text">Professor I. Gidd unterstützt Luigi bei der Geisterjagd</p></div>
<h2>Eine knifflige Gruselei&#8230;</h2>
<p style="text-align: justify;">Professor I. Gidd lebt eigentlich in Frieden mit den verschiedenen Geistern in seinem Laboratorium, wo er paranormale Dinge erforscht. Als jedoch der Finstermond in sechs Teile zerspringt, muss Luigi diese Teile in fünf verschiedenen Geistervillen wiederfinden, um den Frieden im Nachtschattental wiederherzustellen. Der Professor stellt dem Klempner viele seiner verschiedenen Geräte bereit, darunter eine neue Version des schon aus dem Vorgänger bekannten Schreckweg 08/16, den Schreckweg 09/15.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser modifizierte Staubsauger in Kombination mit einer Taschenlampe ermöglicht es Luigi, Geister unterschiedlicher Art zu fangen. Sobald sich diese durch das Licht der Lampe erschrecken, kann Luigi sie mit einem Kraftakt in seinem Staubsaugerbeutel lagern. Je nach Geister-Typ kann sich dieser Prozess über mehrere Minuten hinziehen. Das Abenteuer durch die diversen Spukhäuser gestaltet sich als sehr knifflig. Bevor ihr überhaupt in die Nähe der verschiedenen Mondsplitter gelangt, muss Luigi viele Rätsel lösen, die das Absaugen oder Abtasten aller möglichen Gegenstände in den vielen Räumen involviert.</p>
<p style="text-align: justify;">So müsst ihr z. B. mit dem Schreckweg einen Deckenventilator mit Luftdruck drehen um einen Geheimgang zum nächsten Rang freizuschalten. Die meisten Rätsel wurden clever im Innenleben der Villen versteckt, so dass kaum auffällt, dass der Entwickler natürlich die Innenarchitektur um diese herum entworfen hat. Allerdings fällt auch auf, dass an vielen Stellen eine Lösung eines Rätsels übersehen werden kann, da man nicht jede mögliche Interaktionen mit einem Möbelstück oder einem anderen Objekt getätigt hat. Denn so gibt es auch noch die paranormale Düsterlampe, mit der man fehlende Gegenstände wieder ins Diesseits befördern kann. Aufgrund der großen Anzahl an verschiedenen Interaktionen kann es passieren, dass man bis zu einer Stunde in einem Level nicht voran kommt, da man ein sehr kleines Objekt nicht richtig untersucht hat. Auch ist es ärgerlich, dass man nur nach jeder Mission speichern kann. Da diese bis zu einer halben Stunde dauern können, hätte Nintendo es dem mobilen Spieler erlauben sollen, an jeder Stelle zu speichern.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 286px"><img class="    " src="http://www.nintendo.de/games/oms/luigis_mansion2/img/gallery/scr_06.jpg" alt="" width="276" height="166" /><p class="wp-caption-text">Luigi stört beim Duschen&#8230;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Design der Villen und der diversen Geister ist Nintendo sehr gelungen. Fast jeder Raum besitzt Unmengen an kleinen liebenswerten Details, die glaubhaft daran erinnern, dass diese zu einem früheren Zeitpunkt bewohnt waren. Wenn hier von Villen gesprochen wird, muss auch gesagt werden, dass nur die erste Welt wirklich eine Villa ist. In anderen Gebieten findet ihr euch in Uhrenfabriken oder verlassenen Minen wieder. Der Abwechslungsreichtum verhindert, dass die verschieden Levels sich ähneln und bietet neue Möglichkeiten für kreative Rätsel. Nicht nur das Leveldesign ist dem Entwickler sehr gelungen: Die verschiedenen Geister sehen zwar keineswegs beängstigend aus, doch dafür sind sie umso charmanter. Während des Spiels trifft Luigi auf Geister von Divas, Hunden und klavierspielenden Genies. Jeder dieser Gegnertypen wurde auf indivuelle Weise vertont und passt zum humorvollen Gesamtton des Spiels.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Geister-Bosskämpfe gestalten sich natürlich etwas komplizierter als die anderen paranormalen Begegnungen. Um die Endbosse zu fangen, muss Luigi mit der Umgebung interagieren und so die Schwachstelle des Bosses entblößen. Diese Kämpfe geschehen meist in mehreren Stufen und bauen so genug Spannung auf, ohne zu viele Wiederholungen. Und an dieser Stelle muss auch gefragt werden: Wann habt ihr das letzte Mal ein Spiel gesehen, in dem eine Treppe ein Endboss ist?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Steuerung des Spiels ist auch gut gelungen. Es ist möglich sich per Neigung des Handhelds oder auch per Analogstick umzuschauen. Schaut man per Guckloch in verschiedene Räume, vermittelt die intuitive Sensoren-Steuerung sogar ein Gefühl des Voyeurismus, wenn man zum Beispiel zwei Geistern unbemerkt beim Ballspielen zuschaut. Ebenso effektiv ist der 3D-Effekt des Handhelds, der bei Luigis Abenteuer nicht zu aufdringlich eingesetzt wird, aber das Spielerlebnis durch die resultierende lebhafte Optik erweitert.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegensatz zum Vorgänger und manch anderen Mario-Spielen bietet Luigi&#8217;s Mansion 2 einen größeren Umfang. Insgesamt fünf Villen bieten mehrere Missionen von denen manche nur freigeschaltet werden, wenn man im Spielverlauf mehrere bestimmte Gegenstände gefunden hat. Dazu ist auch in jeder Mission ein &#8220;Buu-Huu&#8221; zu finden, der meist an sehr gut versteckten Orten zu finden ist. Weiterhin hat Nintendo den Wiederspielwert des Spiels durch das Freischalten von Erweiterungen durch Geld und das Sammeln von verschiedenen Edelsteinen erhöht. Es gibt viel zu entdecken in allen möglichen Ecken der Gebäude, also ist Sorgfalt auf der Expedition gefragt.</p>
<h2>Düster und atmosphärisch, doch charmant</h2>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><img class=" " title="Diese Spinne ist etwas groß..." src="http://www.nintendo.de/games/oms/luigis_mansion2/img/gallery/scr_08.jpg" alt="" width="288" height="173" /><p class="wp-caption-text">Diese Spinne ist etwas groß&#8230;</p></div>
<p style="text-align: justify;">In allen Belangen der Präsentation kann das Spiel nur gelobt werden. Nintendo hat Luigis Abenteuer düster und ein wenig gruselig, zugleich aber auch humorvoll und charmant inszeniert. Es ist erfrischend einen Teil des Mario-Universums zu sehen, der nicht ganz so freundlich wie der Rest des Mushroom Kingdom erscheint, sondern ein wenig düsterer ist. Der Gesamtton des Spiels ist natürlich insgesamt eher harmlos, die Zielgruppe ist immerhin etwas jünger, doch das ein oder andere Mal kann eine ruckartige Veränderung für kurze Schock-Momente sorgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Quietschende Treppen und mysteriöse Hintergrundgeräusche bilden einen sehr atmosphärischen Klangteppich, der dem Spieler ermöglicht, in das Grusel-Erlebnis einzutauchen. Die Musik orientiert sich dabei an vielen Klischees des Grusel-Genres. Selbst ein Theremin, welche man vor allem in Horror-Filmen der 50er-Jahre eingesetzt hatte, ist zu hören. Und sogar Luigi summt manchmal mit zur Musik!</p>
<p style="text-align: justify;">Das Design der beiden Hauptfiguren Luigi und Professor I. Gidd überzeugt ebenso durch seine charmante Überzeichnung und eigenartige Vertonung. Das Erscheinen des Professor ist aufgrund seiner absuren Brille und der sehr liebsnwürdigen Gestik eins der vielen Highlights des Spiels. Das ulkige Lachen des Erfinders wird euch auch nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Natürlich muss auch die schauspielerische Leistung von Charles Martinet gelobt werden (Unser Interview mit ihm <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mJxP8craMbQ" target="_blank">findet ihr hier</a>). Der Synchronsprecher von Mario, Luigi und Co. kommt hier zu Geltung wie in keinem anderen Mario-Spiel zu vor: In fast jedem Raum werdet ihr auf neue Reaktionen Luigis stoßen, die so charmant nervös sind, dass Schmunzeln vorprogrammiert ist. Dazu hat Nintendo eine ordentliche Prise Slapstick in ihr neues Adventure hinzugegeben. Der Klempner stolpert und fällt in allen möglichen Räumen der verschiedenen Villen.</p>
<h2>Ein Must-Have für Nintendo-Fans</h2>
<p><img class="alignright" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_empfehlung.png" alt="" width="200" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist schon etwas länger her, dass Nintendo ein wirklich originelles Action-Adventure für eine Plattform entwickelt hat, doch Luigi&#8217;s Mansion 2 stellt quasi ein Comeback dar. Luigi&#8217;s Abenteuer überzeugt durch sein unterhaltsames Gameplay, dass sehr gut für den Handheld angepasst wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">An manchen Stellen hätte man sich doch eine durchgehende Speicherfunktion gewünscht und Nintendo ein paar Frustmomente sparen können, doch die cleveren Rätsel und die ungemein charmante Präsentation des Spiels lassen einen über diese Aspekte hinweg sehen. Wer nach Futter für seinen Cartridge-Slot sucht und auch nur etwas für den grünen Klempner übrig hat, sollte zugreifen.</p>
<div></div>
<p><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_halb.png" alt="" /> <img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story:</strong> Die Handlung des Spiels bietet keine epischen Ausmaße und ist schnell erklärt, doch dies ist angemessen für einen Handheld-Titel. Die Dialoge zwischen Luigi und Professor I. Gidd wurden hervorragend lokalisiert und sind unterhaltend.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay</strong>: Fast in jedem Raum befindet sich ein cleveres Rätsel, deren Lösungen des öfteren überraschen. Desweiteren gestalten sich die Geisterkämpfe als sehr unterhaltend und abwechslungsreich. Die Bosskämpfe sind zudem hervorragend gelungen und an vielen Stellen auch fordernd.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik:</strong> Besser hätte Nintendo Luigis Geisterjagd grafisch nicht präsentieren können. Die Zwischensequenzen sind wunderschön animiert und geprägt von sehr gutem komödiantischen Timing. Dazu sorgen noch interessante Partikeleffekte für eine beängstigende, aber auch freundliche Stimmung in den verschiedenen Villen, welche abwechslungsreiche Areale enthalten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound:</strong> Auch soundtechnisch hat der Entwickler eine sehr gute Arbeit geleistet. Die Musik bedient sich mehrerer Horror-Klischees, die hier auf harmlose Weise die Atmosphäre verdichten. Ebenso grandios ist das Voice-Acting der verschiedenen Figuren und Geister.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges:</strong> Verschiedene Extra-Missionen und einsammelbare Gegenstände erweitern den Umfang des Spiels. Auch das Hauptspiel an sich bietet mit fünf verschiedenen Villen genug Spielspaß für mehr als zehn Stunden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>von Final Radio</em></p>
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		<title>Im Test! HarmoKnight</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 17:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saebaxyz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit HarmoKnight versucht sich das für das Pokemon Franchise bekannte Entwicklerstudio Game Freak an einem Rythmusspiel. Kann der e-shop Titel überzeugen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_63099" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Harmo-Knight-7.jpg"><img class="size-medium wp-image-63099" title="Harmo-Knight-7" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Harmo-Knight-7-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen</p></div>
<p style="text-align: justify;">Mit HarmoKnight wagt sich das für das Pokémon-Franchise bekannte Entwicklerstudio Game Freak an ein in Japan äußerst beliebtes Genre. Die Rede ist von Rhythmusspielen &#8211; und welche Plattform ist für solche Art von Spielen geradezu prädestiniert? Richtig, Nintendos 3DS!</p>
<p style="text-align: justify;">Unter anderem hatte bereits Square Enix mit Theatrhythm Final Fanatsy die Steuerung des Handhelds bestens ausgenutzt und zauberte ein musikalisches Erlebnis auf den 3DS, welches besonders durch sein gutes Gameplay entzücken konnte. Game Freak macht es mit HarmoKnight allerdings anders. Der Stylus wird außen vor gelassen und man beschränkt sich auf die klassische Methode des Tastendrucks. Ein Grund mehr sich etwas genauer mit dem von Nintendo selbst publizierten e-Shop Titel zu beschäftigen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Das ist doch reinste Kakofonie</h2>
<div id="attachment_63100" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/harmoknight_02.jpg"><img class="size-medium wp-image-63100" title="harmoknight_02" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/harmoknight_02-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">1,2, cha cha cha</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach einer kleinen Übungsstunde mit unserem Helden, Tempo, wird man auch schon in das Geschehen geworfen. Das Königreich Melodia wird von Aliens aus dem All angegriffen, die sogenannten Kakofone. Unter der Führung des furchteinflößenden und lauten Gargan, sind die Kakofone erpicht darauf, ein eigenes, unmelodisches Königreich zu erschaffen. Was sie dazu brauchen? Natürlich die Königin von Melodia, welche auch recht schnell darauf entführt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Tempos Lehrmeister schickt ihn nun auf die Reise mit seinem Hasenfreund Tappy den HarmoKnight zu finden, um die Kakofone aufzuhalten und die Königin zu retten. Auf dem Weg nach Symphoniestadt, in der sie den Helden finden sollen, bemerken die Freunde schnell, dass das Abenteuer kein Zuckerschlecken ist. Die Kakofone haben die Tiere unter ihre Kontrolle gebracht und diese stellen sich unserem Protagonisten auch sogleich in den Weg. Doch auf so einem beschwerlichen Weg trifft man auch auf weitere Freunde, die sich ohne große Umschweife Tempo anschließen und ihn tatkräftig unterstützen. Ob es Tempo und seinen Freunden gelingt Gargan und seine Kakofone zu bezwingen und ob die Suche nach dem HarmoKnight erfolgreich sein wird, hängt von dem Rythmusgefühl des Spielers ab.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Links, rechts, links!</h2>
<div id="attachment_63101" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Harmo-Knight-14.jpg"><img class="size-medium wp-image-63101" title="Harmo-Knight-14" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Harmo-Knight-14-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">A one and a two, and a&#8230;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wie schon oben erwähnt, verzichtet HarmoKnight auf die Steuerungsmöglichkeit mit dem Stylus und Touchpad. Das Steuerkreuz sowie die A- und B-Tasten werden auf Tempos Abenteuer also recht gut in Anspruch genommen. In den normalen Levels geht es also darum eine Landschaft zu durchqueren, indem man zur rechten Zeit über Abgründe springt, beziehungsweise die auf einen zulaufenden Gegner mit einem beherzten Schlag außer Gefecht setzt. Tempo bewegt sich hier automatisch durch die Level und dem Spieler sind somit nur oben genannte Aktionsmöglichkeiten möglich. Klingt eigentlich recht simpel, doch sind die Level mitunter recht fordernd. Fordernd in dem Maße, dass nicht nur fehlendes Rythmusgefühl zu Fehlern führt, sondern auch die gewöhnungsbedürftige Steuerung. Eine Touchpad-Steuerung hätte das Spiel um einiges im Schwierigkeitsgrad gesenkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Springen und Schlagen ist aber nun auch nicht alles, was man in HarmoKnight beachten sollte. In den Levels finden sich Noten, die man tunlichst einsammeln sollte. Auch für das Besiegen der Gegnerwellen wird man mit solchen belohnt. Zum Schluss eines Levels werden die gesammelten Noten gezählt und bewertet. Hat man wenige Fehler gemacht und genug Noten eingesammelt, wird man mit einer sogenannten Königsnote belohnt, die einem versperrte Wege auf der Landkarte freimachen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht also nicht unbedingt darum, die Level einfach irgendwie abzuschließen, sondern man sollte auch eine gewisse Leistung abliefern, damit dem weiteren Abenteuer nichts im Wege steht. Zwar hat Tempo eine Herzleiste, die durch Gegnerkontakt natürlich abnimmt, doch fällt man mal einen Abgrund herunter oder man steht ohne Herzen da, so kann man immer wieder aufs Neue einen Versuch wagen. Game Freak kommt hier gerade dem jüngeren Publikum und natürlich den &#8220;Bewegungslegasthenikern&#8221; entgegen und setzt auf Spielspaß und Lernkurve, anstatt auf viele Game Overs und Frust.</p>
<p style="text-align: justify;">Um dem ganzen Gehüpfe und Geschlage noch ein wenig Abwechslung zu geben, werden in manchen Levels neben dem Hauptcharakter auch die anderen Freunde von Tempo eingewechselt. So spielt man einen kurzen Abschnitt zum Beispiel die aufgeweckte Lyra, die mit ihrer Lyra(eine Art Harfe) Pfeile auf Gegner schleudern kann. Ein wenig mehr Aufmerksamkeit hätte man den anderen Charakteren jedoch trotzdem geben können. Beendet man nun eine der sieben Welten, wird man mit einem Bonuslevel belohnt, welches Musik aus den Pokemon Spielen bereitstellt. Doch bevor man eine Welt beenden kann, wartet ein Bosskampf auf den Spieler.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erwähnten Bosskämpfe stellen das Highlight des Spiels dar. Mit imposanten Klängen und gut designten Umgebungen bauen diese die richtige Stimmung auf. Auch das Gameplay unterscheidet sich etwas von den normalen Levels. Hier sieht man nämlich kurz vorher eine Sequenz von Attacken des Gegners und in der darauffolgenden Sequenz liegt es am Spieler diese im richtigen Takt zu wiederholen. Kommt man hier aus dem Takt, ist man schnell seine Herzen los und muss es noch einmal probieren. Mitunter kommt es vor, dass man bestimmte Attacken unbedingt abwehren muss, sonst ist es direkt um einen geschehen. Zwischen diesen Action-Abschnitten bekommt man auch immer wieder Zwischensequenzen geboten, welche eine kleine Verschnaufpause darstellen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Kakofon ist nicht gleich Monoton</h2>
<div id="attachment_63102" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Harmo-Knight-8.jpg"><img class="size-medium wp-image-63102" title="Harmo-Knight-8" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Harmo-Knight-8-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Und jetzt alle!</p></div>
<p style="text-align: justify;">HarmoKnight ist grafisch richtig schön designt, zwar mit einem kindlichen Touch, aber mit viel Liebe zum Detail. Bosskämpfe bieten imposante Kamerafahrten und eine sehr schöne 3D-Umsetzung. Leider wurde auf animierte Storysequenzen verzichtet und man muss sich mit Standbildern begnügen.</p>
<p style="text-align: justify;">Musikalisch macht HarmoKnight eigentlich nichts falsch. Die Stücke sind eingängig und motivieren einen zum weiterspielen. Gerade für Freunde des Pokémon-Franchises sind die freischaltbaren Bonustages ein netter Beigeschmack. Wer ein wenig Rythmusgefühl besitzt kann den Liedern auch noch weitere Akzente verpassen, also den Sound abzustellen sollte bei HarmoKnight auf jeden Fall unterlassen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Extras hat das Spiel allerdings nicht viele zu bieten, lediglich eine Extrawelt kann im Laufe des Spiels freigeschaltete werden, welche alte Level in leicht veränderter Form für den Spieler bereithält. Positiv zu erwähnen wäre aber die komplett deutsche Lokalisierung. Mit 14,99 Euro muss man zwar relativ tief in die Tasche greifen, aber Genreliebhaber sollte das nicht sonderlich abschrecken</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ein Klangteppich mit ein paar schiefen Tönen</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png"><img class="alignleft size-full wp-image-60623" title="jpg_siegel_geschmackssache" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png" alt="" width="200" height="200" /></a>HarmoKnight ist wie viele e-shop Titel etwas für Zwischendurch. 50 Level klingen zwar viel, aber sind doch recht schnell gemeistert, wenn man sich nicht unnötig ungeschickt anstellt. Eine Touchpad-Steuerung wird zwar schmerzlich vermisst und drückt auch sehr das saubere Gameplay, aber ohne diese, funktioniert das Spiel auch recht gut. Gerade durch den Einsatz der verschiedenen Knöpfe wird auch ein annehmbarer Schwierigkeitsgrad erzielt. Die Musik ist eingängig und motiviert zum Weiterspielen &#8211; oder auch zum Wiederholen eines nicht ganz so gut abgeschlossenen Levels. Das Design des Spiels sticht mit seiner Liebe zum Detail hervor und weiß trotz kindlicher Optik zu überzeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn auf den Stylus des 3DS verzichtet wurde, wird man mit einem wirklich schön in Szene gesetzten 3D-Effekt belohnt. Das Spiel bleibt dennoch nur etwas für Zwischendurch, was eigentlich recht schade ist, denn Potential hat es durchaus. Wer von Rhythmusspielen nicht genug bekommen kann, sollte sich auch HarmoKnight zu Gemüt führen. Ein wirklich langanhaltendes Abenteuer wird einem jedoch nicht geboten, da holt man mit sieben Pokémon-Liedern auch keinen mehr hinter dem Herd vor. Bei einem stolzen Preis von 14,99 Euro sollten auch wirklich nur Interessierte zugreifen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story:</strong> Simpel und erfüllt seinen Zweck</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay:</strong> Keine Touchpad-Unterstützung. Taktfehler werden bestraft, aber an einem Game Over wurde gespart. Kleine aber feine Abwechslungen im Gameplay. Durchweg motivierend und selten frustrierend</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik:</strong> Kindlicher Stil mit starkem Hang zur Detailverliebtheit. Storysequenzen nur in Standbildern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound:</strong> Sehr schön anzuhören. Musikalisch macht HarmoKnight alles richtig, wenn es um Spaß und motivierende Lieder geht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges:</strong> Geringer Umfang. Eine Zusatzwelt mit veränderten Leveln. Bonuslieder aus dem Pokemon-Universum. Komplett deutsch lokalisiert.</p>
<p style="text-align: right;"><em>von saebaxyz</em></p>
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		<title>Im Test! Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 11:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Unlucky Hero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Atelier Ayesha]]></category>
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		<category><![CDATA[Tecmo Koei]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Atelier Ayesha beginnt ein neues Kapitel der Atelier Saga! Doch kann die Reise in das neue Universum begeistern? Findet die Antwort in unserem Test!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Alle Jahre wieder gibt es für den Westen einen neuen Teil der Atelier Reihe. Letztes Jahr mussten wir Abschied von der Atelier Arland Saga nehmen, die mit Atelier Meruru ihr Ende fand, aber Gust hat bereits das nächste Kapitel in der Geschichte der weiblichen Alchemisten aufgeschlagen und präsentiert uns mit <strong>Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk</strong> für die PlayStation 3 ein neues Setting in einem anderen Universum. Damit einher gehen einige grundlegende Veränderungen, die dem Spiel ein etwas anderes Gefühl verleihen, stellt man es im direkten Vergleich zu den Vorgängern. Änderungen gab es auch im Bereich des Publishers, der nicht mehr NIS America, sondern ab sofort Tecmo Koei ist. Allerdings hat Tecmo Koei keinen ganz so guten Start hingelegt, aber dazu später mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt nur noch die Frage, ob Atelier Ayesha genauso viel Spaß bringt, wie zuvor Atelier Totori und Atelier Meruru oder ob sich die Veränderungen negativ auf das Spielgeschehen auswirken. Findet es in unserem Test zu Atelier Ayesha heraus!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ich bin kein Alchemist, sondern Apothekerin</h2>
<div id="attachment_63300" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/atelier-ayesha-event-artwork-600x337s-e1364673131751.jpg"><img class="size-medium wp-image-63300" title="Atelier Ayesha" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/atelier-ayesha-event-artwork-600x337s-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Kleine Schwester gesichtet!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Seit ihr Großvater verstorben ist, arbeitet Protagonistin Ayesha alleine mit ihrer jüngeren Schwester Nio als Apothekerin in einer kleinen abgelegenen Werkstatt und verkauft Medizin an reisende Händler. Doch wartet schon der nächste Schicksalsschlag auf unsere Heldin, als nur kurz darauf Nio spurlos verschwindet. Seitdem sind mehrere Jahre ins Land gezogen. Man hat sich damit abgefunden, dass Nio damals beim Kräutersammeln umgekommen sein muss und Ayesha führt seitdem ein recht einsames Leben &#8211; bis sie eines Tages einen Hinweis bekommt. Beim Besuch der nahegelegenen Ruine, taucht Nio plötzlich wieder auf!</p>
<p style="text-align: justify;">Zumindest glaubt Ayesha sie für einen kleinen Augenblick zu sehen, nur wirkt die Erscheinung der jüngeren Schwester wie ein Geist und von der einen Sekunde auf die andere verschwindet sie wieder im Nichts. Ein Alchemist namens Keithgriff, der zufällig zum gleichen Zeitpunkt die Ruinen untersucht, erklärt Ayesha, dass ihre Schwester noch am Leben sei und es eine Möglichkeit gäbe sie zurückzuholen. Allerdings gibt er der Apothekerin nur vage Ratschläge mit auf den Weg, zum einen solle sie Alchemie studieren und zum anderen herausfinden, was es mit den leuchtenden Blumen auf sich hat, die in Verbindung mit Nios Verschwinden zu stehen scheinen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ermutigt von den Ereignissen aus der Ruine, beschließt Ayesha ihre Werkstatt vorübergehen zu schließen und das Land zu bereisen, in der Hoffnung einen Weg zu finden, um Nio zu retten.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt wirkt die Story um Atelier Ayesha und der Verlauf dieser etwas düsterer und geheimnisvoller, als die der Vorgänger. Das Prinzip mit der vermissten Person, ist nicht neu im Atelier Universum. Bereits Atelier Totori schlug einen ähnlichen Weg ein, stellt dies aber unbeschwert und kindlicher dar, was wohl auch mit dem Alter der Protagonistin in Zusammenhang steht. Ayesha hingegen wirkt erwachsener und ist älter, als die drei Heldinnen aus den Vorgängern. Dazu kommt, dass sie bereits mit dem Umgang der Alchemie vertraut ist und nicht alles von Grund auf lernen muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz allem wirkt Atelier Ayesha abseits der Hauptgeschichte, vor allem durch seinen bunten Cast und den humorvollen Dialogen recht fröhlich und hebt sich sehr von gewöhnlichen Vertretern des RPG Genres ab. Wer eher darauf steht, einen festen Gegenspieler zu haben und die Welt vor dem Untergang zu retten, der ist hier auf jeden Fall an der falschen Adresse.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Es ist an der Zeit</h2>
<p style="text-align: justify;">Für ihre Aufgabe hat Ayesha drei Jahre Zeit und wird dabei von einem Zeitsystem begleitet, was für Kenner der Reihe nicht neu sein wird. Auf den Bildschirm wird euch stets angezeigt, welches Datum gerade ist und viele eurer Aktivitäten, wie Alchemie benutzen, Zutaten sammeln oder auf der Weltkarte umherreisen, kosten eine feste Anzahl von Tage oder Tagesabschnitte. In Atelier-Spielen wie Atelier Rorona war dies noch eine echte Herausforderung, da Events mit festen Daten verbunden waren und es alles genau zu planen gab, damit man am Ende nicht total versagte und ein mieses Bad End vor Augen sah. In Atelier Ayesha hingegen wurde der Schwierigkeitsgrad soweit gesenkt, dass ihr euer Hauptziel gar nicht verfehlen könnt. Habt ihr dann im späteren Verlauf die richtigen Items hergestellt, könnt ihr die Zeit die ihr braucht noch zusätzlich verringern.</p>
<div id="attachment_63301" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/atelier-ayesha-the-alchemist-of-dusk-playstation-3-ps3-1363355159-288-e1364673267130.jpg"><img class="size-medium wp-image-63301" title="Atelier Ayesha " src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/atelier-ayesha-the-alchemist-of-dusk-playstation-3-ps3-1363355159-288-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Wann war noch gleich der Bazar?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Drei Jahre mögen zwar kurz klingen, aber das sind sie ganz und gar nicht. Das Hauptziel ist schnell erreicht und danach geht der Reiz das Spiel zu beenden ein wenig verloren, da ihr euch danach nur noch mit Nebenaufgaben beschäftigen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gegenden die ihr besucht, sind als Punkte auf einer anklickbaren Weltkarte aufgeführt. Jeder Ort ist ein kleiner Abschnitt, in dem ihr Materialien sammeln und Monster bekämpfen könnt. Wurde dies erfolgreich erledigt, werden für Gewöhnlich neue Punkte auf der Karte freigeschaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben ihrer Werkstatt wird es drei begehbare Städte geben, die Ayesha ebenfalls als Basis benutzen kann. Hier lernt sie auch neue Charaktere kennen, mit denen sie ab sofort regelmäßig zu tun haben wird und die ihr oftmals zusätzliche Aufträge mit auf den Weg geben, die es neben der Hauptgeschichte zu erledigen gilt. Alle wichtigen Aufgaben und Bemerkungen werden hierbei in eurem Notizbuch festgehalten und lassen sich jederzeit aufrufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Habt ihr Zwischenziele erreicht oder bestimmte Charakterevents erledigt, so werden diese in euer Erinnerungstagebuch eingetragen. Mit sogenannten Erinnerungspunkten, die euch für viele der Aktivitäten im Spiel gutgeschrieben werden, könnt ihr hier Einträge verfassen lassen und dafür verschiedene Boni kassieren. Gleichzeitig dient dieses Tagebuch dafür, um die einzelnen Storyereignisse noch einmal nachzulesen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Städten werdet ihr von den Bewohnern kleinere Aufträge annehmen können, in denen es darum geht, ihnen bestimmte Items zu bringen und als Belohnung kassiert ihr eine schöne Summe Geld oder auch mal das ein oder anderen nette Objekt. Wer hier fleißig bei der Sache ist, wird selten Geldprobleme haben. Neben dies werden in Städten spezielle Veranstaltungen angeboten, die nur während eines bestimmten Zeitraumes zur Verfügung stehen. Hier gibt es zum Beispiel einen Basar, bei dem euch exklusive Angebote erwarten oder der ein oder andere Wettbewerb.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Alles neu macht die Alchemie</h2>
<div id="attachment_63302" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Atelier-Ayesha-The-Alchemist-of-Dusk_2013_01-15-13_002-e1364673320929.jpg"><img class="size-medium wp-image-63302" title="Atelier Ayesha Alchemie" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Atelier-Ayesha-The-Alchemist-of-Dusk_2013_01-15-13_002-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Keine Sorge, es ist leichter als es aussieht</p></div>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir zum wichtigsten Punkt der Atelier-Reihe, dem Alchemie-System. Selbst, wenn ihr bereits mit dem System ein wenig vertraut seid, so macht Atelier Ayesha so einiges neu und bedarf einer kleinen Eingewöhnungsphase, um wirklich alles aus dem System rauszuholen und es zu seinem Vorteil zu benutzen. Natürlich ist es auch kein Problem durch das Spiel zu kommen, wenn man sich nur mit dem Nötigsten befasst, aber so können einige spätere Kämpfe recht schwer werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu Anfang stehen euch noch kaum Rezepturen zur Verfügung, um Items herzustellen, die könnte ihr erst nach und nach in unterschiedlichen Geschäften kaufen oder in Dungeons finden. Wollt ihr nun eine Objekt-Synthese durchführen, dann könnt ihr im Alchemie-Menü eine bildliche Darstellung der Items sehen. Für euch komplett neue Gegenstände werden vorerst nur als Umriss dargestellt und fehlen euch Materialien oder euer Alchemielevel ist zu gering, dann sind sie dazu noch durchgestrichen. Gerade durch diese einfache Art der Darstellung wird man sich hier schnell zurechtfinden und durch die strikte Begrenzung, die in den Vorgängern noch nicht vorhanden war, kann auch nicht viel bei der Nutzung von Alchemie schief gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Je mehr ihr die Alchemie gebraucht, umso höher steigt eurer Alchemielevel und gibt euch nicht nur Zugang zu weiteren Items, sondern erlernt ihr nebenbei hilfreiche Fähigkeiten, die vor allem im späteren Verlauf des Spieles von großer Wichtigkeit sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Zutaten führen unterschiedliche Eigenschaften mit sich, die sich sowohl positiv als auch negativ auf das Endergebnis auswirken können. Je nachdem, wie gut die Zutaten eingesetzt und mit Ayeshas gelernten Fähigkeit verbunden werden, lassen sich verschiedene Effekte erzielen, die das Beste aus dem zu erstellenden Objekt herausholen können. Hier könnt ihr viel experimentieren, vor allem wenn es darum geht, gute Heilmittel oder Ausrüstung zu erstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Apropos Ausrüstung. In Atelier Ayesha gibt es zwar Händler die Waffen und Rüstungen im Angebot haben, aber weitgehend werden diese von Monstern und Minibossen fallen gelassen. Um eure Ausrüstung gezielt zu verbessern, werdet ihr ebenfalls Alchemie gebrauchen. Es gibt Schleifsteine und Färbemittel auf denen sich Effekte verteilen lassen, die ihr darauf anwenden könnt. Allerdings hat dies einen entschiedenen Nachteil, wenn ihr euch ernsthaft damit auseinandersetzt. Wer die richtigen Effekte auf Waffen, Rüstungen und Accessoires verteilt, ist zum Schluss so überpowert, dass selbst die stärksten Bosse in wenigen Minuten hinüber sind.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Back Attack!</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein RPG kommt natürlich nicht ohne Kämpfe aus und Gust hat bewiesen, dass man ein ehemals unbedeutendes Kampfsystem, so stark verbessern und in den Mittelpunkt stellen kann, dass es richtig viel Spaß bringt. Atelier Ayeshas Kampfsystem ist immer noch rundenbasierend und hat die meisten Elemente aus den Vorgängern übernommen, aber wurde mit einigen Verbesserungen und taktischen Elementen versehen.</p>
<div id="attachment_63304" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/atelier-ayesha-the-alchemist-of-dusk-playstation-3-ps3-1363355159-434-e1364673801297.jpg"><img class="size-medium wp-image-63304" title="Atelier Ayesha Kampf" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/atelier-ayesha-the-alchemist-of-dusk-playstation-3-ps3-1363355159-434-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Girl Power!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Gegner sind in Atelier Ayesha sichtbar und durch einen Schlag mit Ayeshas Waffe lässt sich ein Kampfvorteil auslösen. Bis zu drei Teammitglieder können am Kampfgeschehen teilnehmen, wobei Ayesha selbst nicht austauschbar ist. Zu Erwähnen wäre hier, dass unsere Protagonistin die einzige ist, die Items im Kampf gebrauchen kann, dafür stehen ihr aber keine anderen Fähigkeiten und Spezial Attacken zur Verfügung, wie es bei anderen Mitgliedern des Teams der Fall ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder Charakter kommt mit einer sogenannten aktiven Befehlsleiste daher, die sich nach jeder Aktion langsam auffüllt. Damit einher gehen ein paar unterschiedliche Funktionen, die in bestimmten Momenten ausgewählt werden können. Zum Beispiel können Charaktere dadurch einen Freund vor einem Angriff beschützen oder sie führen eine spezielle Attacke aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch die neue Aktion &#8220;Bewegen&#8221;, können die Teammitglieder ihre Position im Kampf verändern und sich seitlich oder hinter dem Gegner stellen. Dies beeinflusst auch den Schaden, den der Feind nimmt. Eure Position auf dem Kampffeld wirkt sich ebenfalls auf Flächenangriffe aus, allerdings auch auf spezielle Heilmittel, die nur auf Charaktere wirken, die sich in direkter Nähe<br />
befinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr schade ist nur, dass es kaum Abwechslung bei den Gegnern gibt und man zig Mal dieselben Modelle bekämpft, die nur in unterschiedlichen Farbvarianten daherkommen. Dies war in den Vorgängern längst nicht so auffällig.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Doch ganz typisch Atelier</h2>
<p style="text-align: justify;">Kenner werden sich in der Welt von Atelier Ayesha gleich heimisch fühlen. Schon in der ersten Szene werdet ihr von einer sehr schönen aber traurigen Melodie begrüßt, die auf jeden Fall im Kopf bleibt und auf eurer Reise begegnen euch meist heitere Lieder, die weitgehend gut ins Spielgeschehen passen. Nur vereinzelnd könnte man diese als eher nervig einstufen. Besonders nennenswert wäre hier vor allem die epische Musik, die euch der letzte Bosskampf zu bieten hat. Alle gesungenen Lieder und davon gibt es einige im Spiel, kommen in Japanisch daher.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Grafik des Spiels hat sich für Gusts Standard abermals um ein ganzes Stück verbessert und es lassen sich langsam kaum noch Unterschiede zwischen Artwork und 3D-Modellen feststellen, allerdings schafft der Entwickler immer noch nicht perfekt die Emotionen der Charaktere einzufangen. Auch den Hintergründen und Städten fehlt noch das gewisse etwas und mehr Liebe zum Detail. Gerade durch die verbesserte Grafik, kommt es aber vermehrt zu Problemen. Wechselt ihr einen Abschnitt, so muss sich dieser erst aufbauen. Bei einer gutbesuchten Stadt bedeutet dies, dass die Bewohner und Verkaufsstände erst nach und nach sichtbar werden und es nicht selten zu kleineren Rucklern in der Laufbewegung von Ayesha kommt. Das mag vielleicht noch zu verkraften sein, würde dies nicht auch nach Eventszenen in Dungeon passieren, so dass im Anschluss der nächste Gegner direkt vor eurer Nase auftaucht.</p>
<div id="attachment_63305" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/atelier-ayesha-the-alchemist-of-dusk-playstation-3-ps3-1363355159-346.jpg"><img class="size-full wp-image-63305" title="Atelier Ayesha Dungeon" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/atelier-ayesha-the-alchemist-of-dusk-playstation-3-ps3-1363355159-346-e1364674027279.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Fröhliches Zutatensammeln</p></div>
<p style="text-align: justify;">Da in Atelier Ayesha komplett auf den typischen Visual Novel Stil verzichtet wird, der das Artwork der Charaktere für Unterhaltungen benutzt, ist die fehlende Lippensynchronität sehr auffällig. Selbst, wenn die entsprechende Person schon längst aufgehört hat zu reden, bewegt sich der Mund noch eine ganze Weile, was auf Dauer sehr negativ auffällt.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit kommen wir zurück auf den neuen Publisher Tecmo Koei, der zu Anfang groß und breit über Twitter verkündigt hat, dass in Atelier Ayesha japanische Sprachausgabe zur Verfügung stehen wird. Letztendlich stellte sich dies als eine Fehlinformation heraus, die der Publisher später korrigiert hat. Dies wäre auch kein Problem, wenn nicht in der Anleitung des Spieles stehen würde, dass es eine Option gibt, die Sprachausgabe zu wechseln und dazu noch im zweiten Opening des Spieles alle japanischen Synchronsprecher aufgelistet werden. Ein grober Fehler, der von Fans alles andere als positiv aufgenommen wurde. Kein Wunder also, warum man sich NIS America, als Publisher zurückwünscht, der nicht nur japanische Sprachausgabe angeboten hat, sondern dazu noch mit aufwendigen Special Editions daherkam. Wenn man sich Tecmo Koeis jüngste Vorgehensweise zu Atelier Totori plus ansieht, welches ohne Ankündigung einfach so als Download-Version im PSN Store veröffentlich wurde, bleibt fraglich, ob sie sich in Zukunft bessern werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die englische Sprachausgabe lässt sich nun nicht als überwältigend gut bezeichnen, da es einigen Sprechern nicht gelingt die nötigen Gefühle der Charaktere richtig wiederzugeben oder sie schlicht und einfach nicht zum jeweiligen Charakter passen, aber es gibt ebenso Sprecher, die einen wirklich guten Job hinlegen und denen man dementsprechend gerne zuhört. Vor allem Charaktere wie Keithgriff und Linca sind hierbei positiv aufgefallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Habt ihr Atelier Ayesha erfolgreich beendet und mehrere Ending Bedingungen erfüllt, so lässt sich ganz einfach eines der freigespielten Enden aussuchen. In den Vorgängern Atelier Rorona, Totori und Meruru standen sich die Enden gegenseitig im Weg und war eines erfüllt, so hat man sich aus einem anderen automatisch ausgeschlossen. Dies kann nicht mehr in Atelier Ayesha passieren, was eine sehr gute Verbesserung darstellt. So muss man auch nicht mehr auf die Benutzung von mehreren Speicherständen zurückgreifen, um alle Enden in einem Spieldurchgang sehen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">In ein New Game+ übernehmt ihr die von Charakteren getragene Ausrüstung, die speziellen Items, die die Zeit im Spiel verringern und eurer gesamtes Geld. Außerdem seid ihr nun in der Lage Gespräche zu überspringen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ein guter neuer Anfang?</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png"><img class="alignright size-full wp-image-60623" title="jpg_siegel_geschmackssache" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png" alt="" width="200" height="200" /></a>Atelier Ayesha lässt sich insgesamt als das beste Atelier Spiel bezeichnen, das für die PlayStation 3 erschienen ist. Nicht nur der Story wird mehr Bedeutung geschenkt, auch wirken sich die Änderungen in Bereich Alchemie und Kampfsystem sehr positiv aus. Allerdings bietet Atelier Ayesha keine große Herausforderung, da der Schwierigkeitsgrad heruntergeschraubt und vieles zu sehr vereinfacht wurde. Seit ihr neu im Atelier-Universum und sucht nach den richtigen Einstieg, dann versucht es am Besten mit Atelier Ayesha. Wen ihr nicht sehr anspruchsvoll und grafikvernarrt seid und euch an hübschen Charakterdesign, sowie der bunten Optik erfreuen könnt, dann ist dies genau der richtige Titel für euch. Fans der Reihe sollten sich nicht von den Veränderungen und den Wegfallen von bekannten Elementen, wie den beliebten Gegner Puni, abschrecken lassen. Zwar fühlt sich dieser Titel ein wenig anders an, aber ist immer noch ein typisches Atelier Spiel. Gute Englisch-Kenntnisse sind bei diesem Spiel Voraussetzung!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story:</strong> Eure Aufgabe ist es herauszufinden, was mit der jüngeren Schwester der Protagonistin passiert ist, dabei ist der Verlauf der Story nicht sehr tiefgründig und auch nicht mit überraschenden Plottwists versehen, aber dennoch emotional gestaltet und sogar ein klein wenig düster und geheimnisvoll.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay:</strong> Durch interessantem Alchemie System und verbesserten Kampfsystem, wird das Gameplay nicht so schnell langweilig. Zudem versorgt man euch regelmäßig mit neuen Aufgaben. Das Hauptziel ist leider schnell erfüllt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik:</strong> Gust tut sich zwar immer noch schwer mit der Grafik, aber sie weißt sichtliche Verbesserungen auf und kann sich sehen lassen, allerdings sollten hier keine Vergleiche zu größeren Titeln wie Final Fantasy XIII-2 oder Tales of Vesperia angestellt werden. Davon ist der Entwickler immer noch weit entfernt. Auch gibt es hier und da kleinere störende Probleme, die sich vor allem bei einem Bildschirmwechsel in Form von aus dem Nichts auftauchenden Personen und Monstern bemerkbar machen. Dazu kommen kleinere Ruckler.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound:</strong> Die Musik hält sich überwiegend im positiven Bereich und bietet vorwiegend wieder heitere Stücke, aber auch etwas traurigere Lieder an. Leider hat das Spiel nur englische Sprachausgabe, die eher eine Frage des Geschmacks ist, denn nicht alle Sprecher legen einen wirklich guten Job hin.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges:</strong> Unterschiedliche Enden, liebenswerte Charaktere und humorvolle Dialoge, kaum noch interessante Dinge zu erledigen, nachdem das Hauptziel erreicht wurde, keine wirkliche Abwechslung bei Gegnern, Spiel ist komplett in Englisch.</p>
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		<title>Im Test! Legend of the River King</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 15:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moomba-Miez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Virtual Console]]></category>
		<category><![CDATA[Legend of the River King]]></category>
		<category><![CDATA[Natsume]]></category>

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		<description><![CDATA[Legend of the River King erschien 1999 für den GBC und wurde für die Virtual Console veröffentlicht. Für euch haben wir in klassischen Gewässern gefischt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ihr interessiert euch für den Angelsport, wollt euch aber nicht am frühen Morgen in ein Gewässer wagen oder scheut euch davor, den Fischen das Leben zu nehmen? Dann ist vielleicht eine Angelsimulation eine Lösung für euch, die man gemütlich zu Hause spielen kann, anstatt im kalten Wasser zu stehen und darin stundenlang zu warten. Ein Spiel aus diesem Genre erschien 1999 in Europa für den Game Boy Color von Victor Interactive Software und Natsume. Die Rede ist hier von Legend of the River King, welches vor einigen Tagen auf der Virtual Console veröffentlicht wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Spiel verbindet eine Angelsimulation mit einigen Elementen aus einem Rollenspiel. Vielleicht ist einigen von euch dieser Titel noch bekannt, aber für alle, die dieses Spiel in ihren jungen Jahren verpasst haben, gibt es von uns einen kleinen Einblick in Form einer Review. Allerdings können wir Legend of the River King nicht nach den heutigen Maßstäben bewerten, denn das wäre dem Titel gegenüber unfair. Von daher belassen wir es im Fazit bei einer Empfehlung. Doch wie sieht es aus, erwartet euch hier ein lustiger Zeitvertreib oder lauert hier ein fauler Fisch?</p>
<h2 style="text-align: justify;">Der Fisch muss auf den Tisch</h2>
<div id="attachment_63317" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/legend-of-the-river-king-stadt.jpg"><img class=" wp-image-63317 " title="legend-of-the-river-king-stadt" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/legend-of-the-river-king-stadt-300x270.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Hier beginnt das große Abenteuer.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Story in Legend of the River King ist sehr einfach gestrickt. Ihr seid der Held, dem ihr zu Beginn einen Namen geben könnt und werdet von der Mutter dazu aufgefordert, eurer Schwester zu helfen. Diese ist wegen einer schweren Krankheit an das Bett gefesselt und keine Medizin konnte sie bisher heilen. Die Mutter sieht noch eine Chance.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwo auf dieser Welt soll der Sea Guardian existieren, dessen Fleisch alle Krankheiten beseitigen kann. Daher bittet sie euch diesen besonderen Fisch zu fangen und ihn der Schwester zu bringen. Als großer Bruder seid ihr natürlich sofort einverstanden und begebt euch mit einer kleinen Angelausrüstung aus dem Haus, um ein großes Abenteuer zu erleben.</p>
<p style="text-align: justify;">Draußen erblickt ihr direkt den ersten See, worin sich die vielen Fische tummeln. Doch wie sollt ihr die Suche beginnen? Das Ziel ist es, den Sea Guardian zu fangen, doch wo er lebt und wie ihr ihn aufspüren könnt, müsst ihr selbst rausfinden. Auch bei den ersten Angelversuchen lässt euch das Spiel alleine probieren, denn die Bewohner des Dorfes helfen euch nur, wenn ihr ihnen Fisch bringt, aber schließlich muss dieser erst einmal gefangen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">So einfach wie die Geschichte ist das Menü gestaltet. Mit der A-Taste könnt ihr den Bildschirm aufrufen und verschiedene Befehle aussuchen. Steht ihr am Wasser, könnt ihr ganz einfach angeln. Im Spielverlauf werdet ihr auf verschiedene Köder und Angelutensilien stoßen, die ihr im Menü bequem einstellen könnt. Zudem könnt ihr eine Speise aussuchen, um eure Kräfte zu regenerieren, ein Werkzeug benutzen und in den Eimer schauen, wenn ihr Fische gefangen habt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meiste Zeit werdet ihr natürlich mit dem Fangen der Meeresbewohner verbringen. Um erfolgreich einen Fisch zu fangen, müsst ihr euch für eine Angel, Schwimmer und Haken entscheiden. Mit der Zeit werdet ihr verschiedene Angelruten kaufen können und je nach Größe des Fisches wird ein anderer Haken benötigt. Habt ihr eure Ausrüstung bestimmt, müsst ihr noch einen Köder anbringen. Dieser ist entweder lebendig sein, aber es gibt auch Kunstköder, die etwas spezieller von der Handhabung sind, worauf wir später noch eingehen werden. Ist schließlich alles vorbereitet, könnt ihr euch einen Platz am Gewässer suchen und die Leine auswerfen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Petri Heil!</h2>
<div id="attachment_63313" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/legend-of-the-river-king-angeln.jpg"><img class="size-medium wp-image-63313" title="legend-of-the-river-king-angeln" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/legend-of-the-river-king-angeln-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Komm her, Fischi Fischi!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Mit der B-Taste werft ihr nicht nur die Angelschnur aus, sondern es werden euch in diesem Moment die Fische im Wasser als gelbe Umrisse angezeigt. Somit wisst ihr, wo sie sich genau befinden. Die Tiere bewegen sich nach einem zufälligen Muster und wie im echten Leben müsst ihr ein wenig Geduld mitbringen. Landet der Schwimmer in der Nähe der Fische, reagieren sie verschreckt und schwimmen schnell davon.</p>
<p style="text-align: justify;">Je nach Art und Größe werden verschiedene Köder bevorzugt oder gar verschmäht, von daher müsst ihr experimentieren. Erreicht ein Fisch den Köder und interessiert sich für diesen, wird er anbeißen. Dabei schwimmt der Umriss schnell um den Schwimmer, bis dieser plötzlich im Wasser verschwindet. In diesem Moment ertönt akustisch ein Pfeifton und ihr müsst schnell den B-Knopf drücken.</p>
<p style="text-align: justify;">Passt das Timing, taucht ein neuer Bildschirm auf. Ihr erhaltet eine Unterwasseransicht. Der Fisch befindet sich (bei normalen Ködern) an der Leine und rauscht davon. Erst wenn er stoppt, könnt ihr damit beginnen, ihn einzuholen. Wird dies vorher versucht, wird sich der Fisch mit einer großen Wahrscheinlichkeit losreißen und mitsamt Köder verschwinden. Seid ihr vorsichtiger, beginnt nun ein Kampf. Ihr holt ihn Stück für Stück ans Land, doch bemerkt ihr großen Widerstand, müsst ihr ihn wieder schwimmen lassen, bis er müde wird. Das Spielchen geht solange weiter, bis ihr ihn aus dem Wasser gezogen habt oder er zwischendurch doch noch fliehen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier fordert das Spiel Gefühl und eure Geschicklichkeit und sorgt dafür, dass man mehr machen muss, als bloß einen Knopf zu drücken. Habt ihr einen Fisch gefangen, landet dieser automatisch im Eimer. Befinden sich die Fische weit entfernt, müsst ihr beim Auswerfen der Angel die B-Taste länger gedrückt halten, damit der Schwimmer weiter fliegt. Jedoch solltet ihr die verschiedenen Strömungen im Auge behalten, da diese den Schwimmer mit sich tragen. Alternativ könnt ihr einen Bleifisch nutzen. Da dieser nicht abtaucht, müsst ihr euch auf den Ton konzentrieren, sobald ein Fisch anbeißt.</p>
<div id="attachment_63318" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/legend-of-the-river-king-Fisch.jpg"><img class=" wp-image-63318 " title="legend-of-the-river-king-Fisch" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/legend-of-the-river-king-Fisch-300x269.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Nun müsst ihr mit Gefühl arbeiten.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wird ein Kunstköder verwendet, müsst ihr im Unterwasser-Bildschirm den Fisch anlocken, indem ihr die Bewegung von natürlicher Beute simuliert. Erst wenn der Meeresbewohner jetzt anbeißt, könnt ihr ihn einholen. Jeder Fisch hat seine Vorlieben und bevorzugt einen anderen Platz. Um mehr Informationen zu erhalten, könnt ihr mit den Bewohnern sprechen oder schaut euch die Anleitung der Virtual Console an, die hilfreiche Karten zur Verfügung stellt, denn von den Umrissen könnt ihr die Fische nicht voneinander unterscheiden. Erst wenn der Unterwasser-Bildschirm angezeigt wird, erkennt ihr wirklich, um welche Art es sich handelt. Den gefangenen Fisch könnt ihr entweder im Fischladen verkaufen um Geld zu verdienen oder verteilt ihn als Questgegenstand.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tausche Angelrute gegen Fäuste</h2>
<p style="text-align: justify;">Während ihr durch die Wälder streift, könnt ihr von wilden Tieren per Zufall angegriffen werden. Es beginnt ein einfacher Kampf, wobei ihr euch zwischen einer Attacke, etwas zu essen oder der Flucht entscheiden könnt. Dann werden rundenweise Schläge ausgetauscht, bis ihr entweder den Gegner bezwungen habt oder eure Lebenspunkte verliert. Da ihr keine Waffe besitzt, müssen die Fäuste genügen. Ein Symbol taucht an verschiedenen Körperstellen des Gegners auf und ihr müsst den passenden Moment abpassen, um ihm einen Schlag zu versetzen, der ihn trifft und nicht ins Leere geht. Je länger ihr wartet, umso schneller bewegt sich das Zeichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Falle einer Niederlage erwacht ihr im Hotel mit einem Lebenspunkt. Für gewonnene Schlachten erhaltet ihr Erfahrungspunkte, die eure Lebenskraft automatisch steigert und euren Angriffswert erhöhen. Weitere Attribute gibt es nicht und ihr könnt auch keine besonderen Attacken erlernen, womit die Rollenspiel-Elemente nur einen sehr einfachen und kleinen Anteil im Spiel übernehmen. In den Hotels könnt ihr übernachten, um eure Lebenspunkte komplett wiederherzustellen, die durch die Angriffe der Tiere oder durch das Fahren mit dem Floß reduziert wurden. Im Angelladen bietet Köder oder Nahrung an. Besitzt ihr ein Netz, könnt ihr Insekten fangen. Der Kiosk ist sehr wichtig, denn hier könnt ihr speichern. Alternativ kann man auch jederzeit über die Virtual Console den Spielstand sichern. Die Welten an sich sind klein und übersichtlich. Um einen Abschnitt abzuschließen, müsst ihr Aufträge der Bewohner erfüllen, die oft besondere Fische verlangen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Nostalgie erklingt</h2>
<div id="attachment_63315" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/LegendOfTheRiverKing-Review-Kampf.jpg"><img class="size-medium wp-image-63315" title="LegendOfTheRiverKing-Review-Kampf" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/LegendOfTheRiverKing-Review-Kampf-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Kampf gegen eine Monster-Spinne.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Grafisch ist das Spiel sehr einfach gehalten, doch da es sich hierbei um die Version für den Game Boy Color handelt, dürfen wir uns über einen satten Farbanstrich freuen. Die Modelle der Bewohner sind sich sehr ähnlich und werden in den unterschiedlichen Dörfern immer wieder verwendet. Die Umgebung beinhaltet in jedem Abschnitt identische Häuser, lediglich ein paar Bäume und der Aufbau der verschiedenen Karten sorgen für ein wenig Abwechslung.</p>
<p style="text-align: justify;">Dagegen erwartet euch der Unterwasser-Bildschirm mit alternativen Hintergründen. Bei der Gestaltung der Fischarten sieht man ebenfalls deutliche Unterschiede. Die Größe und Farbe der Tiere variiert je nach Gattung. Natürlich ist die Präsentation nicht an den heutigen Standard angepasst, jedoch erkennt man hier die Feinheiten des Spiels.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Musik ist ebenfalls sehr einfach gestaltet. Euch erwartet eine zähe Soundkulisse, die man noch aus den Zeiten der alten Pokémon-Spiele kennt. Lediglich der Pfeifton, wenn ein Fisch anbeißt, ist wichtig, doch ansonsten ist man nach einigen Minuten gewillt, die Soundstärke zu verringern.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png"><img class="alignright size-full wp-image-60623" title="jpg_siegel_geschmackssache" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png" alt="" width="200" height="200" /></a>Mit Sicherheit ist Legend of the River King kein großer Meilenstein in der Spielentwicklung, aber dank der Kombination aus Angelsimulation und Rollenspiel wirkt das Gameplay auf seine Art erfrischend. Die Aufträge, die man lösen muss um in den nächsten Abschnitt zu kommen, sind sehr einfach und wenn man schnell ist, kann man die Geschichte innerhalb weniger Stunden durchspielen. Doch ebenso kann man sich Zeit lassen, die verschiedenen Fische fangen und versuchen, einen Rekord aufzustellen. Nur für Leute mit wenig Geduld ist das Spiel nicht gerade zu empfehlen, da man viel Zeit damit verbringt, zu warten bis ein Fisch anbeißt. Von daher trifft der Titel sicherlich nicht jedermanns Geschmack.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Preis ist unschlagbar und mit 4,99€ ein wirklich gutes Schnäppchen, wodurch man den Titel wirklich einmal ausprobieren kann, ohne dabei viel zu verlieren. Zudem wurde das Spiel komplett auf Deutsch übersetzt. Wenn ihr keine Lust habt, Fische zu suchen, dann könnt ihr ein Aquarium erstellen. Hier könnt ihr verschiedene Sachen einstellen und den Boden schmücken und einen kleinen Fisch aufziehen. Natürlich dürft ihr nicht vergessen, ihn zu füttern und das Aquarium sollte auch sauber gehalten werden. Der Modus ist kein wirklicher Ersatz für ein Tamagotchi, doch für den Zeitvertreib ist diese Funktion ganz nett. Vor allem kann sich euer kleiner Freund bei guter Pflege weiterentwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens erhielt The Legend of the River King 2 ebenfalls einen weltweiten Release und wurde für den Game Boy Color hierzulande 2001 veröffentlicht. Vielleicht wird es dieser Titel ebenfalls in das Programm der Virtual Console schaffen.</p>
<p style="text-align: right;">getestet von Pericci</p>
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		<title>Im Test! Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 12:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tony</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist kaum zu glauben, wie lange uns schon der junge Ninja Naruto Uzumaki über die Konsolen-Generationen mit seinen Geschichten begleitet und erfreut...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist kaum zu glauben, wie lange uns schon der junge Ninja Naruto Uzumaki über die Konsolen-Generationen mit seinen Geschichten begleitet und erfreut. Von Game Boy Advance, über Game Cube und Playstation 2 erfreuen uns CyberConnect 2 und Bandai Namco diese Tage mit dem 55. Videospielableger der Serie, <strong>Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3</strong>! Für einen Ninja ist das schon eine stolze Lebenszeit und Spieleanzahl, wenn man bedenkt, wie kurz sich vergleichsweise gewisse Ninja-Schildkröten in der Medienwelt hielten, ist das ein gewaltiger Erfolg.</p>
<p style="text-align: justify;">Naruto Uzumaki ist aus der Anime- und Mangawelt sowie der Videospielwelt kaum mehr wegzudenken und 2016 wird Naruto sein zehnjähriges Jubiläum haben. Wenn CC2 sein Entwicklungspensum von drei Jahren wieder einhalten wird, können wir uns vielleicht auf eine besonders spezielle Jubiläumsausgabe der Storm-Serie über den orange gekleideten Ninja freuen. Aber schwelgen wir doch nicht so weit in der Zukunft und befassen uns wieder mit dem Hier und Jetzt. Naruto Shippuuden Ultimate Ninja geht mit dem dritten Storm-Spiel auf die neuesten Geschehnisse des Anime ein, den vierten großen Ninjakrieg.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir, wie gewohnt, in die Rolle des orange gekleideten Ninjas Naruto schlüpfen können, möchte uns das Spiel diesmal eine andere Geschichte erzählen, Ereignisse die auf den Verlauf der Geschehnisse des Krieges fundamentale Auswirkungen haben werden.Zuerst begrüßt uns das Spiel mit einem Dankeschön dafür, dass wir die anderen Storm-Spiele gespielt haben und schaltet direkt ein paar Charaktere frei. Danach beginnt die Geschichte mit einer düsteren Sequenz.</p>
<h2>Die Geschichte im Sturm</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Mond scheint hell über Konoha und eine trügerische Ruhe herrscht im Dorf; die Tiere sind in Aufruhr und tiefes Grollen kündigt eine drohende Katastrophe an. &#8220;<em>Dies ist die Geschichte eines Helden&#8230;</em>&#8220;, kündigt eine Damenstimme an. Plötzlich erscheint der Neunschwänzige, der riesige Fuchsdämon Kyuubi. Die nichtsahnenden Bewohner der Stadt schauen gen Himmel, die Krallen des Kyuubi schlagen mit furchtbarer Gewalt in die Häuser ein.</p>
<div id="attachment_63139" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-1.jpg"><img class=" wp-image-63139 " title="naruto-shippuden-3-test-1" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-1-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Konoha im Aufbau: Das Leben geht weiter.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Doch dann stellt sich ihm der Held entgegen. Der Held, der das Dorf vor der fürchterlichen Kraft des Kyuubi retten wird, Minato Namikaze der vierte Ho-kage. Er teleportiert den mächtigen Chakra-Angriff des Kyuubi hinfort und rettet somit vorerst das Dorf. Doch dann wird er plötzlich hinterrücks von einem maskierten Mann angegriffen. Der nächste Satz: &#8220;<em>Eine wahre Geschichte&#8230; die niemals vergessen wird</em>&#8220;, läutet den Prolog und das Spielgeschehen letztlich ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir stehen als Minato Namikaze vor einer Wahl. Entscheiden wir uns für den Weg der Legende und kämpfen gegen den maskierten Mann, der uns in die Waldebene vor Konoha gefolgt ist, oder gehen wir den Weg des Helden, der von unserer Sorge um das Dorf getrieben wird? Egal wie wir uns entscheiden, wir müssen uns den Kämpfen als dritter und vierter Ho-kage stellen und landen im Gefecht um das Dorf. Dabei werden uns einige Tutorials zur Seite gestellt, die uns das Kampfsystem und das Sonderkampfsystem gegen den Kyuubi erklären.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach zwei oder wahlweise drei (Weg der Legende) epischen Kämpfen um das Überleben des Dorfes Konoha entschwindet der maskierte Mann und Minato verschleppt den Kyuubi mit letzter Kraft in den Wald Konohas. Wir blicken aus den Augen einer fremden Person und sehen den entkräfteten vierten Ho-Kage vor uns, dahinter der Kyuubi. &#8220;<em>Dies&#8230; ist die Geschichte eines Helden&#8230; Die Geschichte eines Helden, der mir teuer ist</em>&#8220;, sind die letzten Worte die wir hören, bevor der Prolog sein Ende findet. Nun finden wir uns im zerstörten Konohagakure der Gegenwart in der Rolle von Naruto Uzumaki wieder, direkt nach dem Kampf gegen Pain am Ende von Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 2.</p>
<h2>Im Schnelltempo durch das Abenteuer!</h2>
<p style="text-align: justify;">Nach diesem epischen Intermezzo geht die Geschichte um den vierten Ninja-Krieg im Schnelltempo weiter. Der Spieler hat anfangs noch kurz die Wahl sich im Dorf, das sich im Wiederaufbau befindet, umzusehen. Danach geht es rasch weiter mit dem Storytelling und man springt von Sequenz zu Sequenz, von Kampf zu Kampf. Dabei hat der Spieler leider nicht, wie in Storm 2, die Zeit und Freiheit, sich in den Umgebungen zu bewegen und sie zu erkunden. Leider kann man vorerst immer nur wenige Meter laufen bis die nächste Cutscene und der darauf folgende Kampf beginnen.</p>
<div id="attachment_63144" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-63144" title="naruto-shippuden-3-test-2" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-2-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Genial inszenierte Bosskämpfe gibt es mehr denn je.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Spiel ist anfangs sehr linear, wenig abwechslungsreich und stellenweise sehr unauthentisch, lieblos und verzichtet auf ganze Dialogsequenzen, die für die Geschichte aber dennoch von Interesse wären. Die Beispiele sind hier unter anderem der Kampf Sasuke gegen Danzo, der in wenigen Minuten abgehandelt ist und die Kämpfe gegen Kisame. Wir erinnern uns, dass er in der Serie ein schlauer und tougher Gegner ist, im Spiel hingegen bricht er nach dem kurzen Kampf gegen Killer Bee wie ein Weichei ein und ist besiegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Es werden leider einige Charaktere und sogar Szenarien auf dem linearen Weg ausgelassen. Es ist zwar serientypisch, die Geschichte stellenweise zu verkürzen, aber eine Weiterentwicklung würde der Serie an dieser Stelle bestimmt auch nicht schaden. Dennoch glänzt das Spiel an anderer Stelle, und zwar den epischen Bosskämpfen und den hervorragend inszenierten Quick-Time-Events. Es gab noch nie so viele dieser wundervoll inszenierten Quick-Time-Szenen in den Storm-Kämpfen wie in Storm 3. Hier hat man sich schon an die Serienhöhepunkte im Kriegsgeschehen gehalten und spendiert dem Spiel sogar ein eigenes Interface für die Kriegsgefechte, in denen man jede Schlacht separat auswählen kann und via Text die nicht spielbaren Ereignisse nachlesen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Höhepunkt in der Story sind erneut die Filmsequenzen, welche wieder sehr lang für ein Prügelspiel gehalten sind und die Höhepunkte der Geschichte hervorragend inszenieren. Besondere Highlights sind hier Kapitel 4 und das finale Kapitel. Hier könnte sich sogar das Produktionsteam des Anime eine dicke Scheibe von abschneiden!</p>
<p style="text-align: justify;">Wer allerdings die Serie nicht kennt und die Spiele nicht gespielt hat, sollte sich überlegen, die Vorgänger noch zu spielen, bevor man sich in das dritte ultimative Storm-Abenteuer wagt. Die Geschichte ist zwar in sich geschlossen und nachvollziehbar und man kann über Bonus-Voraussetzungen Schriftrollen erhalten, mit denen man die Hauptkämpfe der vorigen Geschichten, in vereinfachter Form nacherleben kann, doch ist das Spielerlebnis dann nicht so tiefgreifend wie für Serienkenner.</p>
<h2>Das ultimative Gameplay?</h2>
<div id="attachment_63141" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-3.jpg"><img class=" wp-image-63141 " title="naruto-shippuden-3-test-3" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-3-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Choji gegen die Gedo Statue</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Offlinespiel gestaltet sich zweischneidig. Es bietet sehr viele schöne Neuheiten, wie die versteckten Quick-Time-Events in einzelnen Kämpfen, sehr viele Sondermodi, wie zum Beispiel den Kampf Choji gegen die Gedo Statue, dem neuen Mob-Kampf und die Schicksalsentscheidungen, doch scheitert der Spielspaß an dem &#8220;Lauf 5 Meter, siehe Sequenz und Kämpfe dann&#8221;-Prinzip, das erst nach Beenden der Hauptgeschichte vorbei ist. Danach kann man sich seriengewohnt wieder frei bewegen, zu Fuß reisen und dabei Ninjawerkzeuge und Materialien sammeln, sich teleportieren lassen oder mit dem Schiff fahren und die sympathischen Freundschaftsquests und Sondermissionen erfüllen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sonderkämpfe folgen alle ihren eigenen Regeln. So ist der Kampf Choji gegen die Gendo Statue eher ein Sumokampf unter Giganten, der Kampf des dritten Ho-kages gegen den Kyuubi eher ein Geschicklichkeitskampf, in dem es gilt, den Angriffen des Kyuubi geschickt auszuweichen und zusammen mit den Dorfbewohnern den Neunschwänzigen in seine Schranken zu weisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Mob-Kämpfe sind Schauplätze, in denen man sich durch Schlauchlevel bewegt und durch Horden von Gegnern kämpft, ähnlich wie im PSP-Ableger Naruto Shippuuden Ultimate Ninja Impact. Das Kampfsystem ist weitestgehend dem Storm-Kampfsystem gleich, lediglich die Ultimativen Jutsus werden durch einen Quicktime-Rauschangriff ersetzt. Hier wird man zu jedem Gegner einzeln teleportiert und es gilt bei jedem Gegner die richtige Taste schnell zu drücken, um so alle Gegner mit einem Schlag zu erledigen.</p>
<div id="attachment_63142" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-63142" title="naruto-shippuden-3-test-4" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-4-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Mob Kämpfe &#8211; leider viel verschenktes Potential</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wenn man die Gegner normal mit Combos bekämpft, kann man sich auch mit einem zusätzlichen Druck auf die X-Taste zum nächsten Gegner teleportieren, wenn die Lebensanzeige auf Null ist, ist aber dabei verletzbar. Leider ist der Mob-Kampf aber so selten, dass man sich fragt, wofür er überhaupt eingebaut wurde und das Kampfsystem ist eine einfache Kreis-, X-Tasten Orgie, ohne größere Herausforderung und man kann die meisten Gegner sogar links liegen lassen und einfach zum Ziel durchrennen. Die Frage, wieso hier nicht auf das Kampfsystem von Naruto Shippuuden Ultimate Ninja Impact zurückgegriffen wurde, bleibt am Ende im Raum stehen. Nur wenige der Mob-Kämpfe, zum Beispiel dem Legendenweg gegen die sieben Schwertninjas und gegen die Jinchuuriki, stellen hier eine Geschicklichkeitsherausforderung dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch hinter den groß angekündigten und beworbenen Schicksalsentscheidungen, die man gelegentlich vor Kämpfen fällen kann, steckt nichts besonderes oder revolutionäres, sondern lediglich ein Erfahrungspunktesystem für die Ninjawerkzeugtaschen, die man im Kampf einsetzt. Wie man schon vermuten kann, gibt es zwei unterschiedliche Sets, die mit mächtigeren oder schwächeren Ninjawerkzeugen gefüllt werden können. Hierbei ist der Weg der Legende der Schwer-Modus und der Weg des Helden der Einfach-Modus. Je nachdem, für welchen Weg man sich entscheidet, bekommt die jeweilige Ninjawerkzeugtasche dann einen Erfahrungspunkteboost. Die Entscheidungen ziehen aber nicht, wie angekündigt, große Ereignisänderungen nach sich. Meist ändern sie nur die Anzahl der Gegner oder die Reihenfolge der Kämpfe.</p>
<p style="text-align: justify;">Neu in Storm 3 ist die Ninja-Zeitleiste, die man über das Pausenmenü ansteuern kann. Hier werden alle Cinema-Ereignisse und auch die bestrittenen Kämpfe eingetragen und man kann hier alle Kämpfe nochmal nacherleben, was besonders interessant für die Schicksalsentscheidungen ist. In der Ninja-Zeitleiste findet man auch die Kämpfe der Vorgeschichten, die man durch erfüllte Bonusvoraussetzungen in Kämpfen, erfüllte Missionen und in der Umgebung versteckt, findet.</p>
<div id="attachment_63143" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-63143" title="naruto-shippuden-3-test-5" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-5-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Schicksalsentscheidung: Weg des Helden oder der Legende?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Gameplay von Storm 3 entwickelt sich leider nach wie vor in eine etwas unverständliche Richtung. Wer Generations gespielt hat, ist mit der neu eingeführten Tauschleiste schon vertraut. Vorher konnte man sich durch gegnerische Angriffe mit einer präzisen Blocktasteneingabe, mit dem so genannten Austausch-Jutsu, hinter den Gegner teleportieren und hat dafür einen kleinen Anteil seines Chakras verbraucht.</p>
<p style="text-align: justify;">In Generations wurde dafür eine eigene Leiste eingeführt die jedoch endlich ist. Nach viermaligem Tausch, ist die Leiste aufgebraucht und man ist dem Gegner recht hilflos ausgeliefert, findet sein Heil nur noch in der Flucht, bis sich die Tauschleiste wieder gefüllt hat. Im Offline-Modus ist die Leiste zwar kein großer Beinbruch, doch im Online-Modus wird sie weiterhin zur Achillesferse des Spiels.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie ermöglicht zwar dem Massenmarkt den leichteren Einstieg in das Onlinespiel, doch zahlt das Gameplay dafür einen hohen Preis, nämlich Spieltiefe und jegliche faire, taktische Komponente. Hier ist das Spiel fortgeschrittenen Online-Prügelspiel-Fans leider nicht zu empfehlen, obwohl das Balancing einen Mittelweg zwischen Storm 2 und Generations findet.</p>
<p style="text-align: justify;">Neu im Kampfsystem ist eine weitere Teamattacke, die durch Gedrückthalten der Kreis-Taste ausgelöst wird. Die Spielfigur sprintet auf den Gegner zu und bei Treffern gilt es rechtzeitig die Hilfscharakter-Taste zu drücken, um einen kleineren gemeinsamen Team-Angriff zu starten, im Vergleich zu der großen Teamattacke über die gefüllte Hilfcharakter-Leiste. Neu ist auch der Ring-Out-Finish: Wenn man den Gegner stark gegen die unsichtbaren Mauern der Arenen schleudert, zerspringt die Luft wie Glas und beim zweiten Schleudern in die angeknackste Mauer, fliegt der Gegner aus dem Ring und der Kampf ist sofort vorbei.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein wenig Finetuning findet auch der letzte Angriff im Kampf. Wenn man den Kampf mit einem Team- oder Ultimativen Jutsu beendet, wird ein Gedächtnisfragment eingespielt, ein Standbild mit den Beweggründen des jeweiligen Charakters, weshalb er kämpft. Ein schöner Effekt, der keineswegs fehl am Platz ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Neuerrungenschaft im Kampfsystem ist, dass man mit einigen Charakteren durch Antippen des R3-Sticks &#8220;erwachen&#8221; kann. Der Erwacht-Zustand erhöht alle Attribute der Figur und verwandelt einige in Monster, andere setzen besondere Jutsus frei. Ursprünglich konnte man nur bei einer bestimmten, niedrigen Anzahl von Energie erwachen. War der Erwacht-Zustand vorbei, war die Spielfigur normalerweise in einem Geschwächt-Zustand. Die neue Variante des Erwachens hingegen verkleinert die maximale Größe der Chakra-Anzeige stetig und ist jederzeit, auch mit voller Energie einsetzbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst wenn man das Minimum der Chakra-Leiste erreicht, die Dosis Chakra, die für ein Jutsu benötigt wird, endet der Erwacht-Modus, wenn man ihn nicht schon vorher durch erneutes Antippen von R3 beendet. Diesen Charakteren stehen Spezialmoves zur Verfügung, die mit den Helfertasten aktiviert werden. Weitere neue Kleinigkeiten sind, dass man den erwachte Gegner mit einem Wurf angreifen kann und der Erwacht-Modus nachlässt, sobald man von einem Ultimativen Jutsu getroffen wird. Vorher war der erwachte Spieler gegen diese Art von Angriffen immun.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz all der Kritik im Einzelnen, muss man dem Spiel zugute halten, dass diese neuen Features und Kampfsysteme ein hervorragendes, cinematisches Anime-Erlebnis erzeugen und das trotz ihrer Schwächen von ihnen sturmartig vom Spiel mitgerissen wird!</p>
<h2>Der Naruto Uzumaki Look!</h2>
<p style="text-align: justify;">Mitgerissen hat uns auch die Grafik von Storm 3. Das wunderschöne Cel Shading wurde verfeinert und ist sogar optional in 3D zu genießen! In den Quick-Time-Events zeigt sich das Spiel von seiner allerschönsten Seite, teilweise wurden Speedline-Effekte wie im Manga oder Tuschefärbungen eingebaut, die den Szenen nochmal das Sahnehäubchen aufsetzen. Allesamt wirken sie voll überzeugend und brillant.</p>
<div id="attachment_63145" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-6.jpg"><img class=" wp-image-63145 " title="naruto-shippuden-3-test-6" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-shippuden-3-test-6-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Mitreißende Anime Inszenierung</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wer den Anime-Look jedoch nicht mag, kann an dieser Stelle natürlich nicht überzeugt werden, aber für alle Anime- und Manga-Liebhaber stellt die grafische Präsentation ein Hochgenuss dar. Die Hintergrundlandschaften mit fixierten Kamerawinkeln wurden diesmal nicht wie in Storm 2 gemalt, sondern sind 3D-Landschaften, die aber genauso malerisch und schön aussehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Artworks der Figuren, die vor wichtigen Bosskämpfen im Ladebildschirm angezeigt werden, sind tadellos, die Ninja Infokarten Bilder sind endlich nach Qualität gewählt worden und sind nicht nur Fotografien aus der Animeserie. Einige sind sogar Screenshots der hervorragenden Sequenzen in Storm 3. Genauso überzeugen alle alten und neuen Animationen in den normalen Kämpfen und hauen einen richtig aus den Socken.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider hat aber auch die Grafik einen Wermutstropfen. Das Spiel hat Slow Downs. Wenn viele Figuren und viele Effekte auf der Landkarte und den normalen Kämpfen aufeinanderprallen, gibt es erhebliche Slow Downs, die das Spielgeschehen, vor allem im Onlinemodus, behindern.</p>
<h2>Dabei klingt das Spiel grandios!</h2>
<p style="text-align: justify;">Orchestrale Einspielungen, serientypische Hintergrundmusik, alles wirkt stimmig. Die SFX wurden stärker in Szene gesetzt und überzeugen nach wie vor mit akustischer Durchschlagskraft. Astreine Sprachausgabe, wahlweise in Englisch oder Japanisch. Der altbekannte Haken für Nichtbesitzer einer Dolby-Anlage ist aber leider wieder mit dabei. Man kann den Ausgabemodus nicht auf Stereo umstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten hat das Spiel, neben dem 3D-Modus, noch eine interessante Option in Petto, nämlich die Gewalteinstellung, die wahlweise Blut erscheinen oder verschwinden lässt. Die freischaltbare Bonusgalerie für die Musiktitel, Ultimativen Jutsus, Sequenzen usw. ist wieder mit dabei, unzählige Ninja-Info-Kartenbilder und Titel auch. Die Card-Booster-Codes aus Naruto Generation sind nutzbar, zahlreiche Tausch-Stamm-Gegenstände sind erspielbar, viele alternative Kostüme und die Online-, sowie Offline-Modi Freier Kampf, Überleben, Turnier und Training sind wieder alle mit dabei!</p>
<h2>Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_durchschnitt.png"><img class="alignright size-full wp-image-60320" title="jpg_siegel_durchschnitt" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_durchschnitt.png" alt="" width="200" height="200" /></a>Alles in Allem ist Naruto Shippuuden Ultimate Ninja Storm 3 ein gutes Spiel. Allerdings wurden viele vermeidbare Fehler eingebaut, die der Vorgänger Storm 2 nicht hatte und die Neuerrungenschaften wurden leider nur halbherzig entwickelt. Grafische Slow Downs bei vielen Effekten im normalen Kampf, starke Balancing-Schwächen durch die Tauschleiste im Onlinekampf, der Mob-Kampf sowie die Schicksalsentscheidungen sind eher nur Fassaden, die dem Spieler einen Massenkampf und eine freie Entscheidung nur vortäuschen und der Storymodus ist, bis man ihn zu Ende gespielt hat, sehr linear.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Freundschaftsquests der Konohafreunde sind fast identisch mit denen der vorigen Spiele. Trotzdem überzeugt der Mix, nachdem man die Story in 10 bis 15 Stunden durchgespielt hat und alle danach spielbaren Zusatzmissionen gespielt hat und lässt Fan- und Animationsliebhaberherzen höher schlagen. Wer Geduld mitbringt, nicht zwingend online spielen möchte und sich all den Missionen nach dem Spiel widmet, wird keinesfalls enttäuscht werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_halb.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60317" title="stern_halb" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_halb.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story</strong>: Die Geschichte des vierten großen Ninjakrieges, von den Ereignissen nach Pain bis zum Kampf gegen Tobi im großen Krieg. Mehr als zehn Stunden cinematische Hauptgeschichte, leider linear und anfangs lieblos inszeniert. Die Zusatzgeschichten und Missionen nach der Hauptgeschichte lassen die Fanherzen höher schlagen, allerdings sind die Konoha-Freundschaftsquests fast 1:1 wie in den Vorgängern. Die Gesamtspielzeit mit den Zusatz-Missionen kommt bis auf 50 Stunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik</strong>: Das serientypische Cel Shading, gemischt mit cinematisch inszenierten, animetypischen Effekten auf höchstem Niveau, wahlweise in 3D! Die Menüs, die Landkarten und Artworks überzeugen auf voller Linie. Lediglich Slow Downs bei vielen Effekten und Charakteren auf einmal im Spielgeschehen trüben den Grafikgenuss.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound</strong>: Erstklassiger Soundtrack mit Orchestereinspielungen und dem serientypischen, traditionell japanisch instrumentalen Hintergrundmusikstücken, die SFX setzen sich klasse durch. Optional die englische und japanische Synchronstimmen, leider aber wieder keine Einstellmöglichkeit für Stereosound für Nichtbesitzer einer Dolby-Anlage.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay</strong>: Das alte Kampfsystem wurde verfeinert. Die Tauschleiste kommt dem Onlinespiel nicht zugute, das Balancing ist eine Mischung aus Storm 2 und Generations. Der Mob-Kampf und die Schicksalsentscheidungen sind liebloses Beiwerk. Die cinematischen Bosskämpfe mit Quick-Time-Einlagen, sind zahlreicher denn je und überzeugen in jeder Hinsicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges</strong>: 3D Modus, Danksagung und Freischaltbares für Spielen der Vorgänger, etliche Zusatzmissionen, die die Spielzeit auf 50 Stunden erhöhen können, viele Off- und Online-Modi, ausführliche Tutorien, Musik, Bild und Videogalerie. Riesige Auswahl von Charakteren.</p>
<p style="text-align: right;"><em>von Kairos</em></p>
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		<title>Im Test! Monster Hunter 3 Ultimate</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 16:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwiebelritter</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit Monster Hunter hat Entwickler Capcom eine Serie geschaffen, die in ihrem Heimatland längst Kultstatus erreicht hat. Dieser Monster Hunter-Hype war bislang aber eher ein japanisches Phänomen, im Westen dagegen zählt die Serie noch immer zu den Exoten und das, obwohl die Reihe Vorbild für ein Dutzend anderer Reihen des „Hunter-Genre“ ist. Seit einigen Tagen steht nun <strong>Monster Hunter 3 Ultimate</strong> in den Händlerregalen und erneut versuchen Capcom und Nintendo die Serie auch im Westen zu etablieren. Wir haben uns für euch bewaffnet und ausgerüstet, sind zu Land und im Wasser zur Jagd aufgebrochen und sagen euch, was der Titel wirklich taugt!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Monströses Update, statt einfachem Port</h2>
<div id="attachment_62992" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Monster-Hunter-3-Ultimate_Test-1.jpg"><img class=" wp-image-62992 " title="Monster Hunter 3 Ultimate_Test-1" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Monster-Hunter-3-Ultimate_Test-1-300x180.jpg" alt="" width="270" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bogen gehört zu den neuen Waffen</p></div>
<p style="text-align: justify;">Monster Hunter 3 Ultimate erschien als Monster Hunter 3G bzw. Monster Hunter 3G HD in Japan und basiert auf Monster Hunter Tri, welches 2010 durch Nintendo in Deutschland veröffentlicht wurde. Monster Hunter 3 Ultimate ist aber kein einfacher Port, sondern viel mehr ein Update, mit fast schon monströsem Umfang. Um euch einen kleinen Vergleich zu bieten, folgen ein paar Zahlen: In Monster Hunter 3 Ultimate werdet ihr auf 73 große Monster treffen, das sind 38 mehr, als noch in Monster Hunter Tri. 28 dieser Monster dürften Fans der Serie bereits bekannt sein, sie hatten schon in anderen Serienablegern einen Auftritt. Dazu kommen 9 neue Unterarten bereits bekannter Monster,  die sich optisch von diesen unterscheiden und stärker sind. Mit dem Flagship-Monster Brachydios gibt es zu guter Letzt ein völlig neues Monster, das ihr erstmals überhaupt in Monster Hunter 3 Ultimate antrefft.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch nicht nur die Gegner haben sich verändert, auch die Art wie ihr kämpft, ist durch die vielen neuen Gegenstände eine völlig neue geworden. Mit den Doppelklingen, dem Jagdhorn,  der Gewehrlanze und dem Bogen gibt es vier neue Waffenarten. Doch auch unter den bereits bekannten Waffenarten wie Hammer, Langschwert und Switch Axt gibt es neue Exemplare, so dass Monster Hunter 3 Ultimate auf knapp 1.400 Waffen kommt. Auch die Zahl der Rüstungen ist mehr als doppelt so groß, als noch in Monster Hunter Tri. Zudem gibt es drei neue Schauplätze, die euch aus dem Moga Dorf herauslocken.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Geschichte des Dorf Moga</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie schon das Original besitzt Monster Hunter 3 Ultimate tatsächlich eine Story, die zwar nicht besonders tiefsinnig und umfangreich, aber gerade in diesem Genre keine Selbstverständlichkeit ist.</p>
<div id="attachment_56024" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/11/monster-hunter-3-ultimate-04.jpg"><img class=" wp-image-56024 " title="monster-hunter-3-ultimate-04" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/11/monster-hunter-3-ultimate-04-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Lagiacrus &#8211; Der Ursprung allen Übels</p></div>
<p style="text-align: justify;">Euer Abenteuer startet damit, dass ihr als unerfahrener Jäger mit dem Schiff nach Moga gelangt. Das kleine Dörfchen ist durch seine ungünstige Lage vom Fischen, den Tieren und Pflanzen des Waldes und vor allem von reisenden Händlern abhängig. Seit einiger Zeit jedoch versetzt ein Monster namens Lagiacrus die Dorfbewohner in Schrecken und verjagt durch seine Wut Händler und Fischer. Bei eurer Ankunft im Dorf werdet ihr direkt Zeuge einer dieser Wutausbrüche, denn Lagiacrus löst durch einen seiner Tobsuchtsanfälle ein Erdbeben aus. Der Dorfälteste beauftragt euch mit der Aufgabe, das Meeresungeheuer zu besiegen, doch vorher bittet er euch darum, das Dorf gemeinsam mit seinem Sohn wieder aufzubauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Dorf bildet den Dreh- und Angelpunkt des Spiels, hier wappnet ihr euch für die Jagd, kauft und schmiedet Waffen und Ausrüstungen oder arbeitet ein wenig auf der Farm. Das wichtigste Element aber ist der Quest-Schalter der Gilde. Durch die vielen Quests werdet ihr im Laufe des Spiels an Erfahrung, Ansehen aber auch an Geld gewinnen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Gilde &#8211; Arbeitgeber und Mittelpunkt</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie schon oben geschrieben, seid ihr als neuer Jäger auf die Gilde angewiesen, die nicht nur euer Arbeitgeber, sondern auch der Mittelpunkt des Spiels ist. Nur über deren Quests gelangt ihr an Monster-Ressourcen (welche wichtig für das Schmieden von Rüstungen und Waffen sind) und schreitet im Spielverlauf voran. Zu Beginn einer Quest startet ihr im Lager, wo ihr euch kostenlos, aber nicht unbegrenzt mit den wichtigsten Items eindecken könnt. Die Quests unterscheiden sich dabei in ihrem Ziel, wobei es grob betrachtet drei große „Aufgaben-Bereiche“ gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum einen wären da die Ressourcen-Missionen, bei der ihr eine bestimmte Anzahl eines gewissen Stoffes oder Gegenstandes besorgen müsst. Hierbei handelt es sich um den häufigsten Aufgaben-Typ und ihr werdet vom Erz, über eine bestimmte Fischsorte, bis hin zum Monsterdung alles suchen müssen. Spannender sind da natürlich die Monsterjagden, die mit der Zeit immer schwerer werden. Grund dafür ist der Aufbau des Questsystems,</p>
<div id="attachment_62993" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Monster-Hunter-3-Ultimate_Test-2.jpg"><img class=" wp-image-62993 " title="Monster Hunter 3 Ultimate_Test-2" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Monster-Hunter-3-Ultimate_Test-2-300x169.jpg" alt="" width="270" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Qurupeco ist ein harter Brocken</p></div>
<p style="text-align: justify;">welches in verschiedene Stufen unterteilt ist. In Stufe 1 sind die Missionen noch relativ einfach und auch die Monster verhältnismäßig schwach, doch das ändert sich mit jeder Stufe. Im späteren Verlauf werden nämlich nicht nur die Monster stärker, manchmal kommt ihr in die Situation, dass ihr zwei Riesen gleichzeitig ausgesetzt seid. Besonders getrickst ist das Monster Qurupeco, welches Rufe imitieren kann und so des Öfteren mal Verstärkung ruft. Die dritte und vielleicht anspruchsvollste Disziplin ist aber das Fangen von Monstern. Anders als bei der Jagd dürft ihr hier nicht pausenlos auf den Gegner einprügeln, sondern müsst den perfekten Zeitpunkt ausnutzen, um das Monster zu fangen und die Quest erfolgreich abzuschließen. Dafür müsst ihr das Monster zunächst schwächen, anschließend eine Falle aufstellen und es mit Beruhigungsbomben betäuben. Das hört sich zunächst leicht an, aber meistens seid ihr nicht allein mit eurem Zielobjekt und „Kleinvieh“ wird euch bei eurer Planung ziemlich stören. Zusätzlich zum „Alltagsgeschäft“ gibt es regelmäßig auch dringende Quests, welche die Geschichte vorantreiben und möglichst schnell erledigt werden sollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch muss man erwähnen, dass sich einige Missionen ziemlich ziehen und so kommt es durchaus mal vor, dass ihr über 30 Minuten mit einer Mission beschäftigt seid. Zwar macht Übung hier definitiv den Meister, aber zumindest als Zeitvertreib für die 10-minütige Busfahrt ist Monster Hunter nur wenig geeignet. Innerhalb der Missionen gibt es auch ein Zeitlimit, welches häufig 50 Minuten beträgt. Solltet ihr bis dahin nicht das Ziel erreicht haben, ist die Mission fehlgeschlagen und ihr gelangt zum Dorf zurück. Außerdem dürft ihr in einer Quest nicht zu oft sterben. Prinzipiell sind Niederlagen während eines Kampfes kein Problem, ihr gelangt danach ins Lager zurück und könnt direkt wieder auf den Feind losstürmen, verliert aber einen Teil der Belohnung. Zwei Niederlangen sind euch erlaubt, nach der dritten gilt die Mission allerdings als fehlgeschlagen und ihr gelangt zurück zum Quest-Schalter.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Verlauf des Spiels erhaltet ihr jedoch Unterstützung von einem kleinen Wesen namens Cha-Cha. Dieser schrullige Zeitgenosse kann von euch auf die Jagd mitgenommen werden und im Kampf helfen. Zum einen teilt er selbst aus, er kann aber auch Tänze benutzen, um euch zu heilen oder euren Angriffs- oder Verteidigungswert zu erhöhen. Später könnt ihr ihm andere Masken aufsetzten oder neue Tänze beibringen, was wiederum neue Fähigkeiten mit sich bringt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Eine Welt voller Tücken und Gefahren</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Monster Hunter-Serie ist für ihre harten und schonungslosen Kämpfe bekannt und könnte damit viele Neulinge abschrecken. Hat man jedoch erstmal das erste große Monster besiegt, kann man relativ schnell Gefallen an den Kämpfen finden, was vor allem an den vielen verschiedenen Gegnern und der lebendigen Natur liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nimmt man sich nämlich Zeit für das Spiel und betrachtet die vielen Details, kann man einige Elemente aus der echten Natur finden. Ein Beispiel hierfür sind die unterschiedlichen Formen und Subspecies der Monster, die sich sogar innerhalb einer Art unterscheiden können. Wie in der echten Welt lassen sie sich außerdem in zwei Gruppen unterteilen, den Fleischfressern und den Pflanzenfressern. Auf eurer Reise werdet ihr merken, dass die meisten Pflanzenfresser friedlich sind und euch nichts tun werden. Sie dienen vielmehr als wandelndes Ressourcen-Lager. Der Kampf gegen Fleischfresser ist da schon gefährlicher, da sie euch ohne Vorwarnung angreifen werden. Das Fressverhalten der Kreaturen spielt auch eine wichtige Rolle im Kampf gegen große Monster.</p>
<div id="attachment_62994" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Monster-Hunter-3-Ultimate_Test-3.jpg"><img class=" wp-image-62994 " title="Monster Hunter 3 Ultimate_Test-3" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Monster-Hunter-3-Ultimate_Test-3-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz so schön wie hier, wird sich die Natur nicht immer zeigen!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Habt ihr erstmal gegen einen dieser Riesen gekämpft, werdet ihr schnell merken, dass sie sich regelmäßig zurückziehen und vor euch flüchten. Ihr solltet dem Monster direkt hinterher rennen, denn es könnte versuchen sich zu erholen. Dies kann in Form von Fressen oder Schlafen geschehen und sollte, wenn möglich, verhindert werden. All dies sind aber Anzeichen dafür, dass ihr bis jetzt alles richtig gemacht habt und dass das Monster erschöpft ist. Im Kampf gegen die Monster besitzt ihr keine gegnerische Energieanzeige, diese Anzeichen sind der einzige Hinweis dafür, wie es eurem Gegner geht, ihr solltet also gut darauf achten! Ein sehr auffälliges Anzeichen für die Erschöpfung des Gegners sind physische Schäden, wie etwa abgebrochene Hörner oder zerstörte Panzerungen. Sollte das Monster erstmal anfangen zu humpeln, geht der Showdown in die letzte Runde.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch ihr solltet stets vorsichtig sein, denn einige Monster greifen nicht nur mit Krallen und Zähnen an, sondern können auch Feuer, Strom, Gift und vieles mehr speien. Manche dieser negativen Statusveränderungen können selbst und innerhalb von kurzer Zeit kuriert werden, für alles andere gibt es Items. Alternativ könnt ihr allerdings auch Rüstungen schmieden, die Resistenzen besitzen. Vorbereitung ist bei Monster Hunter das A und O und das nicht nur im Kampf gegen Riesenmonster. Auch die Natur selbst wird euch das Leben schwer machen. Während eurer Reise werdet ihr verschiedene Gegenden, mit teils extremen klimatischen Bedingungen, betreten. In der Wüste oder dem Vulkan zum Beispiel werdet ihr durch die hohe Hitze Energie verlieren, wenn ihr keine Kühlgetränke dabei habt. Kälte hingegen wirkt sich auf eure Ausdauer aus, was im Kampf gegen Gegner verheerende Folgen haben kann.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Gemeinsam seid ihr stark</h2>
<p style="text-align: justify;">Was wäre Monster Hunter ohne ordentliche Mehrspieler-Schlachten? Es wäre zwar immer noch ein riesiges Abenteuer, aber es würde eben doch etwas fehlen. Monster Hunter 3 Ultimate erscheint für den 3DS und die Wii U und bietet dadurch eine besondere Mehrspieler-Erfahrung. Beide Versionen lassen sich untereinander, aber auch miteinander verbinden, wodurch fast jeder in den Genuss des Mehrspieler-Modus kommt. Während die Wii U-Version sowohl einen lokalen Mehrspieler mit bis zu drei zusätzlichen 3DS-Konsolen, als auch einen Online-Modus bietet, ist der 3DS auf lokale Mehrspieler-Schlachten angewiesen. Besitzer beider Versionen können außerdem ihren Wii U-Charakter auf den 3DS übertragen und so auch unterwegs auf Jagd gehen. Hierfür wird ein zusätzliches Daten-Übertragungsprogramm vorausgesetzt, welches ihr kostenlos im eShop des 3DS herunterladen könnt. Zur Übertragung startet ihr dieses Programm auf dem Handheld und wählt im Hauptmenü der Wii U-Version „Übertragung“. Solltet ihr das Ganze wieder rückgängig machen wollen, wählt ihr im Übertragungsprogramm einfach „Von 3DS zu Wii U“. Allerdings sind die Spiele weiterhin miteinander verbunden, ihr könnt also keinen „fremden“ Charakter auf die Wii U-Version laden, während ihr den Charakter auf dem 3DS habt.</p>
<div id="attachment_62995" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Monster-Hunter-3-Ultimate_Test-4.jpg"><img class=" wp-image-62995 " title="Monster Hunter 3 Ultimate_Test-4" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Monster-Hunter-3-Ultimate_Test-4-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Gemeinsam könnt ihr jeden Gegner bezwingen.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wollt ihr nun im Mehrspieler-Modus spielen, müsst ihr mit einem Schiff am Hafen von Moga nach Tanzia fahren. Tanzia ist ein völlig neuer Ort, mit eigenen Geschäften, eigener Schmiede und sogar eigener Küche. Hier werdet ihr euch mit euren Mitspieler treffen und könnt euch ganz der Mission entsprechend vorbereiten. Einer der Mitspieler muss dafür den Online-Hafen aussuchen, der oder die Andere(n) suchen anschließend nach Spielern. Genau wie das Dorf Moga bietet auch Tanzia einen Gildenschalter, der eigene Quests bietet. Schon recht früh im Spiel könnt ihr dort auf starke Monster treffen oder neue Areale betreten und das auch im Einzelspielermodus. Einfacher werden die Kämpfe im Mehrspielermodus nicht unbedingt, denn die Monster halten mehr aus, zumindest hatten wir während des Spielens das Gefühl.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem ermöglicht das Kämpfen mit Freunden viel mehr Strategie. Wenn es einem der Mitstreiter mal nicht so gut gehen sollte, kann er sich kurz zurückziehen, während die anderen weiterhin gegen den Feind kämpfen. Sicher ist aber, dass der Multiplayermodus das Herzstück des Spiels ist und die Spielzeit enorm strecken kann. Capcom hat schon jetzt versprochen, dass man den Mehrspielermodus wie auch schon bei Monster Hunter Tri mit speziellen Event-Quests versorgen wird.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Gameplay &amp; Technik</h2>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir zu den Themen Gampelay und Technik. Auch wenn Monster Hunter 3 Ultimate absolutes Suchtpotential bietet und so gut und gerne mehrere Hundert Stunden unterhalten kann, sind Gameplay und Optik bei beiden Versionen nicht optimal. Als allererstes fällt die fast schon winzige und unscharfe Schrift im Spiel auf, die das Lesen extrem erschwert. Unter diesem Problem leiden beide Versionen, weshalb man auch mit einem 40 Zoll-Fernseher und genügend Abstand oder dem 3DS XL die ein oder andere Schwierigkeit bekommt. Denn auch wenn Dialoge nicht zum Hauptbestandteil des Spiels gehören, sind sie meistens doch etwas umfangreicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch grafisch überzeugt das Spiel nicht ganz. Zwar wirken die Dörfer und Areale sehr lebendig, aber bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass der Titel nicht zu den schönsten Spielen gehört. Viele Texturen und besonders die Bodentexturen innerhalb der Quests und Städte wirken sehr matschig und auch Gräser erscheinen beim näheren Hinsehen zu kantig. Gerade aber die Monster, Waffen und Rüstungen überzeugen jedoch durch ihren hohen Grad an Details.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Problem ist die Steuerung, die anfangs sehr kompliziert und abschreckend ist. Hauptproblem beim 3DS ist die Kamera, die entweder über das Digikreuz oder den Touchscreen gedreht wird. Auch wenn man die einzelnen Elemente des Touchscreen „umsortieren“ kann, sind beide Möglichkeiten sehr umständlich. Zwar gewöhnt man sich mit der Zeit daran, aber das Circle-Pad Pro kann die Steuerung hier enorm erleichtern. In Verbindung mit dem Circle-Pad Pro spielt sich die 3DS-Version fast wie die Wii U-Version und die Kamera lässt sich durch das zweite Circle-Pad bewegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich ungewohnt ist auch die Steuerung mit dem GamePad anfangs, doch daran gewöhnt man sich schnell. Wem das GamePad trotzdem zu klobig ist, der kann auf den Wii U-Pro Controller oder die Kombination zwischen Wii-Mote und Classic Controller zurückgreifen. Mit einem Update wird man die Wii U-Version später auch allein auf dem GamePad spielen können.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-60623" title="jpg_siegel_geschmackssache" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die Monster Hunter-Serie sehr speziell und nichts für Jedermann ist, so ist Monster Hunter 3 Ultimate ein guter Titel geworden. Mit Monster Hunter 3 Ultimate erscheint das bisher wohl umfangreichste Spiel für die aktuellen Nintendo-Konsolen, das locker die ein oder andere Durststrecke füllen kann. Der ohnehin schon große Umfang des Spiels wird durch den Mehrspielermodus und die kommenden Event-Quests weiterhin gestreckt. Doch auch der Einzelspielermodus bietet mit Monsterjagd, Ressourcen-Suche und Waffenschmieden großes Suchtpotetial und unterhält gut und gerne bis zu 100 Stunden.</p>
<p style="text-align: justify;">In Sachen Konnektivität zeigt Monster Hunter 3 Ultimate vorbildlich, wie 3DS und Wii U zukünftig zusammenarbeiten können und verbindet beide Versionen fast lückenlos. Leider überzeugt die Technik nicht komplett und trübt so das Gesamtbild. Vor allem die Steuerung der 3DS-Version ist anfangs sehr störend und kann in hektischen Kämpfen frustrieren. Auch grafisch fallen beide Versionen durch matschige Texturen und hässliche Kanten negativ auf. Hier hat man auf beiden Plattformen schon Besseres gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story:</strong> Ist vorhanden aber genretypisch nichts Großartiges. Ihr kommt als aufstrebender Jäger in das Dorf Moga und müsst dort das Monster Lagiacrus erlegen, um so für Ruhe und Frieden zu sorgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik:</strong> Hier überzeugt der Titel nicht ganz! Zwar sind die verschiedenen Orte und Schauplätze schön gestaltet, doch die vielen matschigen Texturen ziehen die Wertung etwas runter. Monster und Filmsequenzen überzeugen optisch jedoch auf alle Fälle.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound:</strong> Es gilt eindeutig: Weniger ist mehr! Während ihr durch die verschiedenen Gebiete streift, hört ihr oft nur das Fauchen der verschiednen Monster. Im Kampf gegen große Monster gibt es opulente Kampfmusik und Quests werden, je nach Ausgang, mit passender Musik beendet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay:</strong> Gut trifft auf Böse, oder Konnektivität auf Steuerung. Während das Spiel mit einem gut durchdachten Mehrspielermodus glänzt, kann die Steuerung stellenweise frustrieren. Abhilfe schafft da nur viel Übung und wenn nötig zusätzliches Zubehör wie Circle-Pad Pro und Classic Controller Pro.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges:</strong> Monströser Umfang, der auf Sammelwut abzielt. Hier können locker mehr als 100 Stunden investiert werden und durch zusätzliche Quests wird das Spiel so schnell nicht langweilig.</p>
<p style="text-align: right;"><em>getestet von zwiebelritter</em></p>
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		<title>Im Test! Under Defeat HD Deluxe-Edition</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 17:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robertastic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Japan gehören Shoot ‘em Ups, auch shmup oder SGT genannt, seit jeher zum Alltag der Videospielgeschichte dazu, vorgestern wie heute. Auch in Europa sind...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Japan gehören Shoot ‘em Ups, auch shmup oder SGT genannt, seit jeher zum Alltag der Videospielgeschichte dazu, vorgestern wie heute. Auch in Europa sind klassische Titel, wie beispielsweise Space Invaders und Gradius, bekannt, doch in den beiden letzten Dekaden entwickelte sich das Genre zu einem Nischendasein und verlor regional stark an Bedeutung. Während im Land der aufgehenden Sonne in den letzten Jahren vertikale Shoot ‘em Ups, wo man in der Vogelperspektive von unten nach oben schießt, an Bedeutung gewonnen haben, erschienen in europäischen Gefilden nur sporadisch Titel dieser Gattung.</p>
<div id="attachment_62922" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Under_Defeat_HD_Deluxe_Edition_Test-1.jpg"><img class=" wp-image-62922 " src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Under_Defeat_HD_Deluxe_Edition_Test-1-300x203.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Darum geht es bei shmups.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Under Defeat HD Deluxe-Edition</strong> ist der neueste Vertreter, der es als Retailversion nach Europa schafft. Ganz neu ist der Titel nicht, gelangt aber erstmals außerhalb der japanischen Inseln. Mitunter als eines der letzten Spiele für Sega Dreamcast und der Schwesterkonsole NAOMI – sogar als letztes Spiel beworben – erschien Under Defeat 2006 ausschließlich in Japan. Obwohl parallel diverse Spiele für PlayStation Portable angeboten wurden, verkaufte sich dieser Titel überraschend gut. Daher entschied man sich offensichtlich den Titel weltweit als HD-Portierung für PlayStation 3 und Xbox 360 zu veröffentlichen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Rundumversorgung kaschiert leicht fragwürdigen Plot</h2>
<p style="text-align: justify;">Bereits seit einigen Monaten ist Under Defeat HD Deluxe-Edition auf den Onlineplattformen von Sony und Microsoft als Download herunterzuladen. Mit etwas Verspätung erscheint Under Defeat HD Deluxe-Edition nun für beide Konsolen in physischer Form – und der Name ist tatsächlich Programm. Der Datenträger enthält das Spiel in der vollständigen Version mit sämtlichen verfügbaren Patches, sodass Wartezeiten beinahe vollständig entfallen. Der Freude für das Auge wurde auch ein digitales Artbook mit mehreren Kategorien beigelegt, welches sich durch erfolgreiche Kampagnen immer wieder erweitert. Mit einer gesonderten Sound-CD mit den Tracks des Neue-Ordnung-Modus geht auch das Ohr nicht leer bei dieser Edition aus. Abschließend werden insbesondere Novizen des Genres mit einer exklusiven Maschine belohnt, die sehr einsteigerfreundlich erscheint.</p>
<div id="attachment_62923" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Under_Defeat_HD_Deluxe_Edition_Test-2.jpg"><img class=" wp-image-62923 " src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Under_Defeat_HD_Deluxe_Edition_Test-2-300x168.jpg" alt="" width="240" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Plot auf Schiffbruch</p></div>
<p style="text-align: justify;">All diese Gimmicks dienen letztendlich aber dazu, einen schwachen Plot auszubügeln, einem oftmals ohnehin schwachen Punkt bei shmups. In diesem Fall befinden sich auf einem fiktiven Kontinent die Großnationen des Imperiums und der Union seit zehn Jahren im Krieg. Aufgrund großer Verluste entschließen sich die Vertreter der beiden Großmächte zu einem Friedensvertrag. Wenige Tage vor der öffentlichen Unterzeichnung erfolgen allerdings Angriffe beider Nationen mit experimentellen Waffensystemen, die zu einem noch nie dagewesenen Konflikt führen sollten. Ihr schlagt euch dabei auf der Seite des Imperiums. Zuerst mag dies nach einem einfachen seichten Plot klingen, der aber eine interessante Komponente enthält. Funksprüche im Spiel suggerieren ein alternatives Szenario des Zweiten Weltkriegs, wobei das Imperium mit deutscher Sprecherin das Deutsche Reich symbolisiert, wohingegen die Union in Englisch an die Alliierten erinnert, ohne Anwendung von Untertiteln.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Hölle auf Erden</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie bei vielen, für Arcades konzipierten Titeln ist das Spielprinzip in der Essenz sehr einfach, gleichzeitig durch einen herausfordernden Schwierigkeitsgrad aber ausgesprochen schwer – für gewöhnlich, um Geld einzuspielen. Under Defeat HD Deluxe-Edition ist hier keine Ausnahme, wenn hier auch keine Taschen voller Münzgeld erforderlich sind. Zur Auswahl stehen die Modi Arcade und Neue Ordnung. Zwar besitzt das Spiel ausgesprochen wenig Text, aber die deutsche Lokalisierung lässt keine Fragen offen. Insgesamt stehen mit dem exklusiven Fluggerät fünf Kriegsmaschinen zur Auswahl. Jede „Figur“ hat dabei verschiedene Eigenheiten. So verschießt ein Modell seine Munition gefächert, während ein anderes schneller als die übrigen Modelle feuert.</p>
<div id="attachment_62924" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Under_Defeat_HD_Deluxe_Edition_Test-3.jpg"><img class=" wp-image-62924 " src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Under_Defeat_HD_Deluxe_Edition_Test-3-300x168.jpg" alt="" width="240" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Schnee trifft Feuer.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im Arcade-Modus habt ihr lediglich ein Drittel eurer Bildschirmbreite zur Verfügung, der Rest wird mit einem metallfarbenen Artwork versehen. Mit eurem kleinen Vehikel gleitet ihr förmlich durch die verschiedensten Gebiete, darunter Häfen, Wüsten, Friedhöfe und Schneelandschaften. Das Bild scrollt dabei stetig automatisch nach vorne. Eine leicht geneigte Sichtweise sorgt dafür, dass die Welt in der Vogelperspektive dynamischer wirkt. Die Farbpalette ist nicht besonders lebendig, etwas fad, doch passt dies recht gut zu einem nüchternen Kriegsszenario ohne Dramatik. Lediglich stören hier kurze Lags beim eintönigen Feuerregen. Beim ganzen Schusswechsel werdet ihr dabei stets von einem rhythmischen Soundtrack begleitet, der einerseits die moralische Verwerflichkeit aufweist, gute Laune in einem fiktiven Krieg zu haben, andererseits aber auch stellenweise die tatsächlichen Motive von Trauer und Verlust im Krieg vermitteln können.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon nach wenigen Augenblicken ist es aber soweit, die Hölle auf Erden ist los! Die Union hält sich nicht zurück und beschießt euch mit sämtlichen Kriegswerkzeugen in ihrer Macht. Zwar ist euer Vehikel nur am zentralen Punkt verwundbar, doch ist dieser getroffen, verliert ihr sofort ein Leben – und diese sind stark limitiert. Ihr müsst dem feindlichen Bombardement ausweichen, indem ihr euren Flieger präzise in acht verschiedene Richtungen lenkt. Allerdings muss es gar nicht erst soweit kommen. Auf Knopfdruck schießt ihr selbst endlose Salven. Gewöhnlich wird in vertikalen shmups ausschließlich nach vorn geschossen, während man hier auch in unterschiedliche Winkeln feuern kann, wenn ihr euer Vehikel vorher nach links oder rechts neigt. Alternativ kann die Schussrichtung auch mit dem rechten Joystick bestimmt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal lassen Feinde auch Upgrades in unterschiedlichen Farben fallen, die beispielsweise zu einer verbesserten Schusskraft führen. Sammelt man sie nicht sofort ein, wechseln sie im Rhythmus ihre Wirkung, sodass immer die bevorzugte Verbesserung verfügbar ist. Beim Einsatz ist darauf zu achten, dass die Zusätze auch aufgeladen werden müssen. Dies geschieht durch eine kurze Ruhephase eures Angriffs. Mit stark limitierten Bomben steht weiterhin eine verheerende Option zur Verfügung.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Mehr nicht?</h2>
<div id="attachment_62925" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Under_Defeat_HD_Deluxe_Edition_Test-4.jpg"><img class=" wp-image-62925 " src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Under_Defeat_HD_Deluxe_Edition_Test-4-300x168.jpg" alt="" width="240" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Selbst die Ruhe der Toten wird gestört&#8230;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Neben dem Arcade-Modus existiert auch ein Neue-Ordnung-Modus, welcher sich nur durch ein Breitbildformat und kleinen Änderungen von den Levels unterscheiden. Da man hier den Feind später als beim Original entdeckt, ist äußerste Präzision gefragt. Insgesamt ist in Under Defeat HD Deluxe-Edition die Schwierigkeit sehr hoch angesetzt, sodass Frustmomente keine Seltenheit sind. Hier kann allerdings ein zweiter Spieler als Kooperationspartner mit einer eigenen Maschine sehr hilfreich sein. Jedes Spielergebnis findet auch Platz in einer Bestenliste – online und offline.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/jpg_siegel_vorsicht.png"><img class="alignleft  wp-image-62926" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/jpg_siegel_vorsicht.png" alt="" width="160" height="160" /></a>Mehr bietet dieser Titel aber nicht. Weder Galerie, Soundtrack noch exklusive Inhalte täuschen darüber hinweg, dass der Spaß mit Under Defeat HD Deluxe-Edition lediglich Minuten andauert, sofern man kein eingefleischter Fan des Genres ist. Dennoch ist es auch gleichzeitig schön, ein Shoot ‘em Up in deutscher Sprache zu spielen. Die umfassende Retailversion ist mit einigen Extras bestückt und ist im Vergleich zur digitalen Ausgabe sogar günstiger im Preis. Fünf Level, die wiederholt werden, sprechen trotzdem für wenig Spielumfang, genauso wie die geringe Anzahl an Modi und Maschinen. Dieser Titel eignet sich primär für Fans – aber nicht zum Vollpreis – dieser rechtfertigt sich nur bedingt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story</strong>: Wenige Zeilen und Stimmen suggerieren Zweiten Weltkrieg, der plump mit monotonen Einsatzbefehlen ausgearbeitet ist</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay</strong>: Frustrierendes Shoot ‘em Up, wenig Auswahl, kurzer Spielspaß, vollständig lokalisiert</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik</strong>: Größtenteils realistisch, kurze Lags bei vielen Animationen</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound</strong>: Kleiner stimmiger Soundtrack, deutsche und englische Sprachausgabe</p>
<p style="text-align: right;"><em>getestet von Robertastic</em></p>
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		<title>Im Test! Naruto Powerful Shippuden</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 14:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tony</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Naruto SD: Powerful Shippuden]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen ist Naruto Powerful Shippuden für den Nintendo 3DS hierzulande erhältlich, das ein wenig im Schatten von Naruto Shippuden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einigen Tagen ist <strong>Naruto Powerful Shippuden</strong> für den Nintendo 3DS hierzulande erhältlich, das ein wenig im Schatten von Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 (PS3, Xbox 360) stehen dürfte, welches am gleichen Tag erschienen ist. Das hält uns aber nicht davon ab, das süße Side-Scroll Beat&#8217;em Up dennoch einem kleinen Test zu unterziehen!</p>
<div id="attachment_62837" class="wp-caption alignright" style="width: 269px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-sd-rock-lee.bmp"><img class=" wp-image-62837  " title="naruto-sd-rock-lee" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-sd-rock-lee.bmp" alt="" width="259" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">Hat mit diesem Move nicht nur in Powerful Shippuden Chancen auf eine Hauptrolle: ROCK LEE!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Von sich reden machte Naruto Powerful Shippuden vor allem durch die &#8220;<em>super deformed</em>&#8220;-Optik. In Japan eine durchaus verbreitete, besondere Form der Zeichnung, bei der die Charaktere verzerrt dargestellt werden. Die gängige Abkürzung &#8220;<em>SD</em>&#8221; ist hierzulande wohl weniger bekannt und wurde von Namco Bandai kurzerhand aus dem Titel des Spiels gestrichen. Mit der SD-Optik sammelt Naruto Powerful Shippuden aber definitiv viele Charme-Punkte.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Spiel basiert auf dem Anime-Ableger Naruto: Rock Lee &amp; His Ninja Pals. Und so beansprucht Rock Lee, Spitzname &#8220;buschige Augenbraue&#8221;, auch gern die Hauptrolle in diesem 3DS-Titel. Das macht er gleich zu Beginn des Spiels deutlich, aber Naruto mag nicht so recht nachgeben. Und tatsächlich teilen sich die beiden auch die Hauptrolle. Jeder der beiden Charaktere ist spielbar und hat seine eigene Kampagne.</p>
<div id="attachment_62838" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-urinieren.jpg"><img class="size-medium wp-image-62838" title="naruto-urinieren" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-urinieren-180x300.jpg" alt="" width="180" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Man kann&#8230; auch was&#8230; lernen.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ausgangspunkt ist eine Karte, auf der man Missionen auswählen kann. Sowohl Naruto als auch Rock Lee haben dabei eigene Karten, zwischen denen man jederzeit per Knopfdruck wechseln kann. Das ist auch notwendig, denn es gibt Missionen, für die man grüne und orange Schlüssel sammeln muss, um sie freizuschalten. Grüne Schlüssel holt man in der Kampagne von Rock Lee, orange Schlüssel in Narutos Kampagne. Es gibt sie bei ausgewählten Missionen als Belohnung. Um Narutos Kampagne zum Abschluss zu bringen, braucht man auch grüne Schlüssel &#8211; und umgekehrt. Entwickler Inti Creates hat diesen Fakt so ausbalanciert, dass man letztlich beide Kampagnen etwa gleich intensiv spielen <em>muss</em> und so auch beide fast zeitgleich zum Abschluss bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichten von Naruto und Rock Lee werden durch Dialoge vor den Missionen getragen, die allerdings etwas zusammenhangslos wirken. Entweder, sie sind es wirklich, oder meine fehlenden Naruto-Kentnisse lassen sie so wirken. Das ist aber auch nicht so wichtig, denn die Dialoge allein versprühen so viel Witz, dass man sie einfach lesen muss. Selbst Günther Jauch hat einen Auftritt. Zugegeben, mitunter ist ein ganz besonderer Humor nötig. Die Dialoge bieten einen &#8220;wtf&#8221;-Moment nach dem anderen. Die tolle SD-Optik trägt ebenso ihren Teil dazu bei wie die Auftritte weiterer charmanter Naruto-Charaktere wie Kakashi, Gaara und Sakura.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gameplay ist actionreich, aber nicht planlos. Die Steuerung ist intuitiv. Die Moves von Naruto und Rock Lee gehen schnell in Fleisch und Blut über, dafür sorgen auch Tutorials für jeden der beiden. Mit der rechten Schultertaste blockt ihr Angriffe, mit Y greift ihr an. Y+Y+Y+X durchschlägt auch defensive Haltungen von Gegnern. Die Grundfertigkeiten von Naruto und Lee unterscheiden sich natürlich. Dazu können beide auch noch &#8220;Beschwörungen&#8221; rufen, wenn es die Regeln für die Missionen zulassen. Dann steigen für wenige Sekunden Kakashi, Sakura und Co. ein und verwandeln den Bildschirm in einen Kriegsschauplatz, an dessen Ende meist nur noch Naruto oder Rock Lee übrig bleiben.</p>
<div id="attachment_62839" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-Guy-Sensei-Tutu.jpeg"><img class=" wp-image-62839 " title="naruto-Guy-Sensei-Tutu" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-Guy-Sensei-Tutu-300x179.jpeg" alt="" width="240" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Dafür hat Sensei Gründe. Echt.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zurück zu den Missionen. Sie gestalten sich abwechslungsreicher als gedacht. Keineswegs gibt es da nur die klassischen &#8220;von links nach rechts durch die Gegnerhorde&#8221;-Missionen. Mal heißt es, Schriftrollen zu sammeln, die quer durch das Level verteilt sind. Insbesondere bei diesen Missionen gibt es oft auch Level mit mehreren Ebenen, das heißt Türen im Hintergrund führen euch auf andere Flure. In anderen Missionen ist es euch wiederum verboten, die Faust zu schwingen. Dann müsst ihr &#8220;nur&#8221; eine gewisse Zeit lang überleben, ohne das eure Energie euch das Ende aufzeigt. Durchaus nicht immer einfach.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann gilt es auch mal, innerhalb von 60 Sekunden eine ununterbrochene Move-Kette von 50 auf die Beine zu stellen. Oder vom Himmel herabfallende Blätter in der Luft zu zerschneiden, ehe sie auf den Boden fallen. Sogar kleine Tower-Defense Missionen gibt es. Hier müsst ihr verhindern, dass eure Gegner eine Linie überschreiten. Schaffen es dennoch drei Gegner, ist die Mission gescheitert. Dann gibt es natürlich auch noch die klassischen Endgegner. Hier habt ihr nur einen Gegner auf dem Bildschirm, aber der hat es dafür in sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Naruto und Rock Lee könnt ihr mit Erfahrungspunkten ausbilden, es gibt ein kleines Charakterentwicklungssystem. Ihr könnt Attribute wie Verteidigung steigern oder neue Moves lernen. Um selbst schwerere Missionen zu packen, reicht es aber leider meistens, einfach nur den Konditionswert (Lebenspunkte) zu steigern. So kommt es leider, dass die Charakterentwicklung stiefmütterlich behandelt wird.</p>
<div id="attachment_62840" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-sd-move.bmp"><img class=" wp-image-62840 " title="naruto-sd-move" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/naruto-sd-move.bmp" alt="" width="256" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Rock Lee teilt aus!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Für Abwechslung ist gesorgt, auch wenn es im Laufe der Kampagne natürlich hier und da zu Wiederholungen kommt. Die 10 bis 12 Stunden, die ihr insgesamt benötigt, um in beiden Kampagnen die Zielmission zu erreichen, sind aber dennoch wie im Flug vorbei. Nach dem Durchspielen beider Kampagnen warten weitere Extramissionen darauf, gespielt zu werden. Zudem steht dann ein &#8220;Endlosmodus&#8221; bereit. In diesem musst ihr der Reihe nach immer stärkere Gegner plätten. Scheitert ihr, müsst ihr wieder von vorne anfangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch alte Missionen haben Wiederspielwert. Denn jede Mission verfügt über fünf Schwierigkeitsgrade. Zusätzliche Voraussetzungen wie die Zeit oder das Verbot von Beschwörungen. Leider gibt es keine Prozentanzeige für den Gesamtspielfortschritt. So ist die Motivation, alle Missionen auf allen Stufen zu packen, irgendwie gering. So oder so wird es vermutlich beim einmaligen Durchspielen bleiben, auch wenn Entwickler Inti Creates sich hier durchaus Mühe gegeben hat, die Spielzeit künstlich zu verlängern.</p>
<h2>SD-Charme und &#8220;wtf&#8221;-Humor</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_durchschnitt.png"><img class="size-full wp-image-60320 alignright" title="jpg_siegel_durchschnitt" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_durchschnitt.png" alt="" width="200" height="200" /></a>Letztlich ist Naruto Powerful Shippuden wohl das, was es sein will: Ein echt nettes Spiel für zwischendurch. <strong>Man muss definitiv kein Naruto-Liebhaber sein, um dem SD-Charme und dem Humor zu erliegen</strong>, das kann ich euch versichern. Um Zusammenhänge in der Story zu erfassen, kann es aber wohl auch nicht schaden. Die Steuerung ist intuitiv, das Gameplay wie versprochen actionreich. Auch lobenswert: Das Spiel ist hierzulande komplett in deutscher Sprache erschienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist schwer, eine Kaufempfehlung auszusprechen, wenn Spiele wie Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward weniger kosten und Fire Emblem: Awakening für ein paar Euro mehr vor der Tür steht. Aber es wird wohl nicht lange dauern, bis Naruto Powerful Shippuden ein wenig im Preis fällt. Amazon ist schon <a href="https://www.amazon.de/dp/B00AY9UUNO/ref=as_li_ss_til?tag=squaregamesyo-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=B00AY9UUNO&amp;adid=1GV5YRSBAQ3EBW479B5N&amp;" target="_blank">von 39,99 auf 34,99 Euro heruntergegangen</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a> <a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story</strong>: Basiert auf Naruto: Rock Lee &amp; His Ninja Pals. Wer kein Naruto-Wissen hat, dem wird ein wenig der Durchblick fehlen. Aber das macht am Ende gar nix! Die Dialoge sind einfach wunderbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik</strong>: Die SD-Optik bei den Dialogen hat viel Charme. Im Spiel selbst ist Naruto Powerful Shippuden wahrlich kein Titel, den man seinen Freunden zeigen würde, um die Grafikpower des 3DS zu demonstrieren. Auch hier lebt das Spiel eher von den süßen Charakteren und schicken Moves, als von detailreichen und wunderschönen Hintergründen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound</strong>: Die wenigen Schlachtrufe der Charaktere sind in japanischer Sprachausgabe. Der Soundtrack selbst ist eher unauffällig. Am meisten in Erinnerung bleibt wohl das Theme von Rock Lee. Es passt einfach wunderbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay</strong>: Intuitive Steuerung, tolle, einfache Moves. In dieser Hinsicht ein absolut solider Side-Scroller.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges</strong>: Dem Spiel liegt ein A4-Poster mit vielen SD-Charakteren bei! Und der Humor!!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Anmerkung: Sorry für den abfotografierten &#8220;Screenshot&#8221;. Zu den Dialogen gibt es leider nicht viele Pressebilder. Und wir wollten euch anhand von wenigstens einem Beispiel unbedingt verdeutlichen, wie abgedreht die Dialoge mitunter sind.</em></p>
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		<title>Im Test! Metal Gear Rising: Revengeance</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 15:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rygdea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade einmal einen Monat nach dem Release vom eher durchschnittlichen Anarchy Reigns ist vergangen und schon erblickt Platinum Games' neuster Streich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gerade einmal einen Monat nach dem Release vom eher durchschnittlichen Anarchy Reigns ist vergangen und schon erblickt Platinum Games&#8217; neuster Streich das Licht der Welt. Die Rede ist selbstverständlich von <strong>Metal Gear Rising Revengeance</strong>. Zunächst bei Kojima Production in Arbeit, wechselte das Team im Laufe der Entwicklung. Dies stieß vielen Fans übel auf und unter Platinum Games vermuteten viele einen sehr starken Abbruch der Metal Gear Traditionen. Auch wenn viele dieser Traditionen über Bord geworfen wurden, so fühlt sich das Spiel dennoch nach Metal Gear an.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Wassermelonen und „Cutting at will“ machten Platinum Games Werbung für ihren neustes Style-Epos, das den Versprechen der Entwickler gerecht werden kann. Protagonist Raiden schnetzelt sich durch Horden von Cyborgs und Maschinen und das macht Spaß! Und das Endergebnis besitzt das Potential ein eigenes Franchise zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Story von Metal Gear Rising Revengeance dreht sich um Raiden, der bereits aus Metar Gear Solid 2 und 4 bekannt sein sollte. Da die Story bereits nach wenigen Stunden durchgespielt ist, wird hier nur in die Thematik eingeführt. Des Weiteren ist es nicht nötig einen anderen Metal Gear Teil gespielt zu haben um diesen Titel zu genießen, aber es wäre ratsam, um verschiedene Motivationen und kleine Anspielungen zu verstehen. Metal Gear Fans werden sich in Sachen Story sofort heimisch fühlen. Wenn das erste mal die Worte PMC oder Kindersoldaten fallen horcht man sofort auf und denkt an Kojima. Aber dies ist keine Überraschung, da die Story aus der Feder von Etsu Tamari stammt, der sich auch für die Metal Gears verantwortlich zeichnet.</p>
<div id="attachment_62273" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-1.jpg"><img class=" wp-image-62273 " title="rising-1" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-1-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Wahnsinn oder Tragik? Das ist hier die Frage</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Story wird in kurzen aber extrem stylischen Zwischensequenzen erzählt, also in typischer Platinum Games Manier und das zahlt sich auch aus. Es gibt keine ellenlangen Sequenzen wie in MGS4, die den Spielfluss brechen, der bei diesem Spiel das Herz und die Seele des Gameplays darstellt. Dies bedeutet aber auch, dass die Dialoge nicht so tiefgründig auf die Themen eingehen können wie sonst, dennoch behandelt Rising Revengeance diese sensiblen Themen sehr passend. Im Laufe der Story wird Raiden mit seiner Vergangenheit als Kindersoldat konfrontiert und muss seine eigene Gerechtigkeit finden um die Firmen zu bekämpfen, die Profit aus Waisenkindern und der gesamten Kriegswirtschaft ziehen wollen. Hier wird auch leichte Kritik an der Stellung der Vereinigten Staaten von Amerika geübt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den brillantesten Augenblicken der Story zählen die Momente, wenn die KI menschlicher erscheint, als die eigentlichen Charaktere und eine eigene Auffassung von Moral entwickeln. Handelt der Mensch richtig? Wieso bekämpfen wir uns? Kann der Krieg jemals enden? Rising Revengeance geht sanft auf diese Themen ein ohne sie in ihrer gesamten Komplexität zu erfassen. Zusätzlich zu diesen ernsten Themen findet man überraschender Weise viel Humor in den Dialogen. So verkleidet sich Raiden sehr professionell als Mexikaner, streitet sich mit einem KI-Wolf und perverse Pförtner gucken sich Hentais an. Manchmal vergreift sich das Spiel jedoch im Ton und einige Szenen wirken zu absurd oder unpassend. Auch Raidens ständige Gemütsschwankungen wirken teilweise aufgesetzt, doch im großen und ganzen handelt es sich hier um eine intelligente Story mit coolen Charakteren und ernsten Themen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was sich anscheinend auch an Raidens Schwert auf den ersten Blick leicht geschnitten hat ist die Grafik, denn da sind einige kleine Schnitzer zu erkennen. Bei diesem Hochgeschwindigkeitstrip bleibt zwar nicht viel Zeit übrig die Umgebung im Detail unter die Lupe zu nehmen, aber auch so fallen einem matschige Texturen und unschöne Kanten auf, die das durchaus solide Gesamtbild etwas stören. Auch der Schatten fällt negativ ins Bild, da dieser oftmals nicht das tut, was sein korrespondierender Körper ihm vorgibt. Das Umgebungsdesign ist detailarm und führt nur von einem schlauchartigen braun-grauen Level ins nächste und hätte etwas mehr Freiheit, Farbe und Abwechslung nötig gehabt. Dennoch sieht das Spiel sehr gut aus, obwohl es an aktuelle Grafikbomben wie Tomb Raider und God of War Ascension nicht heran reicht.</p>
<div id="attachment_62274" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-62274" title="rising-2" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-2-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Nur grau-braun? Da hat sich die Grafik aber geschnitten!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Denn das Spiel begeistert weit mehr durch das Design, als durch die Grafikpower. Aus diesem ragen die genial und schnittig designten Cyborgs haushoch heraus. Besonders Raidens Design strotzt vor Detailreichtum und wird in jeder Szene so stylisch in Szene gesetzt, dass Sam und Bayonetta grün vor Neid werden. Kamera, Regie einfach alles spielt hier zusammen Raidens Physik genauestens darzustellen. Auch die Effekte können sich sehen lassen. Beim Ninja-Run strömen eiskalte Blitze aus Raidens Fersen und markieren den Boden oder die Wand. Beim Cutten strömen Blut und Funken aus den zerstückelten Cyborgs und beim schwingen der Klinge zerreißt sie die umgebende Luft. Explosionen und fallende Gebäudeteile, die es hier zuhauf gibt sind ebenfalls solide umgesetzt worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Was den Sound angeht, so haben die Entwickler von Platinum Games einmal mehr genau ins Schwarze getroffen. Der Soundtrack passt sich stets dem Effektspektakel auf dem Bildschirm an und reißt einen in den Wahn mit. Starke E-Gitarren, heftige Schlagzeuge und vor allem treibend. Ganz besonders bei den Bosskämpfen dreht man doch gern den Sound weiter auf um sich im Wahnsinn gehen zu lassen und seine Feinde in stylischster Manier zu zerhacken, während im Hintergrund ein Ohrwurm nach dem andren gespielt wird. Hier schlägt das Zockerherz höher, nicht nur weil die Bosskämpfe endlich mal wieder fordernd sind, sondern weil, dank der genialen Musik auch unvergessliche Momente entstehen können. Doch auch in ruhigen Momenten weiß Rising Revengeance mit eingängigen Orchestersounds zu überzeugen. Hier kommt ab und an Metal Gear Gefühl auf wenn thematisch ähnliche Stücke gespielt werden.</p>
<div id="attachment_62275" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-3.jpg"><img class=" wp-image-62275 " title="rising-3" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-3-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Boom, Peng und dazu ein toller Soundtrack!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Auch Soundeffekttechnisch gibt sich Rising Revengeance keine Blöße. Die Explosionen sind wuchtig, Schnittgeräusche geschmeidig und das sich verbiegende Material teilweise schmerzhaft. Wenn Cyborg auf Cyborg stößt erinnert das bei den Soundeffekten schon manchmal an die bombastischen Transformers. Eine kleine Verneigung vor der Metal Gear Serie lässt sich auch hier erblicken. So ertönt das bekannte „Dring“ wenn man von Feinden entdeckt wird und die lieb gewonnenen Töne eines Codec-Anrufs oder der gesamten Menüführung.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese kleinen Details lassen das Herz eines Metal Gear Fans in Nostalgie höher schlagen. Auch Raidens Stimme bleibt die gleiche und passt sowohl zur herz- und gewissenlosen Tötungsmaschine Jack The Ripper, als auch zur tragischen Figur Raiden. Coolness ist hier vorprogrammiert. Die anderen Stimmen wissen ebenfalls mit verschiedenen Akzenten zu überzeugen. Besonders der deutsche Doktor und Raidens kleines Haustier schließt man ins Herz, wenn ersterer einige deutsche Vokabeln untermischt und zweiteres die Stimme der Vernunft wird. Einzig und allein der Waisenjunge George geht einem mit seiner übertrieben Art auf die nerven, aber dieser kommt nur begrenzt vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Hauptmaterie von Rising Revengeance liegt zweifelsohne im höllisch schnellen und extrem motivierendem Gameplay. Wer zuvor schon mit Bayonetta die Ehre hatte wird ein bekanntes Gefühl verspüren wenn Raiden die ersten paar Meter über das Schlachtfeld geführt wird. Er ist schnell unterwegs, besitzt starke und schwache Angriffe und die Action sieht sich nicht ganz unähnlich. Doch hier haben sich die Jungs von Platinum Games für einen etwas anderen Weg entschieden. Zwar hat Raiden wie eine gewisse Hexe eine Vielzahl an Kombos zur Verfügung, die auch darin enden können, dass die Absätze als Waffen genutzt werden, doch es fehlt eine separate Taste zum Ausweichen und das Abwehren muss nun mit absolut stimmigem Timing erfolgen, sonst bekommt der Ninja eins auf den Deckel. Sicherlich wurde die Entscheidung darüber gefällt um den ohnehin übermächtigen Raiden etwas zu bremsen, doch hat man das Gefühl, dass eine Ausweichrolle fehlt.</p>
<div id="attachment_62276" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-62276" title="rising-4" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-4-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Da hat sich der Cyborg was von einer Hexe abgeguckt.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem funktioniert das Kampfsystem und macht höllisch viel Spaß. Es ist dynamisch, schnell und man kriegt einfach nicht genug davon, besonders dank der Zusatzfunktionen, die mit einem Cyborg-Ninja-Körper und einem Hochfrequenzschwert einher kommen. Der Ninja-Run ist nicht nur eine einfache Sprint-Funktion. Im Kampf ist dieser unverzichtbar. Man ist damit in der Lage schnell am Gegner vorbeizuschrammen und den starken angriffen zu entkommen. Dabei kann man ohne stehen zu bleiben leichte Schwerthiebe ausführen und somit auf Distanz bleiben, während man den Gegner trifft. Bei Bossgegnern hilft diese Fähigkeit ungemein und kann die meist doch sehr fordernden Bosskämpfe ziemlich verharmlosen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem Ninja-Run gibt es noch die Free-Cutting Mechanik. Ist Raidens Energieleiste einigermaßen voll, kann man mit der linken Schultertaste die Welt in Zeitlupe versetzen und mit dem rechten Analogstick den gewünschten Winkel einstellen, mit welchem Raiden seinen Gegner zerhacken soll. Dies geschieht in einem extremen Tempo und nach kurzer Zeit hat man mit einer Energieleiste über 1000 Teile vor sich herumfliegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu Beginn ist das Kampfsystem etwas schwer zu meistern. Ohne seperate Block- und Ausweichfunktion hat man das Gefühl den Angriffen den Feinden nicht sehr viel aussetzen zu können. Cutting und Ninja-Run müssen auch noch erlernt werden. Doch die Lernkurve ist äußert angenehm. Nach wenigen Minuten bzw. dem ersten Kapitel schnetzelt man sich durch die Horden mit einem verrückten Lächeln auf dem Gesicht und freut sich jedes mal, wenn man es schafft mit der Cutting-Mechanik die Schwachstelle des Gegners zu treffen und diesem dann die Wirbelsäule aus dem Hals zu ziehen. Eine Art rasante Routine setzt ein und man wird zum wahren Ninja-Cyborg. Zunächst schwächt man den Feind mit harten Kombos und spielt dann Extreme-Fruit-Ninja mit ihm. Als Belohnung gibt es dann Erfahrungspunkte und gefüllte Lebens- und Energieleisten.</p>
<div id="attachment_62277" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-62277" title="rising-5" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-5-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Hand, einen halben Torso oder Cyborg-Eintopf?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer äußert gelungener Aspekt, der Rising Revengeance von anderen Spielen absetzt sind die zuvor genannten fordernden Bosskämpfe. Seit Jahren verliert sich die Videospielindustrie in einem Meer von Kämpfen die einfach nur brachial aussehen und nur auf Spektakel setzen anstatt auf wahre Herausforderung. Früher waren Bosskämpfe eine Abschlussprüfung für den Spieler, um zu testen ob dieser auch gut genug im Spiel aufgepasst hat. Heute wollen die Entwickler einfach nur besser aussehen und tollere Setpieces entwickeln. Rising Revence holt den Spieler wieder auf den Boden der Tatsachen. Beim ersten Durchgang wird man mehrere Anläufe bei den Bossgegnern brauchen und schnell wird einem klar, hier hilft nur Nachdenken, Aufpassen und Lernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei sind diese jedoch niemals frustrierend, mit Ausnahme des letzten Endgegners, der sehr viel Geduld benötigt. Trotzdem, Platinum Games hat hier die perfekte Balance gefunden. Nach mehrmaligem Durchspielen hat man zwar den Dreh raus, aber dann kann man einfach den Schwierigkeitsgrad erhöhen und sich erneut herausfordern. Auch im Gameplay gibt es kleinere Anlehnungen an die Metal Gear Reihe. Einige sinnvoller als andere. So findet man verschiedene Kartons, Ölfässer und Ähnliches unter dem man sich verstecken kann, doch diese braucht man absolut gar nicht. Raiden hat genügend Fähigkeiten in seinem Repertoire, die diese Parallelen zu sinnlosen Gags zerfließen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Stealth-Mechanik hingegen funktioniert ganz gut. Aber auch hierbei handelt es sich nur um Zusatz. Man kann sich an Gegner „heranschleichen“ und diesen dann den Todesstoß versetzen, falls man nicht bemerkt wird. Dies ist ziemlich einfach, da die KI der Gegner nicht gerade einen Höhenflug genießt. Man kann hinter Gegnern herum hopsen, sprinten und lauthals töten, ohne das sie etwas merken. Nicht, dass Raiden Stealth nötig hat. Alle Kämpfe könnte er auch im Sinne Auge um Auge, Schwert um Schwert locker für sich entscheiden. Dennoch ist es eine wohltuende Abwechslung zum Adrenalin gefülltem Kampfsystem.</p>
<div id="attachment_62278" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-6.jpg"><img class=" wp-image-62278 " title="rising-6" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/rising-6-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Run, Ninja RUUUUUUN!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nun kommt jedoch der metaphorische Schwerthieb in den Rücken. Das Kampfsystem funktioniert an sich fantastisch und fließt wie Quecksilber an einem steilen Berghang. Aber die Kamera spielt nicht gerne mit. In vielen Kämpfen verliert man die Übersicht über das Kampfgeschehen, da die Kamera nicht richtig fokussieren kann und besonders bei Bossgegnern dreht man sich im ganzen Raum um diese zu finden. Auch bei der Cutting-Mechanik weigert sich die Kamera oft den gesamtem Körper des Feindes oder wichtige stellen komplett darzustellen. Dies stört den ansonsten tollen Eindruck des kreativen Gameplays teilweise massiv. Aber auch hier gehört Training dazu. Nach den ersten Stunden hat man sich an die Kamera gewöhnt und es klappt besser. Nicht perfekt aber besser.</p>
<p style="text-align: justify;">Metal Gear Rising Revengeance besitzt eine Spielzeit von gerade einmal 6-8 Stunden. Diese schon lächerlich geringe Spielzeit besteht aus linearen Schlauchleveln, die sich ähnlich sehen. Und trotzdem ist dieses Spiel die Bombe geworden, welche die Entwickler versprochen haben. Platinum Games machen ihrem Ruf als Style-Spezialisten alle Ehre und servieren mit Rising Revengeance eines der schnellsten, mitreißendsten und Adrenalin geladensten Spielen der gesamten Konsolengeneration.<a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_empfehlung.png"><img class="alignright size-full wp-image-60155" title="jpg_siegel_empfehlung" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_empfehlung.png" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Story voller Sozialkritik und tiefer Themen trifft auf ein derart motivierendes Kampfsystem, dass man vielleicht doch dem Psychiater davon erzählen sollte. Aber vielleicht sollte man dann doch eher das Spiel zum achten mal durchspielen. Mit Zusatzmissionen, vielen weiteren Waffen, Verbesserungen und einem perfekten Fluss motiviert das Spiel immer wieder dazu die Disk erneut in die Konsole zu legen.</p>
<p style="text-align: justify;">Raiden, die Thematik der Story und die ganzen kleinen Anlehnungen an die Metal Gear Reihe versprühen bei Fans ein nostalgisches Feeling und so macht da s Spiel gleich viel mehr Spaß und genau darum geht es bei diesem Spiel. Metal Gear Rising Revengeance ist brutal und der Gewaltgrad könnte vielen vor den Kopf stoßen, aber man! Es macht verdammt viel Spaß und mehr braucht ein Spiel nicht!</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_halb.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60317" title="stern_halb" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_halb.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60118" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story:</strong> Kojimas bzw. Metal Gears Einfluss macht sich bemerkbar. Kindersoldaten, Kriegswirtschaft, Moral der Wissenschaft, Rache, Sühne, Schuld. Viele bekannte Themen der Serie findet man auch hier, jedoch nie so tiefgreifend und verwirrend.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik:</strong> Inspirationsloses, schlauchartiges Leveldesign trifft auf schnittige Cyborgs und fantastische Kampfanimationen. Matschige Texturen, Kantenflimmern und eigensinnige Schatten verhelfen jedoch nur zu einer soliden Grafikleistung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound:</strong> Bombastische Effekte, grandioser und eingängiger Soundtrack, coole Synchronstimmen. Hier hat Platinum Games alles richtig gemacht&#8230;dieser Soundtrack!!!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay:</strong> Die perfekte Simulation eines Ninja-Cyborgs auf Speed mit unzähligen Tötungsmachinen am Körper. Brutal, böse, fordernd, motivierend und höllisch spaßig. Wär die Kamera ein Teamplayer gäbe es hier nichts auszusetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges:</strong> Lächerliche 6-8 Stunden Spielzeit, dafür aber viele Zusatzmissionen und Gegenständen zu kaufen und zu verbessern. Kaum ein anderes Spiel besitzt einen so hohen Wiederspielwert!</p>
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		<title>Im Test! Tomb Raider</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 17:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Para</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange ist es her, dass wir von der lang bekannten und oft von Fans und Kritikern betitelten „Sex-Ikone“ Lara Croft ein zumindest positives Lebenszeichen vernahmen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Lange ist es her, dass wir von der lang bekannten und oft von Fans und Kritikern betitelten „Sex-Ikone“ Lara Croft ein zumindest positives Lebenszeichen vernahmen. Die abenteuerlustige Archäologin, die im Jahre 1995 ihr Debut mit dem PlayStation 1 Titel “Tomb Raider” feierte, begleitete kommende Konsolengenerationen über die Jahre hinaus und sicherte sich wohl verdient einen Platz unter den bekanntesten Videospiel Helden neben Mario und Solid Snake. Doch diese Zeiten sind lange vorbei, wurde es doch etwas ruhig um die Tomb Raider Spiele. Vor allem der letzte Hauptableger “Tomb Raider: Underworld” schnitt unter den Erwartungen ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Es war klar, dass die Serie sowie Lara überarbeitet und neu aufgezogen werden müssen, um auch Spieler in Zukunft ansprechen zu können. Als schließlich Eidos mitsamt dem Entwickler Crystal Dynamics von Square Enix übernommen wurde, sah das Entwicklerteam die Chance gekommen, ihre lange ersehnte Vision eines neuen Tomb Raiders in die Tat umzusetzen. Das neue Tomb Raider soll einen gänzlich anderen Ton aufsetzen als die Vorgänger, ein neuartiges Gameplay abliefern und so nebenbei auch den Werdegang einer jungen Lara zur mutigen Heldin, wie wir sie kennen, erzählen. Ob Crystal Dynamics dieses Unterfangen geglückt ist oder das Spiel ebenso Schiffbruch erleidet, könnt ihr nun in unserem Review lesen!</p>
<h2 style="text-align: justify;">A Survivor is Born</h2>
<div id="attachment_62232" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Tomb-Raider_2012_06-01-12_001.jpg"><img class="size-medium wp-image-62232" title="TR1" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Tomb-Raider_2012_06-01-12_001-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">I&#8217;ve got a Hangover, wohooo!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Spiel beginnt recht abrupt mit der bereits bekannten Szene aus den ersten Trailern zum Spiel. Die junge und frisch diplomierte Archäologin Lara Croft befindet sich an Board der Endurance auf der Suche nach dem verlorenen japanischen Königreich Yamatai, welches sich irgendwo im Pazifik östlich von Japan befinden soll. Mit dabei ist eine bunt gemischte Crew aus Kollegen und Schiffsleuten. Als das Schiff jedoch in einen Sturm gerät, nimmt die Katastrophe ihren Anfang. Die Endurance wird außeinander gerissen und treibt mitsamt ihrer Crew auf eine mysteriöse unkartierte Insel. Doch damit ist der Albtraum nicht vorbei, denn es scheint als ob sie bereits auf der Insel erwartet wurden. Lara wird am Strand bewusstlos geschlagen und von ihren Freunden getrennt. Kurz darauf findet sie sich gefesselt in einer Höhle mit eigenartigen Schreinen und einer Fülle von dem was wie menschliche Opfer aussieht wieder. Schnell kommt sie in Kontakt mit Anhängern eines eigenartigen Kults, die eine gewisse Sonnengöttin anbeten und eine starke Abneigung gegenüber fremden Leuten hegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was genau hat es mit diesem Kult auf sich? Wer ist diese Sonnengöttin? Und vor allem &#8211; wie kommt man wieder von dieser Insel weg? Lara wird schnell bewusst, dass hinter dieser mit zahlreichen alten Ruinen versehenen Insel mehr steckt als es zuerst den Anschein hat und während sie sich darauf begibt, ihre Freunde zu retten, enthüllt sie nicht nur nebenbei die großen Geheimnisse auf jener Insel, sondern lernt, was es heißt zu überleben.</p>
<div id="attachment_62237" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/8862338693.jpg"><img class="size-medium wp-image-62237" title="TR2" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/8862338693-300x176.jpg" alt="" width="300" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Die erste Nacht auf der Insel</p></div>
<p style="text-align: justify;">Von Anfang an wird klar, in welche Richtung die Entwickler mit ihrer Story gehen wollen. Sie wollen, dass der Spieler mit Lara mitfühlt. Dies gelingt auch &#8211; teilweise. Wenn es aber gelingt, dann mit großer Wirkung. Ein unschuldiges Mädchen, das auf einer von verrückten Kultisten besetzten Insel strandet, da liegt es auf der Hand, dass einige traumatische Erlebnisse mitspielen müssen! Auch wenn es nur solche Momente wie das unglückliche Fallen auf einen rostigen Nagel oder das Erlegen eines Hirsches für Nahrung sind, sie bringen den Spieler unmittelbar näher zum Charakter und das ist gut so. Lara entpuppt sich als Mensch mit sehr ausgeprägtem Charakter, der denkt und fühlt. Am Anfang natürlich etwas zierlich und schreckhaft bringen die Ereignisse auf der Insel sie dazu, über ihren eigenen Schatten zu springen. Es ist insofern eine rührende Geschichte, die zeigt, dass jeder von uns in der Lage ist Großartiges zu leisten, sofern nur etwas Mut vorhanden ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Nicht nur Lara sondern auch die Insel ist versehen mit Geheimnissen und den ein oder anderen kleinen Geschichten. Versteckte Tagebücher geben interessante Information über Personen preis, die vor oder während Laras Aufenthalt auf der Insel leben. Die Spannweite reicht dabei von antiken Gesandten aus China über japanische Soldaten des zweiten Weltkriegs bis hin zu den Kultisten und sogar der eigenen Endurance Crew selbst. Verschollene Relikte werden von Lara untersucht und interpretiert und manche enthüllen bei näherer Betrachtung weitere Geheimnisse oder kleine Nebeninformationen. Durch diese Feinheiten bekommt ebenso die Insel mit all ihren Bewohnern ein Gesicht und lässt die Welt insgesamt einfach glaubwürdiger erscheinen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Kenner der Serie LOST werden vielleicht die ein oder andere Parallele ziehen, doch im Ganzen weiß die Story, wie sie den Spieler in ihren Bann ziehen kann. Anders als besagte Serie schafft die Story es aber nie zu sehr in den Bereich des Übernatürlichen zu stapfen. Es macht einfach Spaß die Geheimnisse und Geschichten der Insel nach und nach aufzudecken und dabei mit zu erleben, wie Lara sich stetig zu jener Heldin formt, die wir von früher kennen (die sexy Aufmachung natürlich ausgenommen).</p>
<h2 style="text-align: right;">Action gewürzt mit einer Prise RPG</h2>
<div id="attachment_62238" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Tomb-Raider-preview-thumb-large.jpg"><img class="size-medium wp-image-62238" title="TR3" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Tomb-Raider-preview-thumb-large-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Vom Jäger &#8230;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein nicht zu unterschätzender Faktor, der die Erkundung der Insel so schmackhaft macht ist neben der Story natürlich auch das ausgezeichnete Gameplay, das vor allem durch die Abwechslung punkten kann. Entspannte Erkundungstouren werden abgelöst durch hitzige Verfolgungsjagden oder Schleicheinheiten. Was diese Vielfalt dabei so außergewöhnlich macht, ist dass die Übergänge nahtlos und natürlich stattfinden. Niemals schafft es das Spiel, den Spieler dabei zu verlieren, was zum Großteil der einfachen und angenehmen Steuerung von Lara zu verdanken ist. Sie bewegt sich natürlich und der Umgebung entsprechend. Wer einmal einen Hang hinunterrollt und von einem brennenden Cockpit verfolgt wird, weiß was gemeint ist. Ab und an trifft man auf ein Qucktime-Event, doch diese halten sich zum Glück sehr in Grenzen und nehmen keineswegs die Überhand im Spiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben Spielen wie Uncharted oder Assassin’s Creed borgt sich Tomb Raider ebenso von Rollenspielen einige Elemente aus, allen voran Open-World Rollenspielen wie zum Beispiel Skyrim. Jedoch ist Tomb Raider keineswegs ein Open-World Spiel, auch wenn es vielleicht beim ersten Blick so aussieht. Die Story selbst ist ein strikter roter Faden, doch die einzelnen Gebiete an sich sind sehr umfangreich gestaltet und bieten viel Raum zum Erkunden. Neben Relikten und Büchern kann Lara auch GPS Signale einsammeln und je nach Areal bestimmte Herausforderungen meistern. Diese Herausforderungen beschränken sich in der Regel auf Gegenstände zum Aufsammeln, Zerstören oder zum Betätigen. Eher Beschäftigungstherapie als eigentliche Herausforderung.</p>
<p style="text-align: justify;">Anhand der Karte werden sämtliche interessanten Orte mittels Legenden aufgezeichnet. Die wohl interessanteste Kategorie dieser Orte sind die sogenannten Tombs (Gräber), quasi die Namensgeber des Spiels. Bis auf eine Handvoll dieser Tombs sind diese aber rein optional und bieten neben einer beeindruckenden Aufmachung und netten Puzzles lediglich Erfahrungspunkte und die Aufdeckung aller noch nicht aufgesammelten Gegenstände.</p>
<div id="attachment_62234" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Tomb-Raider_2012_12-03-12_003.jpg"><img class="size-medium wp-image-62234" title="TR4" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Tomb-Raider_2012_12-03-12_003-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">&#8230; zum Gejagten! Alles ist möglich!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Es wurden Erfahrungspunkte erwähnt, aber Tomb Raider ist doch kein Rollenspiel? Nein, nicht wirklich, aber es beinhaltet durchaus einige Elemente. Erfahrungspunkte werden entweder durch das Töten von Tieren bzw. Gegnern, Ernten von Pflanzen, Lösen von Herausforderungen oder schlicht Weiterkommen in der Story gesammelt. Mit genug Erfahrungspunkten bekommt Lara einen Skillpunkt, den sie dann an sogenannten Camps für 3 Skillbäume verwenden kann: Survival, Hunter und Brawler. Alle 3 Bäume geben bestimmte Boni, sei es im Kampf oder am einfachen Feld. Doch sollte man sich dabei nicht allzu sehr vom „Rollenspiel“-Aspekt blenden lassen, ist es doch ein Leichtes, bis zum späteren Spielverlauf alle 3 Bäume fast vollständig ausgefüllt zu haben. Schade eigentlich, ist gerade mit einem ausgebauten Skillsystem viel Potential für das Gameplay gegeben, wenn man z.B. an Deus Ex: Human Revolution denkt, ein anderes Square Enix Spiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat man einmal ein bestimmtes Relikt vergessen oder eine Herausforderung noch nicht gemeistert, wird einem die Möglichkeit gegeben, an den Camps eine Schnellreise zu bereits besuchten Orten zu machen, was sehr angenehm ist, da sich vor allem ungeduldige Spieler so zuerst einmal auf die Story konzentrieren können und Optionales, falls sie noch Lust haben, so nachholen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kämpfe in Tomb Raider sind so wie man es mittlerweile von vielen anderen Shootern in dritter Person kennt &#8211; hinter Kisten verstecken und schießen. Positiv hierbei ist, dass Lara automatisch in Deckhaltung geht und man selbst nicht den Befehl dazu geben muss. Parallel dazu erhält man ebenso die Fähigkeit, an Gegner anzuschleichen und sie heimlich auszuschalten &#8211; für mehr Erfahrungspunkte versteht sich. Nicht selten kommt Lara in die Situation, wo sie sich mit Waffengewalt durch Gegner schießen muss. Manche werden vielleicht etwas genervt stöhnen, wenn sie &#8220;schon wieder Horden an Menschen umnieten&#8221; müssen. Was hier jedoch dabei hilft, ist zum einen eine sehr intelligente Gegner KI, die sich mehr als zu helfen weiß und die Tatsache, dass oft der subtile Weg in diesen Kämpfen besser als der offene ist. Ein Gefecht im offenen Feuer überlebt man selbst auf normaler Schwierigkeitsstufe nur wenige Sekunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr Waffenarsenal beschränkt sich auf ganze 5 Waffen, die wären: Bogen, Pistole, Sturmgewehr, Schrotflinte und ein Eispickel. Anders als noch bei alten Tomb Raider Spielen verliert Lara jedoch eine ihrer zwei Pistolen. Die neue markante Waffe für Lara ist diesmal der Bogen, eine nicht minder tödliche Waffe und die mit Abstand Nützlichste, da sie im späteren Spielverlauf einige nette Zusatzfunktionen bekommt, die jedoch besser nicht gespoilert werden. Der Bogen sowie der Eispickel sind neben dem Kampf auch für das Vorankommen am Gelände gut. Ausgehöhlte Stellen an der Wand eignen sich mit dem Pickel zum Klettern und der Bogen ist in der Lage Seile zu schießen, an denen Lara anschließen klettern kann. Ihre Ausrüstung lässt sich ebenso aufwerten. Dies geschieht durch Ersatzteile, die verstreut im Spiel auffindbar sind oder von Leichen geplündert werden. Bestimmte Verbesserungen einer Waffe verlangen eine bestimmte Summe an solchen Teilen, die mit der Anzahl an bereits gemachten Aufwertungen natürlich steigt. Diese Verbesserungen beinhalten das, was sich die meisten Shooter erprobten Spieler denken können, nämlich höhere Munitionskapazität, höhere Schaden, schnelleres Nachladen, etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu guter letzt das wohl markanteste neue Talent der jungen Lara: der Survival-Instinct. Da es keine Radars oder Minikarten gibt, ist Lara auf diesen angewiesen, um wichtige Orte in ihrer Umgebung finden zu können. Missionsziele, Gegner oder interagierende Gegenstände werden auf eigene Art in der ansonsten entsättigten Umgebung hervorgehoben. Dieses Feature ist jedoch genauso beeindruckend, wie es leider auch billig ist, da es das Spiel an vielen Stellen doch zu einfach macht. Eine mögliche Option, die den Modus vielleicht für einen zweiten, härteren Durchgang verbietet, wäre mehr als gewünscht!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wunderschön und doch gefährlich</h2>
<div id="attachment_62235" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Tomb-Raider_2013_02-25-13_007.jpg"><img class="size-medium wp-image-62235" title="TR5" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Tomb-Raider_2013_02-25-13_007-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Wunderschönes und kreatives Setting &#8230;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Entwickler gaben sich sichtlich Mühe, die Insel so lebendig aber auch mysteriös wie möglich zu gestalten. Die Tombs sehen ehrfürchtig aus und so manche Ruinen erdrücken einen glatt durch ihr hohes Alter. Die Insel erweckt ein Gefühl des Forscherdrangs aber gleichzeitig der Erleichterung, dass man nicht selbst auf ihr gestrandet ist. Die Szenerie wird untermalt von einer Musik, die nicht zu sehr auffällt und bestimmte Szenen und Begegnungen die perfekte Atmosphäre gibt. Trifft Lara auf Gegner wechselt diese oft in einen Ton, der vergleichbar mit denen von Horrorfilmen ist, der zusätzliche Spannung aufbauen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Charaktere sind sehr detailiert und kitzeln dabei wohl das letzte heraus, was von der Konsolengeneration noch übrig bleibt. Besonders lobenswert ist hierbei das neue Design von Lara, deren Aussehen im Gegensatz zu einem anderen Reboot nicht Gefahr läuft, die Fans zu verärgern. Die neue Lara mag vielleicht nicht so viel „Femininität“ besitzen wie die alte, dafür aber bekam sie einiges an Menschlichkeit und Glaubwürdigkeit hinzu. Bis auf den Prolog sieht man Lara eigentlich immer entweder mit Dreck oder Blut verschmiert und in Anbetracht der Ereignisse im Spiel ist das alles andere als befremdlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso mit dem unglücklichen Ableben von Lara scheuten die Entwickler nicht, manche ihrer Tode durch schmerzhafte bis sogar brutale Szenen zu verdeutlichen. Insgesamt nahm das Spiel in solchen Belangen stark an Realität zu &#8211; die Art von Realität, welche man auch im echten Leben erwartet, wenn zum Beispiel jemandem mit der Pistole von nahem ins Gesicht geschossen wird. Das Spiel hat sich daher das ab 18 Siegel durchaus verdient. Leute, die etwas empfindlich auch solche Szenen reagieren, sollten das Spiel mit Bedacht spielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Positiv hervorzuheben ist auch das HUD im Spiel, welches sich nur einschaltet wenn es auch gebraucht wird. Vorbei ist die Zeit, bei der immer und überall Leben, Munition, etc. an Rändern gezeigt wird. Diese Zahlen treten nämlich nur in Erscheinung, wenn sie auch gebraucht werden, z.B. wenn Lara eine bestimmte Waffe einsetzt.</p>
<h2 style="text-align: right;">Keineswegs ein Schiffbruch!</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/jpg_siegel_empfehlung.png"><img class="wp-image-62242 alignleft" title="jpg_siegel_empfehlung" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/jpg_siegel_empfehlung.png" alt="" width="154" height="154" /></a>Tomb Raider ist ein Actionspiel, das sich nur wenige entgehen lassen sollten. Hier und da gibt es vielleicht verbesserungswürdige Sachen, aber nichts von alledem ist wirklich als schlecht zu empfinden, geschweige denn schmälert es den Spielspaß. Mit abwechslungsreicher Action, einer Insel zum erkunden und nicht zu vergessen ebenso einer packenden Story, die für nicht wenige Stunden Spielspaß sorgt, ist Tomb Raider defintiv nicht nur ein Spiel für Hobby-Archäologen und verträumte Schatzjäger. Das Spiel macht Spaß &#8211; von Anfang bis Ende. Crystal Dynamics haben einen großartigen Job vollbracht, die Heldin der Neunziger in das neue Jahrzehnt zu versetzen. Wenn so die neue Ära für Tomb Raider beginnt, kann in Zukunft nichts schlechtes dabei rauskommen!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62241" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png"><img title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-62240" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story</strong> &#8211; Eine Insel die zum Erkunden einlädt, auf ihr eine Heldin zum Verlieben und Mitfühlen</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay</strong> &#8211; Abwechslungsreiche Stellen im Spiel gemischt mit vielen Sachen zum freien Erkunden und Aufsammeln. Das Skillsystem könnte etwas Ausbau vertragen</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik</strong> &#8211; Wunderschöne Szenerie und sowohl detaillierte, als auch lebendige Charaktere</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound</strong> &#8211; Musik, die das Spiel gut untermalt und die richtige Atmosphäre verleiht</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges</strong> &#8211; Neben einer freischaltbaren Bilder- und Modellgalerie besitzt das Spiel ebenfalls einen Multiplayer Modus. Dieser ist jedoch nur sehr dürftig gehalten und wird deshalb nicht im eigentlichen Review behandelt, da er lediglich dem Singleplayer Modus zu unrecht die Wertung runterdrücken würde.</p>
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		<title>Im Test! Dynasty Warriors 7: Empires</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 17:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robertastic</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dynasty Warriors 7: Empires]]></category>
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		<description><![CDATA[Während sich die Spielserie Dynasty Warriors ganz der Action verschreibt, fügt der Zusatz Empires dem ganzen Spielprinzip strategische und politische...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während sich die Spielserie Dynasty Warriors ganz der Action verschreibt, fügt der Zusatz Empires dem ganzen Spielprinzip strategische und politische Nuancen hinzu. Ab dem vierten Titel etablierte sich dieses Spin-Off als elementarer Zusatz zu den nachfolgenden Spielen. Zuletzt erschien in Europa Dynasty Warriors 7 sowie die ausgefeiltere Variante Dynasty Warriors 7 Xtreme Legends, worauf nun das strategische <strong>Dynasty Warriors 7: Empires</strong> folgt. Vor kurzem ist in Japan bereits mit Dynasty Warriors 8 der achte Ableger der Spielserie erschienen, widmen uns aber dem vierten Titel der Empires-Reihe und prüfen diesen auf Herz und Nieren.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Story? Gibt es, im Kompendium!</h2>
<div id="attachment_62126" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Dynasty-Warriors-7-Empires-Test-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-62126" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Dynasty-Warriors-7-Empires-Test-1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Der Schein trügt&#8230;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach einem beeindruckenden Vorspann, in welchem mit Waffen herumgewirbelt und Verhandlungstische zerspaltet werden, folgt ein ernüchterndes Menü. Lediglich ein Spielmodus ist zu spielen – der Empire-Modus. Zwar stehen verschiedene Ausgangsszenarien aus der chinesischen Geschichte mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zur Auswahl, wie beispielsweise die Rebellion der Gelben Turbanen um 184 n. Chr., die Eliminierung von Dong Zhou um 190 n. Chr. oder der Kampf von Chibi um 208 n. Chr., doch bis auf die Fraktionen, Kontrahenten und gegebenenfalls historischen Schlachten unterscheiden sich die Szenarien überhaupt nicht voneinander.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztendlich geht es stets darum, China zu vereinen. Insbesondere für Neulinge der Serie dürfte dies enttäuschend sein. Als kleiner Trost steht ein Kompendium bereit, welches Fakten um die Geschichte, Gebiete, Figuren und Gegenstände der chinesischen Region bereit hält. Das Problem hierbei: Alles ist auf Englisch. Da das Spiel zudem von einem notwendigen Tutorial Gebrauch macht, wäre eine Lokalisierung keine schlechte Idee gewesen. Positiv zu bemerken ist allerdings das beiliegende Handbuch in deutscher Sprache. Einige investierte Minuten in diesem lassen keine grundlegenden Fragen mehr aufkommen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was können wir dann machen?</h2>
<div id="attachment_62127" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Dynasty-Warriors-7-Empires-Test-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-62127" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Dynasty-Warriors-7-Empires-Test-2-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Der grafische Höhepunkt in den Strategiephasen.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der kaum vorhandene Plotgehalt wird durch ein großes Maß an Freiheit kompensiert. Dies beginnt bereits mit der Auswahl des Charakters. Diese sind in drei größere Kategorien zu unterteilen: Herrscher, Offiziere und Freie Offiziere. Als Herrscher besitzt ihr zwar eine große Verantwortung und quasi euer Reich mit eigener Verantwortung selbst steuern, wohingegen ihr als untergebener Offizier weitaus weniger Einfluss besitzt, aber durch das Erfüllen von Aufträgen eures Herrschers könnt ihr an Ruhm und Ansehen gelangen. Freie Offiziere sind zusätzlich an keine Nation gebunden und können ihren Herrscher frei wählen. Ebenso ist es ihnen möglich, ein Gebiet einzunehmen und ein eigenes Banner zu hissen und damit ein eigenes Reich zu gründen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Spielablauf erstreckt sich in Monaten und Jahren und wird in drei Phasen geteilt: Kriegsrat, Strategiephase und Kämpfe. Zweimal im Jahr, im Januar und Juli, führt jede Nation einen Kriegsrat. In diesem beschließt der Herrscher die Pläne für das nächste Halbjahr. Es kann geplant werden andere Gebiete zu erobern, eine Invasion gegen ein Gebiet zu planen, Beziehungen zu anderen Nationen aufzubauen oder den Wohlstand der eigenen Nation zu stärken. Höherrangige Offiziere können zwar Alternativen zum Plan ihres Herrschers vorschlagen, die endgültige Entscheidung liegt allerdings allein beim Herrscher.</p>
<p style="text-align: justify;">Daraufhin folgt die Strategiephase – der Kern des Spiels. Jede Aktion benötigt einen Monat. Weiterhin benötigen viele Aktionen weitere Ressourcen, wie Nahrung, Informationen und Geld. Alleine Herrschern ist es erlaubt, Politiken einzuführen und Personal einzustellen oder zu entlassen. Offiziere, aber ebenso auch Herrscher, können diplomatische Beziehungen pflegen und Tribute fordern, aber auch Freundschaften pflegen und Truppen heilen. Je nachdem, welche Aktionen ihr ausführt, vermehrt sich euer Ruhm unterschiedlich. Folgende Typen sind zu unterscheiden: Tapfer, Weise, Gütig, Methodisch, Wohlhabend und Böse. Mit unterschiedlichen Ausprägungen stehen neue Befehle und gegebenenfalls auch neue Stratageme zur Verfügung. Stratageme können im Kampf nützliche Effekte hervorbringen, aber auch dazu dienen, den überlegenen Herrscher von den eigenen Ansichten zu überzeugen, später mehr zum Einsatz im Kampf.</p>
<p style="text-align: justify;">Während der Strategiephase können auch die eigenen Kommunen besucht werden. Dort können nützliche Items und Waffen gekauft werden. Das Sortiment erweitert sich dabei, je mehr der Herrscher in Ausrüstung investiert. Unter bestimmten Bedingungen können auch Reittiere erworben werden. Herrscher können hier auch ihren Strategiesaal neu renovieren lassen. Im Grunde seid ihr frei in euren Entscheidungen. Ihr könnt freundliche Beziehungen aufbauen, mit genügend Freundschaftspunkten kann sogar geheiratet werden, ebenso können Schwurbruderschaften geschlossen werden. Andererseits könnt ihr auch euer Land verraten und eure eigenen Ziele verfolgen. Wenn ihr als Offizier allerdings eine Karriere anstrebt, solltet ihr die euch vom Herrscher aufgetragene Missionen erfüllen. Diese bringen nämlich Belohnungen und Beförderungen. Trotz der großen Entscheidungsfreiheit gestaltet sich die Strategiephase als sehr eintönig. Es müssen lediglich Entscheidungen in Menüs getroffen werden, Szenen zwischen diesen gestalten sich zumeist in einzeiligen Wortgefechten in ausschließlich japanischem Originalton mit Porträts der Beteiligten. Im aktuellen Konsolenzeitalter sollte man hier grafisch zumindest etwas mehr bieten können.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Schnapp‘ dir die Flagge – oder die Basis</h2>
<div id="attachment_62128" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Dynasty-Warriors-7-Empires-Test-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-62128" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Dynasty-Warriors-7-Empires-Test-3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Von Strategie zu Action</p></div>
<p style="text-align: justify;">In jedem Monat kann eine Invasion oder ein Gefecht ausgeführt werden. Beide gestalten sich gleich, doch beim Sieg in einer Invasion wird das Gebiet des Gegners eingenommen. Ein Gefecht erinnert an einen Übungskampf, allerdings gelingt eine Invasion nach einem erfolgreichen Übungskampf leichter. Bevor ein Kampf allerdings startet, gilt es, sich auf diesen vorzubereiten. Der Herrscher kann sein ganzes Gefolge mit sich führen, wohingegen Offiziere in dieser Hinsicht eingeschränkt sind. Diese können nur Ehepartner und Schwurbrüder mit in die Schlacht ziehen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso können im Vorbereitungsbildschirm Waffen ausgerüstet werden. Im Kampf können bis zu zwei Waffen ausgerüstet werden, die man im Ernstfall per Knopfdruck wechseln kann. Jede Figur ist zudem mit einer Waffengattung besonders begabt, die sich auszunutzen lohnt. Weiterhin können mit den verschiedenen Waffenarten schwache sowie starke Angriffe ausgeführt werden, wobei jede Gattung über ihre eigenen Comboketten verfügt. Mit den bevorzugten Waffen können Figuren individuelle EX-Angriffe einsetzen. Der ebenso individuelle Musou-Angriff ist eine weitere Möglichkeit, verheerenden Schaden anzurichten, ist allerdings an die Musou-Anzeige gebunden. Diese füllt sich bei ausgeteiltem und erlittenem Schaden sowie bei einer kritischen Gesundheitsanzeige. Jeder Charakter verfügt über zwei Musou-Angriffe – einen zu Land und einen im Sprung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kämpfe gestalten sich in einem Capture-the-Flag-Stil. Auf einem weiträumigen Spielfeld sind mehrere Stützpunkte beider Kontrahenten verteilt. Der Herausforderer muss sämtliche gegnerischen Stützpunkte innerhalb einer bestimmten Zeit erobern, andernfalls können die Verteidiger einen Sieg davontragen und ihr Gebiet erfolgreich verteidigen. Jeder Offizier besitzt hunderte Soldaten an jedem Stützpunkt, darunter auch Kapitäne. Werden sämtliche Kapitäne niedergeschlagen, wird eine Basis ohne Weiteres erobert. Doch Obacht, der Gegner versucht häufig zu kontern. So kann es auch vorkommen, dass die Gegner eure ursprünglichen Stützpunkte erobern, während ihr euch diesem widmet. Natürlich gesellen sich zum Fußvolk auch feindliche Herrscher und Offiziere, die eine ebenbürtige Herausforderung darstellen. Einen entscheidenden Vorteil können hier die bereits behandelten Stratageme bringen. Unter anderem können diese die eigenen Attribute erhöhen oder den Gegner auf unterschiedliche Weise schwächen. Einige können auch als Fallen platziert werden, um Feinde präventiv aufzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Schwimmen durch Wasserstellen und das Schaffen von Höhenvorteilen durch Sprünge kann ebenso strategische Vorteile hervorbringen. Obwohl die Schlachten sich insgesamt ähneln, stellen sie den interaktivsten Teil des Spiels dar. Im Gegensatz zu den übrigen Strategiephasen kommt hier auch die Grafik zur Geltung. Diese ist zwar nüchtern gestaltet und kein nennenswerter Höhepunkt der Konsole, doch die bunten Effekte bei den speziellen Techniken unterstützen den spaßigen Stressabbau ungemein. Auch die musikalische Untermalung fällt wenig auf, passt aber durch die Mischung traditionell chinesisch orientierter Musik und Rock dennoch sehr gut zu diesem Titel.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Gimmicks zum Hauptspiel – Offline und Online</h2>
<div id="attachment_62129" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Dynasty-Warriors-7-Empires-Test-4.jpg"><img class="wp-image-62129 " src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Dynasty-Warriors-7-Empires-Test-4-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz nach euren Wünschen.</p></div>
<p style="text-align: justify;">So ganz ist es mit Empire-Modus nicht getan. Zwar ist der Empire-Modus die einzig mögliche Spielvariante, mit dem Edit-Modus und dem Extra-Modus sind weitere Gimmicks zum Hauptspiel zu entdecken. Im Edit-Modus könnt ihr eigene Figuren erstellen. Der Bau beginnt dabei bereits mit Körperbau und –größe. Ganz gleich, ob dick, dürr, klein, riesig – hier werden keine Grenzen gesetzt. Auch die Haarpracht lässt sich aus unterschiedlichen Frisuren und Farben zusammenstellen. Schließlich kann die eigene Kreation mit fünf verschiedenen Kleidungsstücken bekleidet werden. Zum Schluss gilt es, Gesinnung, Kampfstil, bevorzugte Waffenarten und Musou-Angriffe zu bestimmen. Die fertigen Charaktere können auch im Hauptspiel eingesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">In den normalen Szenarien können sie lediglich als Offiziere angeworben werden. Eine Ausnahme stellt das Szenario „A Gathering of Heroes“ dar. In diesem können die Fraktionen und Charaktere frei festgelegt werden. Auf diese Weise können auch die erstellten Figuren als Herrscher fungieren. Das zweite Gimmick ist der Extras-Modus. Hier können Teams aus bis zu fünf erstellten Charakteren zusammengestellt werden. Einerseits können diese im Szenario „A Gathering of Heroes“ eingesetzt werden, andererseits können diese online anderen Spielern zur Verfügung gestellt werden. Ebenso könnt ihr natürlich auch Figuren und Teams von fremden Spielern auf euren Speicherstand laden. Online sowie offline lässt sich auch gegen einen zweiten Spieler antreten, allerdings auch kooperieren. Im Kooperationsmodus gilt es erneut, China zu vereinigen, wohingegen im Ranglistenkampf derjenige gewinnt, der die meisten Einheiten erledigt. Sehr positiv anzumerken ist, dass beim Onlinespiel Voice-Chat möglich ist, was insbesondere bei Kooperationen äußerst nützlich ist, um sich zu besprechen. Für den langanhaltenden Spielspaß werden in Zukunft zusätzliche Inhalte zu neuen Kostümen, Stimmen und sogar Szenarien veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png"><img class="alignleft  wp-image-60623" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png" alt="" width="140" height="140" /></a>Insgesamt ist Dynasty Warriors 7 Empires ein solider Titel. Wer allerdings mit diesem Titel neu in die Spieleserie einsteigen möchte, sollte es sich vielleicht überlegen mit der Hauptreihe einzusteigen. Die Story ist bei diesem Titel lediglich als wenige Zeilen Text enthalten. Dynasty Warriors 7 Empires besitzt zwar einen ausgeklügelten Rhythmus zwischen haarfeiner taktischen Finesse und epischen Schlachten, doch nicht immer spiegeln sich diese in Grafik und Sound wieder. Ebenso eignet sich ein einzelner Spielmodus eher für Spiele zwischendurch anstatt für endlose Stunden am Stück, wenn dieser Modus sich auch für zwei Spieler besonders gut eignet.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60118" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png"><img src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story</strong>: Theoretisch vorhanden, wird aber vom Spiel nicht angewandt. Historische Ereignisse lediglich in Text nachzulesen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay</strong>: Abwechslungsreiche Mischung aus Strategie und Action, auch zu zweit spielbar – online und offline. Nur ein Modus spielbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik</strong>: In Strategiephasen sehr antik angewandt, in Kämpfen solide mit bunten Effekten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound</strong>: Mischung aus chinesischer Tradition und Rock, japanischer Originalton. Nicht herausragend, aber gute Symbiose.</p>
<p style="text-align: right;"><em>getestet von Robertastic</em></p>
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		<title>Im Test! Castlevania: Lords of Shadow &#8211; Mirror of Fate</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 16:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwiebelritter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate]]></category>
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		<description><![CDATA[Uns stehen düstere Zeiten bevor, denn Konami und Mercury Steam lassen erneut den Graf der Finsternis auf Gamer los. Gleich zweimal werden wir in diesem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Uns stehen düstere Zeiten bevor, denn Konami und Mercury Steam lassen erneut den Graf der Finsternis auf Gamer los. Gleich zweimal werden wir in diesem Jahr in den Genuss der Castlevania-Serie kommen und während Lords of Shadow 2 wohl erst in der zweiten Jahreshälfte erscheinen wird, ist „der kleine Bruder“ seit einigen Tagen erhältlich. Mit <strong>Castlevania: Lords of Shadow &#8211; Mirror of Fate</strong> erscheint der erste 3DS-Ableger der Serie und weicht dabei &#8211; wie der Name schon vermuten lässt &#8211; vom typischen „Metroidvania“ ab. Ob das eine kluge Entscheidung war und wieviel Castlevania im Metzelabenteuer übrig geblieben ist, lest ihr in unserem Test!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Das Erbe eines Belmonts</h2>
<p style="text-align: justify;">Mit Castlevania: Lords of Shadow erlebte die Serie 2010 einen ordentlichen Tapetenwechsel, denn das spanische Entwicklerstudio Mercury Steam entwickelte mit dem Titel kein weiteres Sequel, sondern eine Neuinterpretation, die bei Stunde Null anfing und noch vor der Schreckensherrschaft von</p>
<div id="attachment_62061" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Castlevania-Mirror-of-Fate-Test_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-62061" title="Castlevania Mirror of Fate-Test_1" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Castlevania-Mirror-of-Fate-Test_1-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Hereinspaziert, das Schicksal hat geladen!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dracula spielt. Ein zentrales Element der Lords of Shadow-Serie spielt die Bruderschaft des Lichts, ein Ritterorden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Böse in der Welt zu bezwingen. Die Familie Belmont zählt sich seit jeher zu den Mitgliedern des Ordens und so wird Gabriel Belmont, der Protagonist aus Lords of Shadow, losgeschickt um den Grund für die Unruhen der letzten Zeit zu finden. Wir möchten an dieser Stelle nicht zuviel verraten und widmen uns daher wieder Mirror of Fate.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses erzählt die Geschichte zu verschiedenen Zeitpunkten aus der Sicht von verschiedenen Figuren. Das Spiel ist in drei Akte unterteilt und so spielt ihr neben Gabriel Belmont auch Simon Belmont, Trevor Belmont und Alucard. Letztere drei stehen im Mittelpunkt des Geschehens und verfolgen alle ein eigenes Ziel, welches jedoch jeden Einzelnen in die Arme des Fürsten der Finsternis treibt. Auf ihrem Weg treffen zudem alle auf ein seltsames, maskiertes Wesen, welches sie durch die verwinkelte Burg führt. Hin und wieder kreuzen sich die Wege der Charaktere, wobei ihr aber immer nur einen Charakter steuert. Auch ansonsten gibt es mehrere Stellen im Spiel, die erst nach dem Durchspielen aller drei Akte aufgeklärt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Gabriel spielt man nur während eines Tutorials direkt zu Beginn des Spiels, da er eine besondere Rolle spielt, die Kennern von Lords of Shadow bereits bekannt sein dürfte. Das „Geheimnis“ wird jedoch bereits nach wenigen Minuten gelüftet, weshalb auch Serienneulinge problemlos in die Story einsteigen können.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Das etwas andere Metroidvania</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits oben erwähnt, brachte Mercury Steam viele Neuheiten in die Serie und entfernte sich damit von dem Bild, für das die Serie viele Jahre bekannt war. Der erste Ableger der Lords of Shadow-Reihe war deutlich Action-lastiger und musste sich daher Vergleiche mit Titeln wie God of War und Bayonetta gefallen lassen. Doch wie sieht es dahingehend bei Mirror of Fate aus? Hier hat man sich für einen Kompromiss entschieden und ein etwas anderes Metroidvania geschaffen. So spielt sich der Titel fast wie ein klassischer Serienableger, baut aber gleichzeitig viele Elemente aus dem Vorgänger ein. Zwar lauft ihr in Mirror of Fate wieder durch zweidimensionale Levels und nicht durch dreidimensionale Schlauchlevel, aber zumindest in Sachen Action hat man es hier mit einem vollwertigen Lords of Shadow zu tun.</p>
<div id="attachment_62062" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Castlevania-Mirror-of-Fate-Test_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-62062" title="Castlevania Mirror of Fate-Test_2" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Castlevania-Mirror-of-Fate-Test_2-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ob wir es hier wohl mit Freund oder Feind zu tun haben?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Denn neben der gewohnten Kampfansicht von der Seite, gibt es auch immer wieder besondere Ausnahmen wie beispielsweise Quick Time-Events. Beim Kämpfen gegen einen Untoten, Vampir oder sonstigem Wesen der Dunkelheit kommt es aber immer wieder mal vor, dass ein Gegner verwirrt ist und aufleuchtet. Das ist dann euer Moment, um den Gegner stilvoll den Rest zu geben. Mit der R-Taste des 3DS könnt ihr dann nämlich einen besonderen Angriff starten, der nicht nur optisch sehr beeindruckend inszeniert ist, sondern auch immer mit dem Tod des Feindes endet.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das Kampfsystem von Mirror of Fate bietet noch viel mehr. Jeder Charakter findet während seines Abenteuers gewisse Gegenstände oder Kräfte, die ihm im Kampf oder beim Erkunden des Schlosses helfen. So kann sich Alucard, vorausgesetzt ihr habt die Fähigkeit gefunden, beispielsweise in einen Werwolf verwandeln, wodurch er nicht nur stärker im Kampf ist, sondern auch spezielle Türen öffnen kann. Die Anzahl dieser Fähigkeiten und ihre Funktionen variieren von Charakter zu Charakter. Zusätzlich dazu erhält auch das Kampfkreuz, eure Waffe, im Verlauf eines Aktes Upgrades, die neue Fähigkeiten ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Abgerundet wird das Ganze durch ein echtes Levelsystem. Anders als im Vorgänger steigen eure Figuren nämlich Level auf und erlernen dadurch neue Fähigkeiten. Um einen Level aufzusteigen müsst ihr selbstverständlich Erfahrung sammeln, wofür es in Mirror of Fate drei Möglichkeiten gibt. Die erste und einfachste Art ist es natürlich, Gegner zu besiegen, wovon es in dem Spiel mehr als genug gibt. Doch auf eurer Reise trefft ihr auch immer wieder auf verstorbene Ordensritter, die eine letzte Botschaft mit sich tragen. Sobald ihr diese Botschaften gelesen habt, werdet ihr ebenfalls mit Erfahrung belohnt. Die dritte und seltenste Art um an Erfahrungspunkte zu gelangen, ist der Weg über Rätsel.</p>
<p style="text-align: justify;">Mirror of Fate enthält trotz vieler Action auch wieder eine Menge Rätsel, wobei man allerdings nur für zwei besonders komplexe Erfahrung erhält. Doch ihr braucht nun keine Angst haben, auch wenn die beiden Rätsel sehr komplex wirken und gelöst werden müssen, sind sie machbar. Falls ihr euch trotzdem die Zähne daran ausbeißen solltet, könnt Tipps von einem verstorbenen Ordensritter erhalten. Nehmt ihr diese allerdings an, erhaltet ihr nach dem Lösen des Rätsels nicht mehr die gesamte Menge an Erfahrungspunkten, sondern nur noch einen Teil davon. Generell muss man aber sagen, dass das Levelsystem sehr simpel aufgebaut und eigentlich nur ein netter „Zusatz“ ist.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Der harte Weg nach oben</h2>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg zur Spitze des Schlosses müsst ihr euch einigen Gefahren und Gegnern stellen und ihr werdet dabei sprichwörtlich tausend Tode sterben. Denn auch in puncto Schwierigkeit darf sich Mirror of Fate ein echtes Castlevania nennen. Die Schwierigkeit liegt vor allem darin, dass gegnerische Angriffe oder Fehltritte im Schloss mit hohen Schäden bestraft werden. Hinzu kommt, dass ihr wie im Vorgänger nur an bestimmten Punkten im Spiel Lebenskraft und Magie auffüllen könnt. Diese Jung- und Magiebrunnen sind zwar meistens fair verteilt, doch können sie nicht jederzeit benutzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Habt ihr euch einmal daran erfrischt, dauert es eine Weile, bis ihr sie erneut verwenden könnt. In der Zwischenzeit seid ihr auf euch gestellt und gerade in den Rollen von Simon und Alucard könnt ihr nur auf ein verstecktes Brathähnchen hoffen. Ihr habt richtig gehört, neben Munition für Waffen könnt ihr auch essbares Geflügel in Fässern finden, welches den gleichen Effekt wie ein Jungbrunnen hat und eure gesamte Energie auffüllt. Kleine Mahlzeiten wie diese sind aber absolute Ausnahmen und werden euch auf dem Weg zu Dracula nur wenig helfen.</p>
<div id="attachment_62063" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Castlevania-Mirror-of-Fate_Test-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-62063" title="Castlevania Mirror of Fate_Test-3" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Castlevania-Mirror-of-Fate_Test-3-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Dieser Kollege wird euch das Leben schwer machen. Die Bosse sind noch übler!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine besondere Schwierigkeit stellen natürlich die Bosskämpfe dar, die zumindest wir nie ohne einen Bildschirmtod überstanden haben. Hier wird alles von euch  abverlangt und ihr müsst alles berücksichtigen. Ihr müsst zunächst eine Strategie entwickeln und dabei des Öfteren auch genau auf die (begrenzte) Umgebung achten. Kopfloses Draufhauen wird euch hier keinen Schritt weiter bringen. Nicht selten wird in den Bosskämpfen ein bisschen Geschicklichkeit von euch abverlangt. Zum Beispiel müsst ihr in einem Kampf einen Weg durch einen mehrschichtigen „Panzer“ finden, um den Gegner den letzten Schlag zu versetzen. Die einzelnen Hüllen haben dabei jeweils eine offene Stelle und ihr müsst den richtigen Zeitpunkt erkennen, damit ihr all diese passieren könnt. Das Adrenalin aus dem vorhergegangenen Kampf wird das Ganze aber nicht erleichtern. Die Bosskämpfe sind eine gute Überleitung, denn trotz der vielen Bildschirmtode die ihr erleben werdet, ist das Spiel nie unfair und kommt dem Spieler sehr entgegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Kampf gegen Endgegner gibt es mehrere „Speicherpunkte“ die als Zwischenstopps fungieren. Hat der Gegner euch also besiegt, müsst ihr nicht von vorne anfangen, sondern eben beim letzten dieser Speicherpunkte. Danach startet ihr mit verhältnismäßig hoher Energie (natürlich nicht mit kompletter) vom letzten dieser Speicherpunkte, weshalb man eigentlich nie an einem Endgegner verzweifelt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Kämpfe nicht fordernd sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich dazu kann sich eure Lebens- und Magieenergie im Laufe der Zeit erhöhen, dafür müsst ihr das Schloss allerdings ganz genau untersuchen. Anders als im Vorgänger, wo man nämlich zuerst eine entsprechende Anzahl von Edelsteinen finden musste, findet ihr diesen Bonus in Mirror of Fate in Schatztruhen. Ihr solltet daher unbedingt die Augen danach offen halten.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Schaurig schöne Gruselatmosphäre</h2>
<div id="attachment_62064" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Castlevania-Mirror-of-Fate-Test_4.jpg"><img class="size-medium wp-image-62064" title="Castlevania Mirror of Fate-Test_4" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/Castlevania-Mirror-of-Fate-Test_4-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Tolle Tür, oder? Was sich dahinter wohl verbirgt?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn es in Mirror of Fate nur einen Schauplatz, nämlich Draculas Schloss, geben mag, so sind die vielen Räume doch sehr unterschiedlichaufgebaut. Vom Rummel, über ein Theater, bis hin zur Küche ist alles vorhanden und wirkt dazu noch liebevoll und detailliert gestaltet. Optisch kann man bei Mirror of Fate nicht viel bemängeln. Geschmacksache dürften aber eindeutig die Zwischensequenzen sein, die fast im Alleingang dieGeschichte des Spiels erzählen. Diese werden in einem düsteren Cel Shading-Look präsentiert, wobei die Dialoge nicht optimal umgesetzt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar sind die Gespräche gut vertont worden, aber so etwas wie Lippensynchronität gibt es fast gar nicht, was stellenweise etwas seltsam aussieht. Die Bosskämpfe hingegen sind großartig inszeniert und bis zum Ende ein Fest für Grafikliebhaber. Grafisch überzeugt der Titel also weitestgehend und auch am Sound gibt es nichts auszusetzen. Dieser umfasst eine weite Bandbreite und hat daher sowohl sanfte als auch brachialere Klänge in petto, die natürlich immer der Stimmung und dem Geschehen entsprechend eingesetzt werden.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_empfehlung.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-60155" title="jpg_siegel_empfehlung" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_empfehlung-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Kommen wir also zum Fazit unseres Ausflugs durch Draculas Schloss! Die Wartezeit auf ein neues Castlevania war lang, doch Castlevania: Lords of Shadow &#8211; Mirror of Fate ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich warten doch noch lohnen kann. Die Geschichte knüpft je nach Charakter mehr oder weniger direkt an die Ereignisse von Castlevania: Lords of Shadow an und lässt dadurch genügend Platz für die Story von Castlevania: Lords of Shadow 2, welches im Laufe des Jahres erscheinen soll. Anfangs wirken die Zusammenhänge zwischen den drei bzw. vier Charakteren noch sehr verschwommen, doch am Ende betrachtet man die Ereignisse aus einem ganz anderen Blickwinkel und sortiert nochmal alles im Kopf.</p>
<p style="text-align: justify;">Spielerisch bleibt sich Mercury Steam weitgehend treu, beweist aber auch, dass man klassischere Castlevanias abliefern kann. Grafisch siedelt sich der Titel im oberen Bereich des 3DS an, lediglich die Zwischensequenzen sind Geschmacksache. Negativ fällt leider der Umfang auf, der im Vorfeld mit 16 Stunden angepriesen wurde. Tatsächlich hat man nach 10 Stunden den dritten Akt beendet, was aber zumindest durch perfektionieren des Spielstands gestreckt werden kann. Außerdem kam es bei unserem Test zu vereinzelten Bugs und Abstürzen der Software. Insgesamt überzeugt Castlevania: Lords of Shadow aber, und kann daher jedem 3DS-Besitzer empfohlen werden. Auch für Fans des Vorgängers, die kein Problem mit Handhelds haben, ist der Titel absolut empfehlenswert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-60118" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /><img class="alignnone size-full wp-image-60118" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story:</strong> Ihr steuert insgesamt vier Charaktere und erlebt das Abenteuer aus drei verschiedenen Perspektiven, die sich teilweise überkreuzen. Insgesamt kann man aber sagen, dass der Titel genügend Platz für Lords of Shadow 2 lässt und so eher vor- und nachbereitend wirkt. Mit ungefähr 10 Stunden Spielzeit leider sehr kurz. (7/10)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik:</strong> Hier überzeugt der Titel eindeutig und fängt die Stimmung optimal ein. Sowohl in der klassischen Seitenansicht, als auch in Quick Time-Events und Actionszenen macht der Titel eine gute Figur. Cel Shading-Zwischensequenzen eher Geschmacksache. Toller 3D-Effekt. (9/10)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound:</strong> Stimmiger Soundtrack, der von geheimnisvollen und düsteren Stücken zu brachialeren Klängen reicht. Stets passend eingesetzt. Gute Synchronisierung der Dialoge. (8/10)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay:</strong> Vereint Elemente aus Lords of Shadows mit klassischeren Serien-Elementen. Gespielt wird aus der Seitenansicht, mit Ausnahmen von einigen Actionsequenzen. Jeder Charakter hat andere Fähigkeiten und Waffen, was Abwechslung in die einzelnen Akte bringt. (8/10)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges:</strong> Neben der Hauptstory gibt es leider nicht viel zu tun, lediglich ein Bestarium mit Informationen zu den Gegnern und ein Menü mit den gesammelten Zwischensequenzen gibt es. Nach Abschluss der Story erhält man einen höheren Schwierigkeitsgrad, außerdem wird das Perfektionieren des Spielstands mit einer geheimen Sequenz belohnt. (7/10)</p>
<div style="text-align: right;"> <em>getestet von zwiebelritter</em></div>
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		<title>Im Test! Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 13:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moomba-Miez</dc:creator>
				<category><![CDATA[3DS]]></category>
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		<category><![CDATA[Zero Escape: Virtues Last Reward]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann Zero Escape: Virtue's Last Reward von der Spannung mit seinem Vorgänger mithalten? Oder erlebt man Langeweile? Findet es in unserem Test heraus!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Der Test bezieht sich auf die englische PS Vita-Version.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Hinter der Abkürzung 999 verbirgt sich keine ominöse Nummer, sondern der aufwühlende Titel 999: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors (oder mit der neuen Bezeichnung: Zero Escape: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors) für den Nintendo DS, welcher 2009 in Japan erschienen ist. In der Rolle von Junpei muss man sich zusammen mit seinen Mitspielern aus einem wahnsinnigen Spiel befreien, das von einer mysteriösen Person namens Zero geplant wurde. Im August 2011 wurde bereits der Nachfolger <strong>Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward</strong> für die PS Vita und für den Nintendo 3DS angekündigt und der Publisher Aksys entschied sich, den englischen Namen dem japanischen Titel anzupassen und setzte das Zero Escape nicht nur vor dem akutellen Spiel, sondern der Vorgänger wurde ebenfalls umbenannt und bekam ein neues Cover spendiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Diejenigen, die Zero Escape: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors bereits kennen, wissen, wie nervenaufreibend und überraschend die Story erzählt wird. Kann Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward an diesem Erfolg anschließen?  Erleben wir erneut ein weiteres dramatisches Spiel um Leben und Tod oder werden nur bekannte Details recycelt, sodass man nur noch die Flucht vor der Langeweile ergreifen möchte? Findet es in unserem Test heraus, wenn ihr ein Spielchen wagen wollt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Willkommen im Königreich des Hasen</h2>
<div id="attachment_58999" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Virtues-Last-Reward-Screenshot-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-58999" title="Virtues-Last-Reward-Screenshot-3" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Virtues-Last-Reward-Screenshot-3-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Die mysteriöse Armbanduhr.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Für Sigma, dem Protagonisten aus Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward, ist es ein ganz normaler Abend. Er will mit seinem Auto eine Runde fahren, als er eine Person erblickt, die vor seinem Wagen steht und eine Gasmaske trägt. Plötzlich atmet er ein Gas ein und wird ohnmächtig. Als er wieder erwacht, befindet er sich nicht mehr in seinem Auto, sondern in einem Fahrstuhl. Außer Sigma befindet sich noch ein Mädchen, Phi, in diesem Aufzug. Keiner von beiden weiß, was passiert ist und wieso sie sich an diesem Ort befinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch während sich die beiden über ihre aktuellen Zustand und über ihre neuen Armbanduhren wundern, erscheint ein Hologramm in Form eines sprechenden Hasen, der sich selbst als Zero III bezeichnet, auf einem Bildschirm. Der Hase erklärt den beiden, dass er mit ihnen das Nonary Game in der Ambidex Edition spielen wird. Doch vorher müssen Sigma und Phi sich aus dem Aufzug befreien, bevor dieser abstürzen wird. Dies ist leichter gesagt als getan, denn damit die beiden fliehen können, müssen sie unter Druck einige Rätsel lösen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem die zwei sich aus dem Fahrstuhl befreit haben, bemerken sie, dass sie sich in einer großen Lagerhalle befinden, in der mehrere Container stehen. Und nicht nur dass, ebenfalls erblicken sie andere Menschen, die am Nonary Game teilnehmen werden. Zu der Gruppe gehört Dio, der kleine Junge Quark, der ältere Herr Tenmyouji, die ruhige Luna, K, der nicht nur in einer Rüstung steckt, sondern auch sein Gedächtnis verloren hat und Clover und Alice, die man bereits aus dem Vorgänger kennt. Jeder von ihnen ist verwirrt und als Zero III wieder auf einem Bildschirm auftaucht und die Spielregeln erklärt, wird die Panik nur größer.</p>
<p style="text-align: justify;">Um aus diesem Gebäude fliehen zu können, muss auf der Armbanduhr, die jeder Mitspieler trägt, eine 9 oder eine höhere Zahl abgebildet sein. Die Zahlen werden Bracelet Points oder kurz BP genannt. Nur dann wird sich die Tür, die mit der Nummer 9 gekennzeichnet ist, für diesen oder diese Teilnehmer einmal öffnen, damit sie in die Freiheit gelangen können. Doch diese Türe kann nur ein einziges Mal während des Nonary Game aufgeschlossen werden. Danach verschließt sie sich für immer. Doch wer steckt hinter der Maske von Zero und wieso wurden Sigma und die restlichen Leute für das Spiel ausgewählt? Wird Sigma die Wahrheit, die sich hinter diesem kranken Wettbewerb verbirgt, herausfinden können?</p>
<h2 style="text-align: justify;">Bündnis oder Verrat?</h2>
<div id="attachment_59000" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Ally-or-Betray2.jpg"><img class="size-medium wp-image-59000" title="Ally-or-Betray2" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Ally-or-Betray2-300x159.jpg" alt="" width="300" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Das Ergebnis nach einer Wahl.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Nonary Game ist ein zentraler Teil in Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward. Wieder tragen die Mitspieler eine Armbanduhr, doch dieses Mal ist nicht nur die angezeigte Zahl von Bedeutung, sondern auch die Farbe und der Status (Paar oder Solo) beeinflussen das Spiel. Die Türen tragen keine Nummern (außer der Tür mit der Nummer 9), sondern sie besitzen alle eine Farbe. Um durch eine solche Türe zu gelangen, müssen die Spieler Gruppen bilden, wobei die Kombination der farbigen Zahlen der Farbe der Türe entsprechen muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Teil in diesem Nonary Game ist das Ambidex Game, das gespielt werden muss, um die Zahl, die auf den Armbändern angezeigt wird, zu verändern. Mithilfe von Schlüsselkarten gelangt man nach den Rätsel-Szenarien in eine Art Wahlkabine, entweder alleine als Solo-Spieler oder gemeinsam als Paar und spielt gegen den anderen Part. Zwei Entscheidungen stehen zur Auswahl. Entweder entschließt man sich dafür, sich mit dem anderen zu verbünden oder ihn zu betrügen. Je nach Ergebnis und Entscheidung der anderen Fraktion gibt es Plus-oder Minuspunkte, die auf die aktuellen BP dazu gerechnet oder davon subtrahiert werden. Und auch wenn die Armbänder den Weg in die Freiheit einläuten können, so steckt doch eine tickende Zeitbombe in ihnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie im Vorgänger 999: Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors besteht auch Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward aus Novel-Szenen und aus den Flucht-Szenen, wobei beide Elemente geschickt mit in die Geschichte eingebunden werden. Man selbst erlebt alles aus Sigmas Sichtweise. In den Novel-Szenen wird die Story präsentiert und in den Dialogen erfährt man die Hintergrundgeschichten der weiteren Mitspieler. Während der Dialoge werden die Gesprächspartner angezeigt und animiert. Einige Szenen werden in Standbilder präsentiert. Nur in besonderen Szenen darf man ein wenig Action erwarten, doch auch mit dieser Methode gibt es sehr schockierende Augenblicke.</p>
<div id="attachment_59001" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Zero-Escape-Virtues-Last-Reward-puzzle.jpg"><img class="size-medium wp-image-59001" title="Zero-Escape-Virtues-Last-Reward-puzzle" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Zero-Escape-Virtues-Last-Reward-puzzle-300x167.jpg" alt="" width="300" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Was muss man hier wohl machen?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Flucht-Szenen spielen sich in verschiedenen Räumen ab, aus denen man sich befreien muss. Zwar wird Sigma von anderen Teilnehmern begleitet, aber diese sind in den Szenen nicht zu sehen, sondern fungieren quasi als unsichtbare Begleiter und geben zu den Rätseln, je nach Einstellung des Schwierigkeitsgrads, ihre Kommentare ab. Sigma steht in diesen Bereichen ein Inventar und eine Memo-Funktion zur Verfügung.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Zimmern kann man sich umsehen, indem man entweder mit dem Finger über den Touch-Bildschirm von der einen zur anderen Seite wischt oder man die Schultertasten betätigt. Um die Rätsel zu lösen, werden Gegenstände benötigt, die automatisch in das Inventar gelegt werden, nachdem man auf diese geklickt hat. Im Inventar kann man die Items von allen Seiten betrachten und verschiedene Sachen miteinander kombinieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Rätsel sind wieder sehr intelligent zusammengesetzt. Allgemein müsst ihr in jedem Raum ein Haupträtsel lösen, das aus verschiedenen Komponenten, also kleineren Rätseln, besteht. Es wird nicht nur logisches Denken von euch gefordert, sondern ihr müsst auch mit Zahlen umgehen können. Die neuen Handhelds verleihen den Rätseln neue Möglichkeiten und unterscheiden sich von ihrer Art daher von dem Vorgänger.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die ganz großen Rätselfreunde wartet immer noch eine besondere Aufgabe in den Räumen, die man nicht unbedingt lösen muss um weiterzukommen, aber dafür eine kleine Belohnung abgeben. In den ersten Räumen scheinen die Rätsel noch relativ einfach, aber ihre Schwierigkeit nimmt schnell zu. In ganz harten Fällen könnt ihr den Modus auf Leicht stellen, damit euch eure Begleiter mehr Tipps geben.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Schattenseite der Steuerung</h2>
<div id="attachment_60514" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/Zero-Escape-Virtues-Last-Reward-K.jpg"><img class="size-medium wp-image-60514" title="Zero-Escape-Virtues-Last-Reward-K" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/Zero-Escape-Virtues-Last-Reward-K-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">K hat den Hasen voll im Griff.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Memo-Funktion ersetzt einen Notizblock. Auf 2 Seiten kann man in drei verschiedenen Farben seine Beobachtungen notieren, die bis zur manuellen Löschung gespeichert werden. Wichtige Dokumente werden in das Archiv gepackt, worauf man jederzeit Zugriff hat. Um die Rätsel zu lösen, wird nicht nur Gehirnschmalz, sondern auch Geschick im Umgang mit dem Handheld gefordert.</p>
<p style="text-align: justify;">Für einige Minispiele muss man den Handheld kippen, um einen Gegenstand auf einem Feld zu bewegen. Leider wird diese Art der Steuerung auf der PS Vita nicht wirklich gut umgesetzt, denn oft verharren die Gegenstände beim Kippen, bzw. verändern ihre Position, wenn der Handheld wieder zurückgesetzt wird und landen dadurch an einem falschen Punkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Alternativ kann man die Richtungstasten für solche Minispiele verwenden, hierbei läuft die Steuerung deutlich sauberer, wobei natürlich dadurch ein vitaspezifisches Element durch die gute alte Technik ersetzt wird, was natürlich nicht im Sinne des Erfinders ist. Auch das Anvisieren von bestimmten Punkten in einem Raum oder das Umsehen läuft nicht immer flüssig ab. Oft fixiert Sigma einen bestimmten Punkt, obwohl man sich nur umschauen wollte oder man muss mehrmals auf einen Gegenstand klicken, bis dieser von den Figuren bemerkt wird und im Inventar landet.</p>
<p style="text-align: justify;">Somit leidet der Spielspaß ein wenig an der Umsetzung der Steuerung, die an manchen Stellen unpräzise wirkt. Feiner wirkt die Steuerung dagegen, wenn man an bestimmten Stellen mit dem Finger über den Bildschirm kratzen muss, um andere Gegenstände sichtbar zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Von der Grafik hat man sich von den 2D-Ansicht verabschiedet und sich für 3D-Charaktermodelle entschieden. Diese werden vernünftig animiert, auch wenn sich ihre Gesten im Laufe des Spiels wiederholen. Dafür sind die Figuren sehr detailliert und bilden einen farblichen Kontrast zum tristen Gebäude, in dem man sich befindet. Die Grafik selbst wird auf der PS Vita in einer hohen Auflösung mit feinen Texturen präsentiert.</p>
<div id="attachment_59006" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/B-Garden.jpg"><img class="size-medium wp-image-59006" title="B-Garden" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/B-Garden-300x160.jpg" alt="" width="300" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Der Garten ohne Ausweg.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Sound wurde exzellent für Virtue&#8217;s Last Reward komponiert. Wichtige Schlüsselmomente werden im Spiel mit der passenden Musik unterstrichen und ein schockierender Moment wird erst durch den Klang zu einem denkwürdigen Spielerlebnis. Daran schließt sich direkt eine weitere Neuerung für die Serie an, denn Spike Chunsoft hat sich dazu entschlossen, die Charaktere zu synchronisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei leisten die Sprecher eine hervorragende Arbeit. Während die PAL-Version nur eine japanische Tonspur enthält, kann man sich in der US-Version zwischen den japanischen und englischen Stimmen entscheiden. Hierbei ist die Arbeit der englischen Synchronsprecher ebenfalls lobend zu erwähnen. Der Kern von Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward ist die Geschichte und erst die Stimmen sorgen für die richtige Atmosphäre, die euch bis zum Schluss gefangen nehmen wird.</p>
<h2 style="text-align: justify;">On the Flow</h2>
<p style="text-align: justify;">Um die ganze Geschichte zu erfahren, sollten alle Enden freigespielt werden. Insgesamt gibt es  davon 24 verschiedene zu sehen, wobei immer ein Handlungsstrang zu einem Ziel führt. Dank dem intelligenten Flow-System kann man jederzeit einen bestimmten Ort, den ihr bereits freigespielt habt, in den Strängen aufsuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr müsst also nicht mehrere Spielstände sichern, sondern ihr spielt erst einen Strang komplett oder halb und könnt dann, wenn ihr wollt, euch zu einem Entscheidungsspunkt im Flow-System zurücksetzen lassen, um einen anderen Weg auszuprobieren. Stränge, die parallel verlaufen, besitzen ähnliche Dialoge, bzw. gibt es Gespräche, die sich im Laufe der verschiedenen Durchgänge wiederholen können.</p>
<div id="attachment_59005" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/2361543-zero_escape_vol._2__virtue_s_last_reward__6_.jpg"><img class="size-medium wp-image-59005" title="2361543-zero_escape_vol._2__virtue_s_last_reward__6_" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/2361543-zero_escape_vol._2__virtue_s_last_reward__6_-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Das Flow-System.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wenn ihr euch das bekannte Gespräch nicht noch einmal anhören wollt, könnt ihr dieses mit der Viereck-Taste einfach vorspulen. Dabei müsst ihr keine Angst haben, dass ihr etwas Wichtiges verpassen könnt, denn das System hält automatisch an und springt in das normale Texttempo, wenn auch nur ein neues Wort fällt.</p>
<p style="text-align: justify;">Es kann passieren, dass ein bestimmter Bereich eines Stranges später beim Aufdecken gesperrt ist. Dann müsst ihr einen neuen Weg suchen, um diese Sperre freizuschalten. Ob im Novel-Bereich oder im Flucht-Bereich, in Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward kann man jederzeit problemlos abspeichern.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;">Zero Escape: Virtue&#8217; Last Reward ist eines der fesselesten Spiele, die ich bisher gespielt habe. Es steht in punkto Story seinem Vorgänger in nichts nach, im Gegenteil, meiner Meinung nach wird dieser noch interessanter und packender erzählt. Nicht ohne Grund hat das Spiel auch schon mehrere Auszeichnungen (Handheld Game of the Year, Best Story of 2012 ) erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zuerst wird man sehr verwirrt sein, viele Einflüsse und Fragen prasseln auf einen herab, doch glaubt mir, gegen Ende werdet ihr viele Antworten erhalten, wobei das Ende stark auf den nächsten Teil anspielt. Die Storywriter haben unglaubliche Arbeit geleistet, keine Logikfehler und  später wird einem erst bewusst, auf wie viele Details die Entwickler geachtet haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_empfehlung.png"><img class="alignleft size-full wp-image-60155" title="jpg_siegel_empfehlung" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_empfehlung.png" alt="" width="200" height="200" /></a>Natürlich dürft ihr keinen absoluten Grafikkracher erwarten und auch eine Masse an Text darf euch nicht abschrecken. In den Novel-Szenen wird man viele Gespräche mitlesen müssen, die man sich jedoch nicht langweilig vorstellen darf. Neben Themen aus der Wissenschaft erlebt man die Charaktere auch sehr persönlich und individuell. Einige Kommentare, vor allem von Sigma, lockern die erdrückende Atmosphäre für die Spieler ein wenig auf. Manche Dialoge, die vielleicht nicht viel zur eigentlichen Geschichte beitragen, aber dafür erheiternd sind, wird man nur im Modus Leicht mitlesen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch für alle Besitzer einer PS Vita oder eines Nintendo 3DS, die auf der Suche nach einem spannenden Rätsel-Spiel mit einer hervorragenden Story sind, kann ich Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward nur wärmstens empfehlen. Die Hintergrundgeschichte wird man auch verstehen, wenn man den Vorgänger nicht kennt, wobei natürlich einige Schlüsse anders erlebt werden. Doch sollte Interesse am Vorgänger vorhanden sein, würde ich euch raten, diesen zuerst zu spielen, da Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward die Ereignisse aus diesem Teil spoilert.</p>
<p><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60117" title="stern_voll" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60118" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png"><img class="alignnone size-full wp-image-60118" title="stern_leer" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story: </strong> Es erwartet euch wirklich ein genialer Plot, der zu Beginn viele Fragen aufwirft, die allerdings später zur Genüge beantwortet werden. Geschickt werden die verschiedenen Charaktere so dargestellt, dass praktisch jeder von ihnen der Drahtzieher sein könnte. Überraschende Wendungen und schockierende Wahrheiten runden die Erzählung ab.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik: </strong>Die Figuren werden während der Dialoge sehr detailreich animiert, nur leider stört die Wiederholung ihrer Gesten auf die Dauer. Das Umfeld wirkt, entsprechend der Räumlichkeiten, etwas steril, aber insgesamt macht die Grafik einen sehr soliden Eindruck. Auf der PS Vita wird diese in einer sehr guten Auflösung präsentiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound: </strong> Wunderbare Arbeit der englischen (nicht auf der EU-Version) und japanischen Synchronsprecher. Die Musik unterstreicht die verschiedenen Szenen immer sehr passend und verdichtet die Atmosphäre.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay: </strong>Die Touch-Funktion auf der PS Vita verläuft gelegentlich etwas stockend und unpräzise. Die spezifische Steuerung des Handhelds wurde nicht optimal umgesetzt, sodass die Bedienung von Richtungs-und Schultertasten als Alternative dient.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges: </strong>Zero Escape: Virtue&#8217;s Last Reward besitzt 24 verschiedene Enden mit verschiedenen Handlungssträngen. Um das richtige Ende zu genießen, wird man ca. 30-35 Stunden benötigen. Die Rätsel sind sehr intelligent gestaltet und einige Nüsse werden euch länger beschäftigen. Während man im Hard-Modus mehr auf sich gestellt ist, erlebt man im Modus Leicht weitere Gespräche mit den anderen Spielern.</p>
<p style="text-align: right;">getestet von Pericci</p>
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