Monster Hunter World: Details zur Welt und Quests

Als das Team mit der Entwicklung von Monster Hunter: World begonnen hat, gab es noch nicht so viele Open-World-Spiele, wie man sie heute kennt...

Im Zuge der diesjährigen Gamescom hatten viele Redakteure die Gelegenheit Producer Ryozo Tsujimoto und Director Yuya Tokuda einige Fragen zu Monster Hunter: World zu stellen. Dies machten auch die YouTuber Arekkz Gaming und konnten einiges in Erfahrung bringen:

Als das Team mit der Entwicklung von Monster Hunter: World begonnen hat, gab es noch nicht so viele Open-World-Spiele, wie man sie heute kennt. Viele dieser Spiele hatten die Größe ihrer Welt in den Vordergrund gestellt, obwohl die Welt an sich leer war. Das wollten die Entwickler nicht und deshalb setzen sie nicht auf die Größe einer Welt, sondern auf die Tiefe. In World gibt es zudem nicht die eine große offene Karte, sondern jedes Gebiet ist offen gestaltet. Sie verfolgten das Ziel ein detailreiches Gebiet zu gestalten.

Verändert wurde ebenfalls die Struktur der Questränge. In den vorherigen Spielen verloren die hochrangigen Quests im Laufe der Geschichte immer mehr an Bedeutung. Das möchten die Entwickler in World verhindern. Zudem gibt es keine separaten Orte, wo ihr eure normalen und Online-Quests annehmen könnt. Wenn ihr nun eine Quest annehmt, könnt ihr sofort entscheiden, ob ihr solo oder online spielen wollt.

Wenn ihr zusammen mit euren Freunden spielen möchtet, geht dies wie bisher mit bis zu vier Spielern gleichzeitig. Laut Tsujimoto wird es keinen geheimen 8-Spieler-Modus geben oder Ähnliches. Laut seiner eigenen Aussage kann man allerdings anhand der Trailer kleine Hinweise bezüglich dieses Themas finden, die etwas andeuten, was später vorgestellt wird. Gleiches gilt auch für einige Kollaborationen, die serientypisch sind. Es sind bereits einige geplant, werden allerdings zu einem späteren Zeitpunkt enthüllt.

Traditionsgemäß wird es in Monster Hunter: World ebenfalls zusätzliche Inhalte geben, welche man sich herunterladen kann. Im Gegensatz zu den Handheldversionen bietet die Heimkonsole den Entwicklern etwas mehr Freiheit und Kreativität. Es wird nicht nur Quests geben, welche man sich herunterladen kann, sondern sie könnten ebenfalls zeitlimitierte Herausforderungen, in welchen die Spieler zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein müssen, implementieren.

Wer vorherige Spiele der Serie gespielt hat, ist bestimmt schon einmal auf die kleinen Siedlungen der Katzenwesen, den Ureinwohnern der Gebiete, gestoßen. In World tauchen die Katzen erneut auf und können euch sogar helfen bzw. eurer Begleitkatze, auch bekannt als Palico. Euer Palico kann Freundschaft mit den anderen Katzen schließen. Anschließend beherrscht euer Begleiter die Sprache kleiner Monster in der Welt und kann ebenfalls Freundschaft mit diesen Monstern schließen. Daraufhin begleiten euch diese Monster für eine bestimmte Zeit und helfen euch auf einer Quest.

Eine Lobby in Monster Hunter: World umfasst 16 Spieler. In dieser Lobby werdet ihr allerdings nicht immer alle 16 Spieler sehen, sondern nur in der Versammlungshalle. Dort könnt ihr zusammen chatten und zu Quest aufbrechen. Bevor man zu einer Quest aufbricht, wäre es eventuell vorteilhaft eine Waffe zu testen. Ob es einen entsprechenden Testraum für solche Dinge geben wird, wollten Tsujimoto und Tokuda in dem Interview allerdings nicht verraten.

Neben normalen Jagd- und Sammelquests wird es in World ebenfalls wieder Quests geben, in denen ihr Wyvern-Eier sammeln müsst. Allerdings werden die speziellen Quests etwas anders ablaufen als in den vorherigen Teilen. Während es in den alten Teilen stressig und frustrierend war, weil man beim Tragen des Eis kaum Bewegungsfreiheit hatte, wird es etwas action-freundlicher gemacht. Neue Optionen wird es auch für die Charakterdarstellung haben. So wird es unter anderem Bärte für die Spieler geben, welche bislang gefehlt haben.

Monster Hunter: World erscheint für PlayStation 4 und Xbox One Anfang 2018. Für PCs erscheint das Spiel etwas später.

via Gematsu