Aonuma: „Open Air Prinzip“ der neue Standard für Zelda

Die aktuelle Ausgabe der Famitsu widmet sich auf 10 Seiten Zelda: Breath of the Wild. Mit dabei ist auch ein kleines Interview mit Eiji Aonuma...

Zelda-Famitsu-Int_04-04-17Die aktuelle Ausgabe der Famitsu widmet sich auf 10 Seiten Zelda: Breath of the Wild. Mit dabei ist auch ein kleines Interview mit Eiji Aonuma und den Entwicklern, das einige interessante Details bietet. So deutete Eiji Aonuma beispielsweise an, dass das Spielkonzept aus Breath of the Wild auch für kommende Zelda-Spiel Verwendung finden wird. Auf die Frage der Famitsu, ob Aonuma das „Open Air Konzept“ des Spiels in Zukunft weiterentwickeln wird, antwortete er, es würde wahrscheinlich zum Standard werden.

Gemeint ist damit allerdings nicht nur der Faktor „Open Wold“, sondern auch, dass der Spielfortschritt von Breath of the Wild getrieben ist von der Erkundung der freien Welt, weniger von der Absolvierung einer Reihe von ausufernden Dungeons. Außerdem sprachen die Entwickler auch über die Darstellungen von Zelda und Ganon im neuen Spiel, ebenso wie über weitere Dinge.

Famitsu: Zelda bekommt diesmal ein tiefgründigeres Portrait spendiert, Ganon auf der anderen Seite wird im Spiel als eine Existenz beschrieben, als „Katastrophe“. Warum ist das so?

Director Hidemaro Fujibayashi: Was ihre Rollen angeht, brauchten wir für ihn einfach keinen Charakter. Wenn wir darüber gesprochen hätten, hätten wir ein Rückgrat benötigt, und das wäre im Laufe des Spiels wahrscheinlich hinterlich geworden. Deshalb ist er, was er geworden ist.

Famitsu: Warum wurde Zelda als lernender Charakter dargestellt, warum tritt sie selten auf?

Fujibayashi: Die Story war so einfacher zu schreiben und das Team, das sich mit dem Szenario beschäftigte, hat diese Variante stark unterstützt (lacht). Natürlich hatte das funktionale Gründe.

Famitsu: Wo finden wir die Story aus Breath of the Wild in der Geschichte von Hyrule?

Fujibayashi: Sollte das… nicht eurer Interpretation überlassen sein?

Eiji Aonuma: Die Geschichte von Hyrule verändert sich mit der Zeit. Es ist Fakt, dass es zahlreiche Zeitlinien gibt, die belegen, dass die Geschichte sich geändert hat. So ist das – auch die Details in Geschichtsbüchern ändern sich manchmal. Diesmal ist es, als hätte ich ein neues antikes Dokument gefunden (lacht).

Famitsu: Das nächste Spiel wird vielleicht eine noch größere Herausforderung, aber wird es auf dem „Open Air Konzept“ von Breath of the Wild aufbauen, oder werden sie wieder zu einem Spiel wechseln, in dem Dungeons eine zentrale Rolle spielen?

Aonuma: In Zukunft wird dies wahrscheinlich der neue Standard sein.

via Gematsu