Entwicklung und Spiellänge von Zelda: Breath of the Wild

In einem neuen Interview sprechen Aonuma und Miyamoto über Spiellänge sowie den Entwicklungsprozess des heiß erwarteten Launch-Titels...

Weitere Informationen zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild lieferten Produzent Eiji Aonuma und Shigeru Miyamoto im Interview mit dem YouTuber That One Video Gamer. Dabei äußerten sie sich unter anderem zur Spiellänge sowie dem Entwicklungsprozess des heiß erwarteten Launch-Titels für die Nintendo Switch.

Gleich zu Beginn des Interviews dämpft Aonuma die Ambitionen des YouTubers, das Spiel innerhalb von nur einer Woche zu 100% zu komplettieren. Dies sei schlichtweg „unmöglich“, so der Produzent. Allerdings ist es möglich, sich gleich zu Spielbeginn dem letzten Endgegner zu stellen. „Aber wenn man direkt zu ihm geht, wird man sofort besiegt“, führt Aomura weiter aus. Zunächst sei es unerlässlich, Link zu stärken, indem man beispielsweise Herzcontainer sammelt und seine Stamina verbessert. „Wie man seine Fähigkeiten entwickelt, entscheidet allein der Spieler. […] Es gibt demnach unterschiedliche Arten, das Spiel zu beenden“, ergänzt Miyamoto. Wann man sich der Herausforderung stellt und gegen den letzten Endgegner kämpft, um das Spiel abzuschließen, steht dem Spieler dementsprechend jederzeit offen.

Offen sprechen Aomura und Miyamoto auch über Schwierigkeiten beim Entwicklungsprozess. „Zunächst haben wir auf einem vollkommen leeren Boden Gras wachsen lassen und Gebäude erschaffen. Diesen Schaffensprozess haben wir dann unter konstantem Spielen fortgesetzt. Nachdem wir schließlich fertig waren, hatte ich immer noch das Gefühl, dass man wirklich noch mehr hinzufügen könnte“, erzählt Aonuma.

Miyamoto äußert sich hingegen zu den Sorgen, die ihn bei der Entwicklung stets verfolgt haben. Breath of the Wild zählt er zu jenen Spielen, die ihren Spielspaß erst entfalten, wenn sie auch wirklich perfekt ausgearbeitet sind. Es ist demnach kein Spiel, dessen wahren Spielspaß man schon in der Testphase erleben kann. Darüber hinaus erläutert er unter anderem seine Bedenken zur Entwicklung der Physik des Spiels, die den Programmierern wirklich einiges abverlangt hat.

Der Entwicklungsprozess des Spiels soll Aonuma zufolge an früheren Spielen Miyamotos angelehnt worden sein. „Einzelne Punkte auf der Welt, die der Spieler ansteuern kann, wurden unter wiederholtem Spielen nach und nach angepasst. […] Das Spiel wurde von allen Entwickler mehrmals gespielt.“ Aonumas Intention ist es, dass die Spieler in Breath of the Wild die Freiheit erleben können, die Miyamoto einstmals auch im erstem Teil der Reihe, The Legend of Zelda, schuf.

Das Interview in gesamter Länge und mit englischen Untertiteln ist auf dem YouTube-Kanal von That One Video Gamer unten anzusehen. The Legend of Zelda: Breath of the Wild erscheint am 3. März 2017 für Nintendo Switch und Nintendo Wii U.

via Hachima Kikou