Herzlich Willkommen bei einer weiteren neuen Artikelserie auf jpgames.de – Friday’s Five! Fortan stellen wir euch hier jede Woche ein neues Thema vor – mal aktuell, mal kurios oder auch mal provokant – auf welche eine Frage folgt, die eine Vielzahl von Antworten haben kann. Hier kommt euer Einsatz. Innerhalb einer Woche werden eure Antworten zur Frage gesammelt (natürlich dürft ihr auch zum Thema diskutieren, es soll ja primär auch Spaß machen).
Während in der darauffolgenden Woche ein neues Thema präsentiert wird, werden eure gesammelten Antworten als News zur Umfrage freigegeben, wo ihr innerhalb einer weiteren Woche eure Top 5 bestimmen könnt – die Friday’s Five. Im Anschluss werden die Ergebnisse präsentiert. Und schon stecken wir mitten drin, denn bekanntlich ist heute Freitag!
Unser Thema diese Woche: Die atmosphärischsten Prologe.
“Aller Anfang ist hingeordnet auf Vollendung.” – Thomas von Aquin
Auch das Jahr 2013 wurde wieder vielerorts mit diversen Traditionen eingeleitet. Spiele werden ebenfalls oft auf ihre ganz eigene Weise eingeleitet. Insbesondere im heutigen Zeitalter kommt kaum noch ein Spiel ohne Prolog daher. Mal sind es tolle Bilder, ein anderes Mal tolle Musik oder gar als eigenes Buch und manchmal sprühen allein Worte nur so vor Emotionen. Bei dem großen Angebot wirken viele Prologe für einige Spieler mittlerweile sogar langweilig und verlieren ihren Zweck, dem Spieler die nächsten Minuten seines Lebens schmackhaft zu machen. Seid ihr schon zu sehr abgehärtet oder könnt ihr ein Spiel mit dem eurer Meinung nach atmosphärischsten Prolog in den Kommentaren nennen?






Metal Gear Solid für die PS1, die unterirdische Lagerhalle als erstes Areal. ^^ Bei so einer geilen Musik warte ich gerne auf den Aufzug
Der Prolog von Final Fantasy IX. Präzise gesagt, vom Anfang bis zur Bruchlandung im Verwunschenen Wald.
Ich finde hier es hier einfach wunderbar inszeniert, wie die Gruppe zusammenkommt und plötzlich darauf angewiesen ist zusammenzuarbeiten.
An sich ist eigentlich die gesamte Situation so fantastisch, man betrachtet das alles aus mehreren Perspektiven, da man ja mehrere Charaktere spielt. Mit Vivi bricht man ins Schloss ein, mit Zidane versucht man die Prinzessin zu entführen, mit Steiner sucht man die verschwundene Prinzessin und die Prinzessin selber flüchtet auf das Luftschiff, da sie entführt werden will … und das alles läuft dann unfreiwillig zusammen, ich finde es einfach großartig.
Für mich ist das Valkyrie Profile 2: Silmeria. Das Video, das vor dem Titelbildschirm gezeigt wird und die unmittelbaren Ereignisse vor Beginn der Geschichte schildert, ist durch die Grafikpracht, die musikalische Untermalung und das düstere, mystische Setting mit seinen nordischen Elementen für mich ein Musterbeispiel für eine wirklich dichte Atmosphäre.
Final Fantasy IX hat natürlich auch einen tollen Prolog.
Ich finde es allerdings gar nicht so leicht, „Prolog“ zu definieren, es sei denn, man nennt es „Anfang“. Es gibt nämlich einige Spiele, die gar keinen richtigen Prolog haben. Viele Spiele beginnen ruhig, bevor man dann nach kurzer Zeit in die eigentliche Geschichte eingeführt wird. Oder es gibt Charaktereinführungsphasen (Wild ARMs). Manche Spiele beginnen auch in der Action, haben dann nach der Einleitung einen Schnitt, und erst dann fängt das eigentliche Spiel an (Final Fantasy XII). Andere fangen wiederum gleich genau so an, wie sie weitergeführt werden – da finde ich es zum Beispiel schwer, einen Prolog zu definieren.
The Legend of Heroes: Trails in the Sky ist sogar ein (nebenbei erwähnt großartiges) Spiel, das praktisch ein einziger großer Prolog ist.
Final Fantasy X Prologe:
Die Szene in der die Gruppe am Lagerfeuer sitzt. Perfekt inzeniert, man merkt wie die Gruppe viel durchgemacht hat und am Ende sind. Unglaubich dichte Atmosphäre, ruhig, mystisch und untermauert mit einem Lied das ich ewig in Erinnerung haben werde.
“Listen to my story, this may be our last chance.”
Terranigma Prologe:
Der Herzschlag der zu Beginn ertönt und man sieht eine rote Welt voller Leere. Dann fängt die Musik gleichzeitig mit dem Ticken der Uhr an. Schöne Bilder, das Ticken wird immer langsamer und gleich schlägt es Zwölf Uhr. Sobald alle Zeiger bei Zwölf angelangt sind fallen sie ab und auf der Uhr erscheint eine 13, eine neue Zeitrechnung beginnt.
Da muss ich schon wieder Vagrant Story erwähnen
[Guggst Du hier erste Hälfte]
Hier passt einfach alles… Szene – Sound – Schnitt – Charas. Atmosphäre pur