Metal Gear Rising: Entwicklerwechsel sorgte für Frust

Es ist schon eine ganze Weile her, aber einige werden sich erinnern. Metal Gear Rising: Revengeance hieß einst Metal Gear Solid: Rising und wurde intern...

Es ist schon eine ganze Weile her, aber einige werden sich erinnern. Metal Gear Rising: Revengeance hieß einst Metal Gear Solid: Rising und wurde intern bei Kojima Productions entwickelt. Im Dezember 2011 gab Kojima Productions bekannt, dass Rising fortan von Platinum Games entwickelt wird. Das “Solid” wurde gestrichen und Rising hieß dann Metal Gear Rising: Revengeance.

Natürlich arbeiten weiterhin Entwickler von Kojima Productions am Spiel, insbesondere in den Führungspositionen. So durfte zum Beispiel Producer Yuji Korekado weiter machen. Er erinnert sich nun in einem Interview an den Entwicklerwechsel. Eine dunkle Zeit, wie er selbst sagt. “Als Kojima Productions entschieden hat, das Spiel Platinum zu übergeben, war es definitiv eine dunkle Zeit. Die Leute haben viel Arbeit investiert und sie sind in ein dunkles Loch gefallen,” so Korekado.

Er wollte den Titel zunächst nicht abgeben, sagt er. “Als Platinum das Studio besuchte um ein Update bezüglich des Spiels zu bekommen, wurde ich gefragt, den aktuellen Status zu präsentieren. Es war eine komplexe, emotionale Situation. Ich wollte, dass das Spiel weiterhin intern entwickelt wird, aber Kojima wollte es abgeben. Es war frustrierend, aber ich musste weiter machen,” so Korekado weiter.

Letztlich durfte Korekado weiter am Spiel arbeiten und als Platinum Games den ersten Trailer veröffentlicht hat, habe er selbst gewusst, dass Kojima Productions so etwas nicht hinbekommen hätte. Zwei Jahre nach seinem Entwicklerwechsel steht Metal Gear Rising: Revengeance nun kurz vor seinem Release am 21. Februar 2013 in Europa.

via gamezone