Angespielt! Blade Guardian von Hironobu Sakaguchi

Mit Blade Guardian, ein Tower Defense-Spiel im futuristischen Endzeit-Setting, veröffentlicht Mistwalker bereits seinen zweiten iOS-Titel. Wir haben ihn angeschaut!

Mit Party Wave haben Hironobu Sakaguchi und seine Firma Mistwalker ihr erstes iOS-Game entwickelt, welches mittlerweile auch für Android-Geräte erhältlich ist. Doch statt an einem neuen, “großen” Titel zu arbeiten, hat sich das Entwicklerteam dazu entschieden, einen weiteren Titel für iOS-Geräte zu entwickeln. Dabei herausgekommen ist Blade Guardian, ein Tower Defense-Spiel im futuristischen Endzeit-Setting. Mistwalker hat uns freundlicherweise einen Promo-Code zukommen lassen, weshalb wir euch an dieser Stelle eine kleine Vorschau präsentieren möchten.

Blade Guardian

Wir starten also die App, welche auf dem iPhone (ab 3GS), dem iPod Touch (ab 3. Generation) und dem iPad läuft, und uns erwartet zunächst ein ähnliches Bild, wie schon bei Party Wave. Das bedeutet, wir bekommen einen schlichten Hintergrund mit Musikuntermalung, doch schon hier merkt man, dass dies eine der wenigen Gemeinsamkeiten ist. Wem Party Wave zu abwechslungsarm oder kindlich war, der könnte an Blade Guardian Gefallen finden. Möwen und einen surfenden Hund sucht man hier nämlich vergeblich, hier regieren Aliens und Waffen. Wenn ihr auf “Play” drückt (auch dieser Titel bietet keine deutschen Bildschirmtexte), gelangt ihr zu einer Levelauswahl, wie wir sie schon aus Party Wave und anderen Smartphone-Games kennen.

Habt ihr euch für einen Level entschieden, kann die Ballerorgie auch schon losgehen. Blade Guardian ist ein klassischer Tower Defense-Titel und so hat es allerhöchste Priorität, den eigenen “Turm” zu verteidigen. Der Turm ist in Blade Guardian allerdings eine futuristische Basis. Eure Feinde: Aliens – und das in allen Formen und Variationen, die man sich nur vorstellen kann. Und wie könnte es anders sein, wollen sie ihre Heimat für sich behalten und daher die Basis zerstören. Im Kampf gegen die unterschiedlichen Kreaturen könnt ihr auf verschiedene Waffen zurückgreifen. Zur Auswahl stehen Armbrüste, Katapulte, Kanonen und Laser. Doch wie alles im Leben sind auch die Waffe nicht umsonst und so müsst ihr die Waffen kaufen, wofür euch Gold zur Verfügung steht.

Blade Guardian

Habt ihr genügend Gold gesammelt, könnt ihr euch neue Waffen und “Wände” kaufen. Mit diesen könnt ihr die Aliens auf einen Umweg schicken, umso etwas Zeit zu schinden und den Gegnern ordentlich zuzusetzen. Oder aber ihr investiert euer Geld in die Optimierung eurer bereits vorhandenen Waffen. Dadurch verändern sie sich nicht nur optisch, sondern werden auch stärker und das für einen verhältnismäßig geringen Preis. Jedoch sei gesagt, dass sich nicht alle Waffen upgraden lassen.

Habt ihr euer Gold erstmal in Waffen investiert, müsst ihr nicht mehr viel machen, denn die Waffen schießen von selbst und es heißt erstmal abwarten und Tee trinken. Dieses Warten kann durchaus negativ auffallen, wenn man während des Spielens nicht die Beschleunigungs-Taste nutzt. In den von uns gespielten Level gab es außerdem keine Hintergrundmusik zu hören und das obwohl das Spiel einen Sountrack von Hitoshi Sakimoto (Valkyria Chronicles, Final Fantasy Tactics) bietet.

Blade Guardian

Um einen Level abzuschließen, müsst ihr alle “Alienwellen”, die sogenannten Waves überstehen und ihren Ursprung zerstören. Im Kampf gegen sie bekommt ihr eine weitere Waffe zur Seite gestellt, die titelgebenden Blades. Die Blades sind lebendige Waffen, und stellen sich in der Praxis als sehr effizient heraus. Auf dem Weg zu den Aliennestern zerstören sie alles, was ihnen in den Weg kommt und können auch einiges einstecken. Auch die Blades weißen, genau wie die meißten Waffen, verschiedene Formen auf. Doch die Blades kann man nicht so einfach kaufen, sie erscheinen von selbst und das in Form einer fliegenden Kapsel. Diese müsst ihr vom Himmel holen, was ihr entweder durch antippen schaffen könnt (allerdings wird hier pro Tipper 1 Gold verbraucht) oder aber ihr lasst das eure Waffen übernehmen.

Wenn die Kapsel dann erstmal auf den Boden stürzt, kommt es zu einer Art Explosion, die einige eurer Wände zerstören kann. Die Blades bringen also nicht nur Vorteile mit sich, auch wenn diese natürlich überwiegen. Wem das alles zu hektisch werden sollte (selbst im langsamen Modus), kann das Spiel pausieren und so in aller Ruhe Waffen kaufen, platzieren oder aufrüsten und das Spiel jederzeit wieder fortsetzten. Wer jetzt neugierig geworden sein sollte, kann das Game für 0,79 € im iTunes-Store herunterladen. Wie bereits am Anfang erwähnt, kann auch Blade Guardian auf allen iOS-Geräten gespielt werden.