Michael Pachter bezeichnet japanische Spiele als Kunst

Die Nintendo-Fans hat Michael Pachter also schon verprellt, aber was denkt er wohl über japanische Spiele und deren Produktionszyklen im Allgemeinen?

Die Nintendo-Fans hat Michael Pachter also schon verprellt, aber was denkt er wohl über japanische Spiele und deren Produktionszyklen im Allgemeinen? Kann er euch wiedergewinnen? Vor wenigen Wochen hatte bereits Alex Hutchinson, Creative-Director von Assassin’s Creed 3, einen subtilen Rassismus zugunsten Japans vorgeworfen, da man es beispielsweise mehr tolerieren würde, wenn japanische Spiele jährlich erscheinen. In Michael Pachters wöchentlicher Show “Pach-Attack” auf Gametrailers wurde ihm die Frage gestellt, warum japanische Spiele “ewig brauchen”, bis sie fertiggestellt sind und es wurden Final Fantasy Versus XIII, The Last Guadian und Kingdom Hearts 3 als Beispiele genannt. Natürlich sind alle drei völlig unterschiedliche Spiele, mit unterschiedlichen Problemen und man kann hier auf keinem Fall davon sprechen, dass diese Spiele zu oft erscheinen, warten doch gerade hierauf die Fans am meisten.

Im Falle von The Last Guardian glaubt Pachter, dass man hier wohl wirklich ein hervorragendes Spiel abliefern will und auch in der Vergangenheit habe Sony Exklusivtitel immer weiter verschoben um die bestmögliche Qualität zu erzielen. Man denke zum Beispiel an Heavy Rain. Bei Kindom Hearts 3, glaubt Pachter, könnte das Problem auch bei Disney liegen und wie die Charaktere dargestellt werden, was die Entwicklung in die Länge zieht. Zu Final Fantasy Versus XIII stellt er nur fest, dass Square-Enix in der Vergangenheit nie besonders schnell war bei der Produktion dieser Spiele.

Sein Fazit lautet allerdings, dass man bei den genannten Titeln versucht ein perfektes fehlerfreies Spiel abzuliefern und dass diese Entwickler wirklich Kunstwerke erschaffen und er kann hinsichtlich der Qualität verstehen, dass es so lange dauert. Auch sagt er, dass so ziemlich alles was aus Japan kommt Kunst sei. Er ist der Meinung, dass es unter diesem Gesichtspunkt zwei Parteien gibt. Solche Firmen und Publisher, die nur Profit machen wollen. Dabei erwähnt er auch Assassins Creed, bei dem das Ziel der größte Profit sei. Aber es gäbe eben auch solche, die das perfekte Spiel abliefern möchten und nennt hierbei wiederum auch Nintendo, die das bei den meisten ihrer Spiele machen würden. Für uns Spieler sei die zweite Form doch der größte Gewinn und nicht die Gewinnmaximierung.