Voraussetzung für Tomb Raider: Lara “muss überleben”

Karl Stewart von Crystal Dynamics spricht über das Kampfsystem des Tomb Raider Reboots, Laras Waffen über das Skript und ob Lara mal einen Freund haben könnte.

Karl Stewart, Global Brand Manager bei Crystal Dynamics (gehört zu Square Enix), hat ein paar extra Details bezüglich dem Gameplay, Handlung und den Einstellungen, die im neuen Tomb Raider Revamp enthalten sind. In einem Q&A im offiziellen Eidos Forum sagte er, dass es Pläne gibt, via Developer Diaries Behind-The-Scenes Content zu zeigen, aber das Team möchte derzeit nicht sehr viele Informationen preisgeben.

Jedoch konnte Stewart ein paar kleine Informationen zum Kampfsystem enthüllen. Dieses hat “eine Vielzahl von verschiedenen Spielewegen und Spielstyles”, wie zum Beispiel das Nutzen von Nahkampf- und Fernwaffen und das Schleichen, um das Mysterium der Insel, auf der Lara gestrandet ist, zu lösen.

Man muss eine wichtige Entdeckung machen und diese öffnet das Mysterium der gesamten Insel und beantwortet viele Fragen.” sagte er. “Es gibt Items und Artefakte, die man auf der Insel finden und sammeln muss, aber alles deutet auf diese Entdeckung hin.” Während man auf der Insel ist, wird man einen Bogen zum Jagen nutzen – eine Waffe, so Stewart, die er gerne in Aktion zeigen möchte. Es wird auch “viele Leute auf der Insel geben”, die vielfältige Begegnungen bieten, fügte er hinzu, aber erwartet nicht, dass Lara einen “Angebeteten” unter den Bewohnern findet.

Ich habe das Skript zu vielen Gelegenheiten gelesen und ich kann euch sagen, dass es keinen Angebeteten auf der Insel gibt.” sagte er. “Sie versucht, zu überleben. Sie ist beschäftigt. Die Situation zu überleben, ist alles, was sie derzeit bewältigen kann; Eine Beziehung überleben wäre ein bisschen zu schwer. In einer der nächsten Veröffentlichungen könnten wir womöglich einer “menschlicheren Lara” begegnen, die jemanden trifft, aber das ist viel zu weit in der Zukunft.

Laras Aktionen im Spiel sind auch realistischer als in vergangenen Abenteuern, da es mehr Grenzen bei der Bewegungsfreiheit gibt. Zum Beispiel werden Spieler nicht in der Lage sein, “von einer Klippe zu springen, um sich dann zufällig an der Seite festzuhalten” und Free Climing zu machen.

Die reale Welt funktioniert so nicht.” sagte Stewart. “Wie im realen Leben kann man nicht einfach auf eine Klippe zugehen und annehmen, dass man diese herabsteigen kann. Es ist vielleicht zu steil oder zu steinig oder zerklüftet. Es wird aber andere Gegenden, die perfekt zum Hinaufsteigen sind, geben. Es wird sich organisch und natürlich anfühlen. Der Weg wird euch nicht anschreien – keine weißen Leisten.

Klingt so, als gäbe es eine Menge Überraschungen für Tomb Raider Fans und mehr Informationen zum Spiel, genauso wie das Kampfsystem, werden zur E3 enthüllt. Das Spiel soll im Herbst für PC, PS3 und Xbox 360 erscheinen.

Quelle: VG247

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