Eine Schlange zum Verkaufsstart des 3DS in Japan.
Verglichen mit der Nintendo Wii und dem Nintendo DS sprach der 3DS bisher weniger Kinder und Frauen an, sondern mehr die berüchtigten Coregamer, meist arbeitende Männer. Das hat sich mit der Preissenkung des Nintendo DS allerdings geändert. Nintendo CEO Satoru Iwata wertete bei einem Briefing im Anschluss an die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes letzten Freitag aktuelle Nintendo Umfragen diesbezüglich aus.
So sagte Iwata, erst nach der Preissenkung hätten auch verstärkt Kinder und Frauen zum Nintendo 3DS (aktuell für 144 EUR bei Amazon) gegriffen. Die Frauen kommen jetzt insbesondere dank dem Release der Misty Pink Version des Handhelds hinzu. Letzte Woche verkaufte sich der 3DS in Japan 73.000 mal, was dann wohl zum Großteil auf Frauen zurückzuführen ist. Denn über 20.000 Einheiten mehr als im Vergleich zur Vorwoche, obwohl kein namhafter neuer Titel erschienen ist, können nur an der Misty Pink Version liegen.
Zu etwa (oder nur?) 75% sei die Misty Pink Version an Frauen verkauft worden, verraten Club Nintendo Statistiken, so Satoru Iwata. Auch bei der Software lassen sich Geschlechtsunterschiede feststellen. Während Zelda: Ocarina of Time 3D bei allen Nintendo 3DS Farben die beliebteste Software war, ist es bei der Misty Pink Edition mit Abstand Nintendogs.
Bezüglich der Kinder bemerkt Iwata, dass die meisten für solche Anschaffungen ihr Geburtstags- oder Neujahrsgeld nutzen oder sich den Handheld zu Weihnachten schenken lassen. Iwata sagt, die Wahrheit dieser These würde sich in den kommenden Monaten zeigen. Iwata sagte aber auch, dass nach Umfragen die Anzahl der Kinder stark zugenommen habe, die sich einen 3DS zu Weihnachten wünschen. Deshalb sieht Nintendo dem Weihnachtsgeschäft sehr positiv gestimmt entgegen.
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