15 Uhr, Köln. Ein von der Hitze geplagter Redakteur schleppt sich durch die Hallen der diesjährigen GamesCom, sein Ziel: Der Capcom Stand in Halle 4.1. Dort sind wir zur “behind closed doors” Präsentation von Capcom eingeladen. Die Präsentation begann mit Street Fighter X Tekken. Die Eindrücke dazu findet ihr hier. Doch es standen noch mehr Spiele auf dem Plan, zum Beispiel Resident Evil: Operation Raccoon City.
Dieser Teil der Resident Evil Franchise ist ein Spin-Off der Hauptreihe und spielt zu der Zeit des zweiten und dritten Resident Evil Teiles. Diesmal übernimmt der Spieler aber die Kontrolle über ein bis an die Zähne bewaffnetes Team Umbrella’s mit dem Auftrag, jegliche Beweise in Raccoon City zu vernichten, die auf eine Beteiligung Umbrella’s an der Katastrophe hinweisen könnten. Die US Regierung sendet unterdessen ihr eigenes Team um Beweise sicherzustellen.
Das Spiel ist ganz klar actionlastig, bietet keine Rätsel wie die Hauptreihe, aber behält den Survival- Effekt bei. Heißt: Wenig Items und Munition und immer steht das Team einer Übermacht an stinkenden Leichen gegenüber. Mit bis zu vier Spielern, die wahlweise durch die KI oder durch andere Spieler gesteuert werden können, nimmt man dieses Mal also auf der bösen Seite die Jagd auf Beweise und Leon S. Kennedy auf. Wird der Spieler hinreichend verletzt, fängt er an zu bluten und man wird schnell vom Jäger zum Gejagten. Dieser “Bluten”-Effekt gibt allen Zombies und Untieren im Umkreis unmissverständlich zu verstehen: “Essen fassen!”.
Durch Medi-Packs kann man allerdings die Blutung stoppen und man lebt wieder ein relativ sicheres Leben, vorausgesetzt man wurde nicht infiziert – denn erstmals in der RE Serie ist es nun möglich, selbst zum Zombie zu mutieren. Ist man infiziert, hat man nur wenige Sekunden, um sich das Gegengift zu spritzen. Verpasst man seine Chance, verliert der Spieler die Kontrolle über seinen Charakter und fällt die Teammitglieder an. Dieser Zustand hält allerdings nur 15 Sekunden, denn dann spawnt der Spieler erneut und es kann weitergehen. Resident Evil: Operation Raccoon City erscheint im Winter diesen Jahres und macht einen äußerst soliden Eindruck auf mich, der ein wenig an das Spiel Left for Dead erinnert. Obwohl ich kein Zombie und Survival Horror Fan, bin behalte ich dieses Spiel etwas näher im Auge.
Welches Spiel als nächstes folgte, lest ihr gleich.
Für euch bei Capcom: Judge






hmhmhm, bin immernoch skeptisch. zum einen trauere ich dem horror der alten tage nach. zum andern reizt es mich aber schon, ein left 4 dead im RE universum zu spielen.
Also ich muss sagen das mich bisher RE nicht so sehr interessiert hat, aber als ich die Vorstellung zu RE: ORC gesehen habe hat dies mein Interesse geweckt. Da es ohnehin nur ein Spin Off ist, ich kam leider nicht dazu ob man letztendlich sogar Leon töten kann (was paradox wäre ^^), und für das nächste RE wieder Horror angekündigt worden ist, würde ich mir nicht all zu große Sorgen machen.
Man sah leider nur 15min davon, aber es sah recht interessant aus, wenn auch sehr action lastig. Die unterschiedlichen Klassen, davon gibt es 5, hat er allerdings nicht erklärt. Wie ich getwittert hatte, Capcom hat zu wenig Zeit für zu viele Spiele gehabt. 10-15min reichen einfach für eine ernsthafte Präsentation nicht aus.