GamesCom 2011: Eindrücke zu Dragon’s Dogma

Wir waren zu Gast zu einer "behind closed doors" Präsentation bei Capcom. Unsere Eindrücke zur Präsentation von Dragon's Dogma lest ihr hier.

15 Uhr, Köln. Ein von der Hitze geplagter Redakteur schleppt sich durch die Hallen der diesjährigen GamesCom, sein Ziel: Der Capcom Stand in Halle 4.1. Dort sind wir zur “behind closed doors” Präsentation von Capcom eingeladen. Die Präsentation begann mit Street Fighter X Tekken. Die Eindrücke dazu findet ihr hier. Es folgte eine Vorführung zu Resident Evil: Operation Raccoon City. Als nächstes Spiel war Capcoms Dragon’s Dogma an der Reihe, Capcoms erster Versuch an einem Open-World Fantasy-Action RPG. Entwickelt wurde dieses Spiel von den Resident Evil 4 und Devil May Cry 4 Machern.

Zum Anfang wird der Spieler die Wahl zwischen drei Klassen haben, dem Kämpfer, dem Magier und dem “Strider”, ich denke zu deutsch eher Bogenschütze. Und mit genau diesem legte der PR-Mitarbeiter Capcoms auch gleich los. Begleitet von 3 KI gesteuerten Charakteren, die allesamt recht plump und langweilig daherkamen, warf er sich in den Kampf gegen kleinere, anscheinend humanoide Gegnerhorden. Was sofort auffiel war, dass die KI Gruppenmitglieder stellenweise Gegner als Schild missbrauchten oder einfach, auf den erlösenden Schlag des Spielers wartend, den Gegner festhielten.

Es dauerte nicht lange, da kam auch schon ein gewaltiger Greif vom Himmel geflogen, bereit sich ein paar Pfeile abzuholen, jedenfalls dachte ich das. In dem recht langwierigen Kampf gegen den Greifen kamen hin und wieder die KI zum Einsatz, die auf die Schwachstelle (Flügel) hinwies oder zur Räuberleiter ansetzte um dich in Richtung Greif zu katapulieren, so dass der Spieler mit der “Grab”-Funktion auf diesen einstechen konnte.

Die KI konnte man grob mit dem Steuerkreuz befehligen, z. B. sie anweisen, zu heilen. Nach kritischem Nachfragen meinerseits wurde uns auch endlich offengelegt, worum es in dem Spiel denn eigentlich geht, schließlich ist es ja ein RPG, oder? Die Story wirkt recht plump und scheint auch keine größeren Twists auf Lager zu haben, wenn man die Begeisterung des PR-Mitarbeiters analysiert. Der Spieler schlüpft in die Rolle des “Arisen” (Dem Wiederauferstandenen). Diesem wurde das Herz aus der Brust gerissen, nicht von seinem Jugendschwarm, sondern von einem waschechten Drachen! Trotz Herzschmerz steht er wieder auf und macht sich auf, sein Herz zurückzuholen. Dabei trifft er auf Leute die ein ähnliches Schicksal teilen.

Dragons Dogma erscheint 2012 und soll um die 30 Stunden Spielzeit bieten. Ursprünglich Kandidat für mein persönliches Capcom Highlight, hinterlässt diese Präsentation allerdings einen faden Beigeschmack und führt mich zu der Meinung: Capcom, please stick with fighting games! Ob das nun an dem Mangel der Vorbereitung des PR-Mitarbeiters oder daran liegen mag, dass Dragons Dogma wirklich nicht viel mehr als Hack’n Slay Action zu bieten hat, vermag ich an diesem Punkt noch nicht zu sagen.

Damit sind wir immer noch nicht am Ende der Präsentation. Es folgte Azura’s Wrath, die Eindrücke dazu lest ihr dann morgen hier auf JPGAMES.DE!

 

Für euch bei Capcom: Judge

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