Die GamesCom sorgte 2011 erneut für Rekorde, aber auch für Negativschlagzeilen. So mussten am Samstag die Eingänge zeitweise komplett geschlossen werden, die Tageskassen waren aber Mittag dicht. Grund dafür war der enorme Besucherandrang, die Koelnmesse konnte die Sicherheit nicht mehr gewährleisten und wollte den Besucherstrom kontrollieren. Am Abend funktionierte alles wieder einwandfrei, aber an den Spielstationen standen sich Fans teilweise dennoch bis zu fünf Stunden die Beine in den Bauch. 275.000 von ihnen waren es in diesem Jahr – natürlich ein Rekord. Weitere Zahlen:
- 557 Aussteller aus 40 Ländern (2010: 505 aus 33)
- 300 Spiele wurden gezeigt (2010: 200)
- 275.000 Besucher waren da (2010: 254.000)
- 5000 Medienvertreter aus 50 Ländern (2010: 440 aus 49)
Die GamesCom 2012 findet vom 15. – 19. August 2012 in Köln statt.
Quelle: gamescom






…an einem Tag: das Erste und das Letzte Mal. Leider.
Ich war gestern auf der Gamescom und muss sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin, wo bei ich noch nicht ganz einschätzen kann ob man dies den Ausstellern anlasten kann oder viel mehr der Messeorganisation. Im Sinne der USK waren um einen großen Teil der Ausstellerflächen “Kartons” gebaut worden. Wollte man in diese rein, egal ob zum Probespielen oder einfach nur um einen Blick auf Skyrim, CoD:MW3 & Co. zu werfen, musste man anstehen (Top1 des Messewahns: Wartezeit bis zum betreten des CoD:MW3-Kartons: 6 Stunden!). Von “Außen” sah man oft nur nett bemalte Wände…
Vorschlag: macht doch “USK 18 Hallen”, das würde es Ausstellern und Besuchern einfacher machen…
Zwei Highlights hatte ich aber dann dennoch:
- Might & Magic: Heroes 6 gesehen
- das selten alberne Rumgehüpfe auf diversen Move-Kinect-Wii-Tanzspielflächen…. (bärtiger, “leicht” untersetzter Mid-20iger
geht zum neusten HipHop-StreetDance-Spiel ab… zum Schreien )
so ganz verstehen tue ich das nicht. die veranstalter wollten einen neuen besucherrekord. es kann doch nicht sein, dass diese 20.000 besucher mehr ein erhöhtes risiko darstellen konnten. damit hätten die veranstalter defintiv rechnen müssen.
ich war letztes jahr das erste mal da und wir haben uns gesagt, ein hightlight nehmen wir mit. standen 2 stunden für cod:bo an. habs noch bei codemasters probiert, aber mir ging die warterei einfach nur auf den nerv und bin aus der schlange raus. bei square enix & crytek hatten wir glück und kamen fast sofort rein.
und dieses jahr: 6-8 stunden anstehen, für 20 minuten spielerlebnis für ein spiel was in drei monaten erscheint? wer ist denn so krank? danach ist doch der gamescom tag gelaufen.
Das die Gamescom erneut den Besucherrekord bricht war zu erwarten. Die Veranstalter haben scheinbar die Nachfrage nach dieser Messe und deren Spielen unterschätzt. Ein größeres Gelände dafür wäre angesagt, wo auch mehr Plätze für weniger Wartezeit bereitstehen.
Also Platz hat die Messe noch genug, aber es stehen ja immer rund 8 Hallen leer(1, 2,3 und 11 wovon 2, 3 und 11 mehrstöckig sind) würden sie wenigstens Halle 1 und 2 noch extra auf machen dann wäre das Problem wohl am Sa nicht gewesen, es ist ein Fail des Messebetreibers oder die Publisher wollen nicht mehr Platz haben.
Wären alle Am Sa auch reingekommen hätten sie wohl auch die 300.000 Marke geknackt, nächstes Jahr wird es vielleicht nicht mehr so voll, weil da werden wohl nicht so Gute Titel dabei sein.
Ich bin das dritte mal in Köln gewesen und muss sagen, dass die diesjährige Gamescom für mich die bislang schlechteste war. Die Wartezeiten waren exorbitant hoch und irgendwie fand ich die Stimmung echt lahm. Die meisten Angestelten, die einem irgendwas erklären sollten wirkten auf mich wie blutleere Zombies. Kein Lächeln, keine netten Worte, keine Motivation .
Mein persönliches Highlight war ja der PS Vita Stand, an dem man gut 3 Stunden warten durfte um mal 20 Minuten zu daddeln. Aber dank eines VIP Tickets von Sony (k.A. warum ich eins bekommen habe) konnte ich praktisch durch den Hintereingang gehen und nach 15 Minuten Hand an die neue Konsole legen. Hat mir auch wirklich Spaß gemacht und die Angestellten waren dort sogar recht gut gelaunt, es war so ziemlich das einzige positive an dem Besuch.
Nächstes Jahr werd ich mir zweimal überlegen, ob ich da wirklich noch mal hin will.