Die Folgen des Erdbebens in Japan

Nach dem Erdbeben in Japan am 11. März 2011 gab es etliche Spiele-Verschiebungen. Langsam normalisiert sich die Lage in der Videospielindustrie wieder, doch das Erdbeben hatte Folgen.

Nach dem Erdbeben in Japan am 11. März 2011 gab es etliche Spiele-Verschiebungen. Langsam normalisiert sich die Lage in der Videospielindustrie wieder, doch das Erdbeben hatte Folgen. Die stellte Enterbrain CEO Hirokazu Hamamura nun vor. Die Statistik rechts zeigt von links nach rechts die letzte Februarwoche, die erste Märzwoche, die zweite Märzwoche und so weiter. Die vertikale Achse ist in 100 Millionen Yen Schritten gegliedert.Die Farbe Blau zeigt die Hardware-Verkäufe, Rot deutet die Software-Verkäufe an.

Ab der zweiten Märzwoche gibt es außerdem einen hellblauen und einen hellroten Abschnitt. Diese zeigen nach Schätzungen von Enterbrain an, wie viel der Industrie bei Hard- und Software entgangen ist. Als Grund nennt Hamamura natürlich die Verschiebung etlicher Spiele wie z. B. Steel Diver, Yakuza of the End oder Dead or Alive Dimensions. Insgesamt 31 Spiele wurden gecancelt oder verschoben. Auch der 3DS (Release am 26. Februar 2011) hätte sich normalerweise viel besser verkauft, glaubt Enterbrain. Während er sich im Westen vielerorts besser verkaufte als der NDS seinerzeit, blieb der 3DS im ersten Verkaufsmonat im Vergleich zum NDS weit zurück.